Medjugorje: Was denkte Papst Franziskus darüber?
Hintergrund

Papst kritisiert „Offenbarungsspektakel“ – Was denkt Franziskus über Medjugorje?

(Rom) In unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den fällt in Rom das Stich­wort Med­jug­or­je. Obwohl die Bekannt­ga­be einer römi­schen Ent­schei­dung mehr­fach ange­kün­digt wur­de, kam es bis­her nicht dazu. Etwas scheint vom beab­sich­tig­ten „Pro­nun­cia­men­to“ abzu­hal­ten. Wie sind in die­sem Zusam­men­hang die heu­ti­gen Wor­te von Papst Fran­zis­kus zu verstehen?
Papst Franziskus mit chinesischen Katholiken (5. Oktober 2016), die vom 2006 geweihten und von Rom und Peking anerkannten Bischof Xu Honggeng nach Rom begleitet wurden.
Christenverfolgung

„Neue Ostpolitik“ des Vatikans: Zerfällt Chinas Untergrundkirche? – Unrechtmäßige Weihe eines Untergrundbischofs

(Hong Kong) „Ver­zweif­lung“, das ist der häu­fig­ste Begriff, mit dem der­zeit Ken­ner die Stim­mung unter den Katho­li­ken der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che beschrei­ben. „Ver­zweif­lung“ herrscht wegen der „Neu­en Ost­po­li­tik“ des Vati­kans gegen­über dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in Peking. Sie führt zu neu­en Brü­chen: Ein Unter­grund­prie­ster ließ sich aus Pro­test gegen die vati­ka­ni­sche Hal­tung unrecht­mä­ßig zum Unter­grund­bi­schof wei­hen, und
"Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens" ist ein Schlüsseldokument zur jüngsten Geschichte des Jesuitenordens und den Sympathien eines Teiles der Jesuiten für die marxistische Befreiungstheologie. Pater Sosa wurde am 14. Oktober 2016 zum neuen Generaloberen des Jesuitenordens gewählt, dem auch Papst Franziskus angehört ("Ich bin ein Jesuit").
Christenverfolgung

Die marxistische Vermittlung des christlichen Glaubens – Von Arturo Sosa Abascal (1978), dem neuen Jesuitengeneral

Am ver­gan­ge­nen 14. Okto­ber wur­de Pater Arturo Mar­ce­li­no Sosa Abas­cal zum neu­en Gene­ral­obe­ren des Jesui­ten­or­dens gewählt. Damit geriet sein Auf­satz „Die mar­xi­sti­sche Ver­mitt­lung des christ­li­chen Glau­bens“ (La media­ci­on mar­xi­sta de la Fe cri­stia­na) in die Auf­merk­sam­keit, den der nun­meh­ri­ge „Schwar­ze Papst“ 1978 ver­faßt hat­te. Es ist Prof. End­re A. Bar­d­os­sy zu ver­dan­ken, daß die­ser Auf­satz
Vandana Shiva im Vatikan. Die Öko-Guru war Rednerin beim Dritten Internationalen Treffen der Volksbewegungen, zu dem Papst Franziskus eingeladen hat
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Papst Franziskus lädt zum neuen Treffen der „Volksbewegungen“ – mit Vandana Shiva

(Rom) Die­ses Mal war es nicht Evo Mora­les, weder als Staats­prä­si­dent von Boli­vi­en noch als Coca­le­ro (Koka­bau­er), der Papst Fran­zis­kus die Auf­war­tung mach­te. Es war auch nicht Sena­tor Ber­nie San­ders der geschei­ter­te Links­au­­ßen-Bewer­­ber um die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur der Demo­kra­ti­schen Par­tei in den USA. Dabei wären Mora­les und San­ders  ger­ne gekom­men, muß­ten aber auf­grund ande­rer Ver­pflich­tun­gen absa­gen.
Die Katholische Universität Löwen stand 1966 im Mittelpunkt des "Mandement" der Bischöfe (im Bild die Universitätsbibliothek)
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13. Mai 1966: Das „Mandement“ der belgischen Bischöfe sprengt die Kirche in Flandern

von Fer­di­nand Boi­schot Bel­gi­en war seit sei­ner Chri­stia­ni­sie­rung im frü­hen Mit­tel­al­ter ein urka­tho­li­sches Land. Das Pro­spe­rie­ren der gro­ßen Städ­te Gent, Brüg­ge, Ant­wer­pen, Mecheln, Brüs­sel, Ypern, gro­ße und gelehr­te Abtei­en und Klö­ster und eine hoch ent­wickel­te Land- und Hand­werks­wirt­schaft beding­ten eine gro­ße reli­giö­se Blü­te im Spät­mit­tel­al­ter mit nie­der­län­di­schem Mystik und Devo­tio moderna.
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Der Abgrund zwischen den pastoralen Vorstellungen von heute und jenen Gregors des Großen

(Rom) Der Barn­abiten­pa­ter Gio­van­ni Sca­le­se (Kon­gre­ga­ti­on der Regu­lar­kle­ri­ker vom hl. Pau­lus) zitier­te in einem Inter­view mit der Inter­net­sei­te Coope­ra­to­res veri­ta­tis, auf die Fra­ge nach der „Pasto­ra­li­tät“, die Pasto­ral­b­rie­fe des Hei­li­gen Pau­lus und die Regu­la pasto­ra­lis des Hei­li­gen Gre­gors des Gro­ßen (Papst 590–604). Auf sei­ner Inter­net­sei­te Anti­quo Rob­ore kam Pater Sca­le­se nun auf die Fra­ge zurück,
Styria Medienunternehmen in katholischer Hand, aber ohne katholische Handschrift
Genderideologie

Lügenpresse gegen Lebensschutz – ein katholisches Medienhaus auf der falschen Seite

von Wolf­ram Schrems* Da in Polen die Gesetz­ge­bung nahe dar­an war, das Leben der unge­bo­re­nen Kin­der legi­stisch wirk­sam zu schüt­zen, wur­de ein Sturm des Has­ses und des Zynis­mus gegen den Lebens­schutz ent­fes­selt. Die­ser tob­te auch in öster­rei­chi­schen Medi­en. Das ist zwar nichts neu­es. Was aber jetzt pas­sier­te, ist, daß ein katho­li­sches Ver­lags­haus, näm­lich Sty­ria (Graz),
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Genderideologie

Sexualerziehung nach einem reduktionistischen Menschenbild

Früh­sexua­li­sie­rung in der Grund­schu­le und tech­­nisch-sozia­­le Bewäl­ti­gung der Sexua­li­tät in Puber­tät und Ado­les­zenz sind die zen­tra­len Ansät­ze des neu­en hes­si­schen Lehr­plans für Sexu­al­erzie­hung. Außer­dem zeigt die For­mel von der Akzep­tanz sexu­el­ler Viel­falt eine gen­­der-ori­en­tier­ten Ziel­rich­tung. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.
Fabio Venzi, Großmeister der Regulären Großloge von Italien (GLRI)
Hintergrund

Kurze Antwort an einen Großmeister der Freimaurerei

(Rom) Pater Pao­lo Maria Sia­no gehört dem Orden der Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta an, der 2013 von Papst Fran­zis­kus unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung gestellt wur­de. Eine Maß­nah­me, für die es bis heu­te offi­zi­ell kei­ne Anga­be von Grün­den gibt. Inof­fi­zi­ell sag­te der Sekre­tär der römi­schen Ordens­kon­ge­gra­ti­on, die den Kom­mis­sar ernann­te, der Orden sei wegen sei­ner Tra­di­ti­ons­ver­bun­den­heit „kry­p­to-lefe­b­­vria­­nisch“ und