"Der entfesselte Papst" und die "fröhliche Fehlbarkeit" (Der Spiegel) - die Diskussion von Kirchenrechtlern, Theologen und hohen Kirchenvertretern über eine "formale Zurechtweisung" des Papstes ist eröffnet.
Hintergrund

„Formale Zurechtweisung“, professio fidei, kanonisches Verfahren oder Selbstkorrektur des Papstes – Die Diskussion ist eröffnet

(Rom) Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke, einer der vier Unter­zeich­ner der Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia, kam jüngst in Inter­views auf die brü­der­li­che Zurecht­wei­sung von Papst Fran­zis­kus zurück. Damit stieß er die Tür zu einer neu­en Dis­kus­si­on auf, die­ses The­mas unter Kir­chen­recht­lern und Theo­lo­gen ernst­haft zu studieren.
"The Wanderer": Interview Kardinal Burke über die formale Zurechtweisung von Papst Franziskus wegen "Amoris laetitia"
Hintergrund

Kardinal Burke und die Kurskorrektur zu „Amoris laetitia“ durch brüderliche Zurechtweisung des Papstes

(New York) Die katho­li­sche Zei­tung The Wan­de­rer ver­öf­fent­lich­te in ihren bei­den jüng­sten Aus­ga­ben ein Inter­view mit Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke. Im gestern erschie­ne­nen zwei­ten Teil ant­wor­tet der von Papst Fran­zis­kus am schlech­te­sten behan­del­te und vom päpst­li­chen Umfeld am mei­sten gefürch­te­te und bekämpf­te Kar­di­nal auf die Fra­ge, wie eine brü­der­li­che Zurecht­wei­sung zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia
Quo vadis Francisce
Hintergrund

Quo vadis Francisce? Warum verhält sich Papst Franziskus wie ein Getriebener?

(Rom) Die sati­ri­sche Dar­stel­lung ist nicht mehr tau­frisch, son­dern stammt bereits vom Okto­ber 2015. Bald zwei Jah­re spä­ter hat sie nichts an Aktua­li­tät ver­lo­ren, wes­halb sie jüngst von einem römi­schen Blog­ger, einem anony­men Prie­ster, auf­ge­grif­fen wur­de. Im Herbst 2015 mach­te sich ein über­zeug­ter Berg­o­glia­ner eini­ge erstaun­lich kri­ti­sche Gedan­ken. Es han­del­te sich um Luis Badil­la, Lei­ter
Die vier Kardinäle der Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, haben Papst Franziskus einen zweiten Brief geschrieben. Darin ersuchen sie ihn um eine Audienz. Doch auch diese verweigert ihnen der "barmherzige" Franziskus. Die Sorgen und Bedenken zu seinem Kurs will er nicht hören.
Liturgie & Tradition

„Unser Gewissen drängt uns …“ – Der zweite Brief der vier Kardinäle zu Amoris laetitia

(Rom) Am 25. April schrie­ben die vier Kar­di­nä­le Wal­ter Brand­mül­ler, Ray­mond Bur­ke, Car­lo Caf­farra und Joa­chim Meis­ner Papst Fran­zis­kus einen zwei­ten Brief. Nach­dem sie auch auf die­sen kei­ne Ant­wort erhiel­ten, haben sie ihn heu­te ver­öf­fent­licht. Die Bekannt­ga­be erfolg­te erneut durch den bekann­ten Vati­ka­ni­sten San­dor Magi­ster (sie­he den Bericht Papst ver­wei­gert Kar­di­nä­len Audi­enz. Er will ihre
Papst Franziskus erhielt Anfang Mai ein zweites Schreiben der vier namhaften Kardinäle, die im September 2016 ihre Dubia (Zweifel) zum umstrittenen Schreiben Amoris laetitia vorlegten, aber vom Papst keine Antwort erhielten. Im neuen Schreiben zeigen sie ihm die "große Verwirrung" auf, die durch Amoris laetitia entstanden ist und ersuchen den Papst um eine Audienz. Franziskus reagiert auch auf dieses zweiten Schreiben nicht. Weder gab er den Kardinälen eine Antwort noch gewährte er ihnen eine Audienz.
Hintergrund

Papst verweigert Kardinälen Audienz. Er will ihre „Dubia“ nicht hören – Ein zweiter Brief

(Rom) Im Sep­tem­ber 2016 erhielt Papst Fran­zis­kus Post von vier nam­haf­ten Kar­di­nä­len. Der Papst wei­gert sich seit­her auf deren Fra­gen zu ant­wor­ten. Wie erst jetzt bekannt wur­de, haben die vier Kar­di­nä­le ihm vor weni­gen Wochen einen wei­te­ren Brief geschrie­ben. Dar­in baten sie den Papst um eine Audi­enz, um ihre Zwei­fel vor­brin­gen zu kön­nen. Die päpst­li­che
Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga bringt sich mit seinem jüngsten Buch selbst als Franziskus-Nachfolger ins Spiel und tut dies mit einem abschätzigen und beleidigenden Angriff gegen Kardinal Raymond Burke: Was sagt uns das?
Hintergrund

Kardinal Maradiagas Angriff gegen Kardinal Burke – Don Amorth und die „freimaurische Infiltration“ in der Kirche

(Rom) Das neue Buch von Kar­di­nal Oscar Rodri­guez Mara­dia­ga, mit dem er sich als poten­ti­el­ler Fran­­zi­s­­kus-Nach­­fol­­ger in Stel­lung bringt, sorgt vor allem im spa­nisch­spra­chi­gen Raum für eini­ge Auf­re­gung. Dabei wird sogar dis­ku­tiert, was eini­ges über die in der Kir­che ent­stan­de­ne Stim­mung aus­sagt, ob Kar­di­nal Mara­dia­ga einer der frei­mau­re­ri­schen Kir­chen­ver­tre­ter sein könn­te, von denen der inzwi­schen
Marsch für das Leben in Rom (20. Mai 2017)
Genderideologie

Starker „Marsch für das Leben“ in Rom – Sein Totschweigen beginnt in der Kirche

(Rom) Am Sams­tag fand in Rom der dies­jäh­ri­ge Marsch für das Leben statt. Zehn­tau­sen­de Teil­neh­mer setz­ten wie­der ein star­kes Zei­chen für das Lebens­recht der unge­bo­re­nen Kin­der. Da sich der Marsch für das Leben in Ita­li­en inner­halb weni­ger Jah­re zu einer Groß­ver­an­stal­tung ent­wickelt hat, sind die Main­­stream-Medi­en zu einer neu­en Stra­te­gie über­ge­gan­gen. Da es nicht mög­lich
Kardinal Maradiaga meldete seine Bewerbung um die Franziskus-Nachfolge an
Hintergrund

Kardinal Maradiaga bewirbt sich als Franziskus-Nachfolger – mit einer Verbalattacke gegen Kardinal Burke

(Rom) In Rom gilt, wer unter den Kar­di­nä­len durch Auto­bio­gra­phien auf sich auf­merk­sam macht und sich dar­in auch zu den umstrit­ten­sten Aspek­ten in der Amts­füh­rung von Papst Fran­zis­kus posi­tiv äußert, will sich selbst als „Papa­bi­le“ für das näch­ste Kon­kla­ve in Stel­lung brin­gen. Da Papst Fran­zis­kus im fünf­ten Jahr sei­nes Pon­ti­fi­kats steht und im Dezem­ber 81
Tischdienst eines Kardinals: Kardinal Burke bediente am vergangenen Karfreitag Seminaristen und Gäste eines Priesterseminars der Tradition.
Liturgie & Tradition

Die Würde des Amtes und die Demut des Menschen – Bilder von Kardinal Burke

(Rom) Schon vor eini­gen Tagen wur­de die Redak­ti­on auf Pho­tos auf­merk­sam gemacht, die Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke zei­gen. Von einer Ver­öf­fent­li­chung wur­de jedoch abge­se­hen, weil wir über­zeugt sind, daß es nicht im Sin­ne des Kar­di­nals ist, die Bil­der in irgend­ei­ner Wei­se zu instru­men­ta­li­sie­ren. Das Inter­net ist jedoch ein all­ge­mein zugäng­li­cher Raum, und so dau­er­te es nicht