Hintergrund

Amoris laetitia und der „neue“ Priester

(Rom) Der päpstliche Haus- und Hofvatikanist Andrea Tornielli setzt auf der von ihm koordinierten Nachrichtenplattform Vatican Insider die Kampagne zur Verteidigung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia in der von Papst Franziskus geförderten Interpretation fort. Einer Interpretation, in der mehr als 250 namhafte Theologen und Philosophen sieben Häresien ausfindig gemacht und mit ihrer Correctio filialis

Hintergrund

Gelenkte Synoden?

(Rom) Zwei Bischofssynoden unter Papst Franziskus liegen zurück, zwei neue stehen bevor: die Jugendsynode im Oktober 2018 und die Amazonas-Synode 2019. Bei den beiden zurückliegenden Synoden entstand der Eindruck gelenkter Synoden, deren Ergebnis bereits vorab feststand. Dieser Schatten liegt auch über den bevorstehenden Synoden.

Priesterseminar von Jos. Am Brennpunkt des Konfliktes zwischen Muslimen und Christen sind die Priesterseminare voll.
Christenverfolgung

437 Seminaristen

(Abuja) In Nigeria steht das Christentum unter dem Druck des Islams, der den Norden des Landes kontrolliert. Dort treibt auch die islamische Dschihad-Miliz Boko Haram ihr Unwesen, dem Tausende Christen zum Opfer fielen. Hunderte Kirchen wurden von ihnen niedergebrannt und zerstört. Dafür sind die Priesterseminare des Landes voll.

Pfarrkirche von Pettneu am Arlberg im Tiroler Stanzertal
Hintergrund

Psychoterror gegen Priester, der seine Berufung bewußt lebt

(Innsbruck) Reibereien zwischen Priestern und Gläubigen gab es auf der persönlichen Ebene zu allen Zeiten. Anders sieht die Sache aus, wenn es um Inhalte geht. Das Glaubenswissen schrumpft rapide, auch unter Katholiken, wie ein Fall in Tirol zeigt. Das Pfarrnetz dünnt aus, weil der Priestermangel eine Folge der Glaubensverdunstung ist. Davon ist in der Kirche

Mauricio Lopez und das neue Modell einer Kirche mit Wurzeln im Amazonas-Urwald.
Nachrichten

Kirche mit Amazonas-Wurzeln

(Rom) Mauricio Lopez heißt der Geschäftsführer der Red Eclesial Panamazonica (REPAM, Panamazonisches Kirchennetzwerk), die im September 2014 gegründet wurde. In einem Interview erklärte er, was hinter der „Kirche mit Amazonas-Wurzeln“ steckt.

Eucharistie als Recht aller Gläubigen. So sieht es Kardinal Beniamino Stella.
Nachrichten

Verheiratetes Priestertum: Darüber kann man reden

(Rom) Kardinal Beniamino Stella, von Papst Franziskus ernannter Präfekt der Kleruskongregation, gab der spanischen Internetseite Alfa y Omega ein Interview, in dem er auf die päpstliche Agenda angesprochen wurde, den Priesterzölibat aufzuheben und verheiratete Männer zur Priesterweihe zuzulassen.

Der amtierende Präsident der Vatikanbank IOR kritisierte mit einem Gastbeitrag den belgischen Primas und Erzbischof von Brüssel. Die Hintergründe einer ungewöhnlichen Initiative.
Hintergrund

„Brüssel, was hast du aus Jerusalem gemacht?“

(Rom/Brüssel) Die belgische Zeitung La Libre Belgique veröffentlichte am 8. November einen in mehrerlei Hinsicht außergewöhnlichen Artikel, auf den der Vatikanist Marco Tosatti aufmerksam machte. Eine Besonderheit ist bereits der Autor: Jean-Baptiste Douville de Franssu, derzeitiger Präsident der Vatikanbank IOR. Eine weitere Besonderheit ist der Adressat: Jozef Kardinal De Kesel, der Erzbischof von Mecheln-Brüssel und

In den 90er Jahren weihte Bischof Ruiz Garcia pber 300 verheiratete Diakone für sein Bistum, das nur 50 Priester zählte. Die Ehefrauen der "ständigen Diakone" waren in den Weiheakt eingebunden (siehe Bild), wenn auch unklar blieb, warum und wie genau.
Hintergrund

Wird „Experiment“ von San Cristobal de Las Casas wiederaufgenommen?

(Rom) Papst Franziskus ernannte einen neuen Bischof für die mexikanische Diözese San Cristobal de Las Casas. Das Bistum galt lange Zeit als Experimentierfeld eines neuen, „indigenen Klerus“ für eine „autochthone Kirche“. Das Ziel war die Brechung des Priesterzölibats durch Einführung eines verheirateten Priestertums. Obwohl die Forderung ein typisch „westliches“ Phänomen ist, wurde sie „indigen“ begründet.

Genderideologie

Angriff auf das Priestertum kommt in die „heiße Phase“

(Rom) Eine konzentrierten Medienberichterstattung signalisiert, daß es in Sachen Zölibatsabschaffung ernst wird. Offiziell ist von der panamazonischen Sondersynode die Rede, die von Papst Franziskus für Oktober 2019 einberufen wurde, doch jeder weiß worum es in Wirklichkeit geht – und manche sagen es auch ganz offen. Wo auf einer Packung derzeit Amazonas draufsteht, sind ein neues,