Einzug von Papst Franziskus mit afrikanischen Migranten auf dem Petersplatz: "Laßt alle kommen"
Hintergrund

Papst Franziskus zur Migration: „Laßt alle kommen“, die kommen wollen – Diplomat fordert: Militärintervention in Libyen gegen Schlepperroute

(Rom) Obwohl es natür­lich auch dem vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at und Papst Fran­zis­kus nicht ent­gan­gen ist, daß die euro­päi­schen Völ­ker eine dif­fe­ren­zier­te Dis­kus­si­on und auch dif­fe­ren­zier­te Ant­wor­ten zur Migra­ti­ons­fra­ge erwar­ten, hält das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt an einer undif­fe­ren­zier­ten Refu­gees Wel­­co­­me-Linie fest. Im Osser­va­to­re Roma­no for­der­te dage­gen ein hoch­ran­gi­ger, katho­li­scher Diplo­mat einen ande­ren Weg.
Kardinal Robert Sarah
Genderideologie

Franziskus II., Johannes Paul III. oder Benedikt XVII. – Wie sieht die Nachfolge von Papst Franziskus aus

(Rom) In einem hal­ben Jahr wird Papst Fran­zis­kus 80 Jah­re alt. Man­che beschäf­tig­ten sich teils hin­ter den Kulis­sen, teils offen bereits mit sei­ner Nach­fol­ge. Eini­ge Stim­men, vor allem in Krei­sen, die dem amtie­ren­den Papst nahe­ste­hen, sehen im Erz­bi­schof von Mani­la, Luis Anto­nio Kar­di­nal Tag­le, den „idea­len“ Nach­fol­ger als Papst Fran­zis­kus II. Das US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Inter­net­por­tal Crux
Bischof Ma Daqin: Gesinnungswandel?
Christenverfolgung

Von Romtreue zu Regimehörigkeit? – Gesinnungswandel von Bischof Ma Daqin

(Hong Kong) 2012 war er durch einen muti­gen Schritt zum Hel­den und einem Hoff­nungs­trä­ger der rom­treu­en katho­li­schen Unter­grund­kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na gewor­den. Nach vier Jah­ren Haft und Haus­ar­rest bekann­te Bischof Ma Diqan nun öffent­lich „Feh­ler“ und gab zum Ent­set­zen der Katho­li­ken sei­ne Unter­wer­fung unter die regi­me­hö­ri­ge Patrio­ti­sche Ver­ei­ni­gung bekannt. 
Papst Franziskus 12. Mai Generaloberinnen
Genderideologie

Papst Franziskus und die Diakonissen – Kardinal Müller: „Wurde bereits ausführlich studiert“

(Rom) Papst Fran­zis­kus stieß die Tür für die Dis­kus­si­on eines Frau­en­dia­ko­nats wie­der auf, die sei­ne Vor­gän­ger bereits geschlos­sen hat­ten. Das argen­ti­ni­sche Kir­chen­ober­haupt bestä­tig­te sich damit als „Hoff­nungs­trä­ger“ pro­gres­si­ver Kir­chen­krei­se, beson­ders der im Gefol­ge von 1968 femi­ni­stisch ange­hauch­ten Tei­le der Frau­en­or­den. Der Medi­en­pro­fi unter den Päp­sten öff­ne­te öffent­lich­keits­wirk­sam die Tür, um sie unter Aus­schluß der Öffent­lich­keit
Johannes Paul II. 2002 beim Weltjugendtag in Toronto
Hintergrund

Johannes Paul II.: „Ein emeritierter Papst ist unmöglich!“

(Rom) Das Rät­sel eines „eme­ri­tier­ten Pap­stes“ neben dem regie­ren­den Papst, und sogar im Sin­ne eines „erwei­ter­ten“ Papst­tums mit einem „qua­si gemein­sa­men Dienst“ eines „akti­ven“ und eines „kon­tem­pla­ti­ven“ Pap­stes, „lastet unge­löst auf der aktu­el­len Peri­ode des Papst­tums“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die Figur des „eme­ri­tier­ten Pap­stes“ sei „absicht­lich“ von Bene­dikt  XVI. nach sei­nem Amts­ver­zicht ein­ge­führt
Robert Spaemann: Nachtrag zu "Amoris laetita"-Debatte
Nachrichten

„Die Kirche ist nicht grenzenlos belastbar“ – Robert Spaemann noch einmal zu „Amoris laetitia“

(Berlin/​​Rom) Der bekann­te katho­li­sche deut­sche Phi­lo­soph Robert Spae­mann ver­faß­te einen Nach­trag zur Debat­te um das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia, die auch durch sei­ne Stel­lung­nah­me in einem Inter­view mit Catho­lic News Agen­cy (CNA) ange­facht wor­den war. Der „Nach­trag“ wur­de in der Tages­zei­tung Die Tages­post veröffentlicht.
Papst Franziskus in der Lateranbasilika: "Eine große Mehrheit unserer sakramentalen Ehen ist nichtig"
Nachrichten

„Große Mehrheit“ oder „ein Teil“ der sakramentalen Ehen ungültig? – Papst Franziskus und die spontane Rede

(Rom) Eine besorg­nis­er­re­gen­de Aus­sa­ge von Papst Fran­zis­kus sorg­te in den ver­gan­ge­nen Tagen für Unru­he in Rom. Am 16. Juni hielt das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt in der Late­ran­ba­si­li­ka eine Anspra­che zur Eröff­nung der Kir­chen­ta­gung „Die Freu­de der Lie­be“ der Diö­ze­se Rom. Die Tagung gilt schwer­punkt­mä­ßig der Erläu­te­rung und Umset­zung des umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris laetitia.
Papst Franziskus: Geschwätz ist Terrorismus und zerstört mehr als Selbstmordattentäter
Christenverfolgung

Papst Franziskus fällt verfolgten Christen in den Rücken – „Mir gefällt es nicht, wenn man von Genozid an den Christen spricht“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 8. Juni star­te­te das katho­li­sche Hilfs­werk Kir­che in Not – Ita­li­en (KiN) eine Sen­si­bi­li­sie­rungs­kam­pa­gne, mit der das Par­la­ment auf­ge­for­dert wird, die blu­ti­ge Ver­fol­gung, Ver­trei­bung und Ermor­dung der Chri­sten in Syri­en und im Irak als Völ­ker­mord anzu­er­ken­nen. Ganz anders sieht es Papst Fran­zis­kus, er des­avou­ier­te die Initia­ti­ve und fiel den ver­folg­ten Chri­sten im