Eugenio Scalfari und Papst Franziskus
Hintergrund

Gibt es keine absolute Wahrheit? – Mißverständlicher Papstbrief an Atheisten Eugenio Scalfari

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat dem ehe­ma­li­gen Chef­re­dak­teur der links­li­be­ra­len Tage­zei­tung La Repubbli­ca und füh­ren­den ita­lie­ni­schen Jour­na­li­sten Euge­nio Scal­fa­ri einen Brief geschrie­ben. Scal­fa­ri, der aus einer alten Frei­mau­r­er­fa­mi­lie stammt, war Mit­grün­der der Radi­ka­len Par­tei, ist Athe­ist, laut­star­ker Kir­chen­geg­ner, Sena­tor auf Lebens­zeit, einer der maß­geb­li­chen Pro­pa­gan­di­sten der ita­lie­ni­schen Volks­ab­stim­mun­gen der 70er Jah­re, mit denen Ehe­schei­dung und Abtrei­bung
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Hintergrund

Strukturreformen und „Zölibat kein Dogma“ – Die Vorstellungen des neuen Staatssekretärs Pietro Parolin

(Cara­cas) Der soeben neu ernann­te Staats­se­kre­tär des Hei­li­gen Stuhls, der Vati­kan­di­plo­mat Kuri­en­erz­bi­schof Pie­tro Paro­lin gab der mode­rat regie­rungs­kri­ti­schen Wirt­schafts­ta­ges­zei­tung El Uni­ver­sal von Cara­cas ein Abschieds­in­ter­view, bevor er als Apo­sto­li­scher Nun­ti­us die vene­zo­la­ni­sche Haupt­stadt in Rich­tung Vati­kan ver­läßt. In dem Inter­view nimmt die neue Num­mer Zwei an der Römi­schen Kurie hin­ter dem Papst auch zu den
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Gibt Papst Franziskus am 30. September die Ernennung neuer Kardinäle bekannt?

(Rom) Für den 30. Sep­tem­ber hat Papst Fran­zis­kus das erste ordent­li­che Kon­si­sto­ri­um sei­nes Pon­ti­fi­kats ein­be­ru­fen. Dabei wird die Hei­lig­spre­chung von Papst Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. The­ma sein und die Bekannt­ga­be der genau­en Ter­mi­ne für die Kano­ni­sie­rung erwar­tet. Bei die­ser Gele­gen­heit könn­te der Papst auch die Ein­be­ru­fung sei­nes ersten außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­ums zur Kre­ierung neu­er
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Christenverfolgung

War der Apostel Paulus „homophob“? – Verhaftungen durch Anti-Homophobie-Gesetz

(Lon­don) In Groß­bri­tan­ni­en ist seit Janu­ar ein Anti-Homo­­pho­­bie-Gesetz in Kraft. Was ohne gro­ße öffent­li­che Debat­te das Par­la­ment pas­sier­te, weil die Sache nicht son­der­lich ernst genom­men wur­de, ist bereits für eini­ge Chri­sten straf­recht­li­cher Ernst gewor­den. Meh­re­re pro­te­stan­ti­sche Pre­di­ger wur­den bereits gemäß Arti­kel 5 des Public Order Act zur Anzei­ge gebracht. Heu­te hat in Ita­li­en die Par­la­ments­de­bat­te
1986 fand das erste der umstrittenen interreligiösen Assisi-Treffen statt, die von der Gemeinschaft von Sant'Egidio ausgerichtet werden.
Hintergrund

Gemeinschaft Sant’Egidio: Interreligiöse Treffen von Assisi 1986 bis Rom 2013

(Rom) Vom 29. Sep­tem­ber bis 1. Okto­ber tref­fen sich auf Ein­la­dung der katho­li­schen Gemein­schaft Sant’Egidio 400 Reli­gi­ons­ver­tre­ter aus 60 Län­dern in Rom. Das The­ma des inter­re­li­giö­sen Tref­fens lau­tet „Der Mut der Hoff­nung“. Es ist das erste Tref­fen die­ser Art seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus und fin­det unmit­tel­bar vor dem Besuch des Pap­stes am 4.
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Auch unter Christen geht die Gefahr eines „anonymen Atheismus“ um – Hirtenbrief von Kardinal Scola

(Mai­land) In einem am Diens­tag ver­öf­fent­li­chen Hir­ten­brief unter­nimmt Mai­lands Erz­bi­schof Ange­lo Kar­di­nal Sco­la, der im ver­gan­ge­nen März als Favo­rit ins Kon­kla­ve hin­ein­ging, aus dem Kar­di­nal Berg­o­glio als Papst Fran­zis­kus her­aus­kam, den Ver­such, den Gleich­klang mit dem neu­en Pon­ti­fi­kat zu suchen. „Der Kar­di­nal rich­tet einen posi­ti­ven Blick auf die Welt und ver­zich­tet auf Ver­ur­tei­lun­gen und Kla­gen“,
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Christenverfolgung

Islamisches Dhimmi-Sytem im 21. Jahrhundert: 15.000 Christen Ägyptens müssen Muslimbrüdern Kopfsteuer zahlen

(Kai­ro) Im Süden von al-Minya in Mit­tel-Agy­p­ten müs­sen 15.000 Chri­sten der Mus­lim­bru­der­schaft der Regi­on eine Kopf­steu­er zah­len. Dies berich­tet die Nach­rich­ten­agen­tur Aina. Die Dschi­zya ist der vom Koran und der Scha­ria vor­ge­se­he­ne Tri­but, den der isla­mi­scher Herr­scher von Dhim­mis ver­lan­gen kann. Dhim­mis sind die nicht­mus­li­mi­schen „Schutz­be­foh­le­nen“. Gemeint sind damit Chri­sten und Juden. Sie gel­ten als
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Piotr Nowina-Konopka – Linksliberaler Eurokrat neuer Botschafter Polens beim Heiligen Stuhl

(Vatikan/​​Warschau) Neu­er pol­ni­scher Bot­schaf­ter beim Hei­li­gen Stuhl ist Piotr Nowi­­na-Kono­p­­ka. Der ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter und Spre­cher des Soli­­dar­­nosc-Vor­­­sit­­zen­­den Lech Wale­sa über­brach­te am Mon­tag Papst Fran­zis­kus sein Akkre­di­tie­rungs­schrei­ben. Piotr Nowi­­na-Kono­p­­ka war von 1982 bis 1989 an der Sei­te Lech Wale­sas Soli­­dar­­nosc-Spre­cher und war an der Aus­ar­bei­tung des „Run­den Tisch-Abkom­­mens“ betei­ligt, der das Ende der kom­mu­ni­sti­schen Herr­schaft bedeu­te­te.
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„Viele kommen demoralisiert und schockiert aus diözesanen Priesterseminaren“ zur Piusbruderschaft

(Rom) „Unser Vor­se­mi­nar nimmt vie­le ehe­ma­li­ge Diö­ze­san­se­mi­na­ri­sten auf, die von den moder­nen Prie­ster­se­mi­na­ren demo­ra­li­siert und schockiert sind“. Dies sag­te der ita­lie­ni­sche Distrikt­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., Pater Pier­pao­lo Petruc­ci in einem Inter­view für die ita­lie­ni­sche Inter­net­sei­te der Pius­bru­der­schaft. In dem Inter­view ver­weist er dar­auf, daß durch das Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum neue Kon­tak­te zwi­schen
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Der Renault 4 von Papst Franziskus – Muß es immer Medieninszenierung sein?

(Rom) Die katho­li­sche Wochen­zei­tung Fami­glia Cri­stia­na mit einem gewis­sen Hang zu kirch­lich pro­gres­si­ven Posi­tio­nen, aller­dings deut­lich weni­ger aus­ge­prägt als bei den mei­sten diö­ze­sa­nen Kir­chen­zei­tun­gen im deut­schen Sprach­raum, brach­te die Nach­richt begei­stert. Der Vati­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li hat sie über­nom­men und wir wol­len das auch tun, aller­dings weni­ger eupho­risch. Man kann auch ein Fra­ge­zei­chen hin­ter die­se net­te