Hat die Kirche zwei Päpste. Gedanken des Vatikanisten Sandro Magister.
Hintergrund

Nicht ein Papst, sondern zwei Päpste: Ein „aktiver“ und ein „kontemplativer“?

(Rom) “Die Revo­lu­ti­on von Papst Fran­zis­kus bringt die Kir­che durch­ein­an­der. Doch auch sein sanft­mü­ti­ger Vor­gän­ger namens Bene­dikt ist nicht ohne“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Er befaßt sich mit jüng­sten Äuße­run­gen und Gesten zur bis­her in der Kir­chen­ge­schich­te ein­zig­ar­ti­gen Situa­ti­on, daß es zwei legi­ti­me „Päp­ste“ in der Form eines regie­ren­den und eines eme­ri­tier­ten Pap­stes gibt.
Podemos-Chef Pablo Iglesias
Genderideologie

Papst Franziskus trifft sich mit linksradikalem Podemos-Chef Pablo Iglesias – Zuerst dementiert, nun bestätigt

(Madrid) Wäh­rend sich im auf­ge­heiz­ten Wahl­kli­ma in Spa­ni­en ver­ba­le und tät­li­che Angrif­fe gegen Kir­chen und Kir­chen­ver­tre­ter häu­fen, wird Papst Fran­zis­kus im kom­men­den Sep­tem­ber Pablo Igle­si­as, den der­zeit unein­ge­schränk­ten Anfüh­rer der radi­ka­len Lin­ken Spa­ni­ens, emp­fan­gen. Mit der Begeg­nung setzt Papst Fran­zis­kus sei­ne ein­sei­ti­ge Kon­takt­nah­me mit Ver­tre­tern der radi­ka­len Lin­ken fort.
Domitilla-Katakomben: HIer wurde 1965 der "Katakombenpakt" unterzeichnet
Hintergrund

De Mattei: Die „arme Kirche“ vom Zweiten Vaticanum bis Papst Franziskus

von Rober­to de Mat­tei* Die Doku­men­te von Papst Fran­zis­kus sind, nach dem vor­herr­schen­den Urteil der Theo­lo­gen, all­ge­mei­ne Hin­wei­se pasto­ra­len und mora­li­schen Cha­rak­ters ohne signi­fi­kan­te lehr­amt­li­che Qua­li­tät. Das ist ein Grund, wes­halb die­se Doku­men­te auf freie­re Wei­se dis­ku­tiert wer­den, als es bis­her bei päpst­li­chen Tex­ten gesche­hen ist. Zu den gründ­lich­sten Ana­ly­sen die­ser Tex­te gehört die Stu­die
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Genderideologie

„Der Papst ist nicht unfehlbar“ – Sandro Magister liefert „acht Beweise“

(Rom) Die Fra­ge der Unfehl­bar­keit ist selbst unter Katho­li­ken ein ver­wir­ren­des The­ma. Tat­säch­li­ches Wis­sen und blo­ße Mei­nung gehen durch­ein­an­der ent­we­der weil die katho­li­sche Kir­che es in der Ver­gan­gen­heit ver­ab­säumt hat­te, die Gläu­bi­gen über Wesen, Trag­wei­te und Reich­wei­te des Unfehl­bar­keits­dog­mas auf­zu­klä­ren, oder weil die zahl­rei­chen Gift­sprit­zen der Kir­chen­geg­ner – da laut­stär­ker vor­ge­tra­gen – auch das Bild
Emilio Persico und Juan Grabois (rechts) bei Papst Franziskus in Santa Marta
Hintergrund

Tango argentino: Papst Franziskus & Friends desavouieren Staatspräsident Macri

(Bue­nos Aires) Vati­kan­spre­cher Lom­bar­di erklär­te, der Papst spre­che, wenn es um Argen­ti­ni­en gehe, „für sich selbst“ (sie­he Vati­kan­spre­cher: „Papst spricht für sich“ und bedarf kei­ner „Spre­cher“ und „Inter­pre­ten“). Der Hin­ter­grund? Die von Papst Fran­zis­kus gegrün­de­te Stif­tung Scho­las Occur­ren­tes lehn­te eine Zuwen­dung der argen­ti­ni­schen Regie­rung des des neu­en Staats­ober­haup­tes Mau­ricio Macri ab.
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Nachrichten

Vatikansprecher: „Papst spricht für sich“ und bedarf keiner „Sprecher“ und „Interpreten“

(Rom) Vati­kan­spre­cher Pater Feder­i­co Lom­bar­di SJ prä­zi­sier­te im Zusam­men­hang mit den Bezie­hun­gen des Pap­stes zu Argen­ti­ni­en, daß Fran­zis­kus „für sich selbst spricht“ und „kei­ne Spre­cher und Inter­pre­ten“ brau­che. Der Grund waren unter­schied­li­che Stim­men und Inter­pre­ta­tio­nen rund um das poli­ti­sche Ver­hält­nis des Pap­stes zu sei­nem Hei­mat­land, die in den ver­gan­ge­nen Mona­ten für Kon­tro­ver­sen sorg­ten. Ver­schie­de­ne Per­so­nen
Madonna mit Jesuskind zwischen den Heiligen Maria Magdalena und Ursula von Giovanni Bellini, 1490
Liturgie & Tradition

Gedenktag für Maria von Magdala in den Rang eines Apostelfestes erhoben

(Rom) Das Tages­bul­le­tin des Hei­li­gen Stuhls gab am Frei­tag das Dekret bekannt, mit dem auf aus­drück­li­chen Wunsch von Papst Fran­zis­kus der Gedenk­tag der hei­li­gen Maria Mag­da­le­na, der 22. Juli in des Rang eines Apo­stel­fe­stes erho­ben wurde.