Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs zur „Ehe für alle“ wirft grundsätzliche Fragen auf.
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„Ehe für alle“ und die legislative Anmaßung des Verfassungsgerichtes

Der Drang des Ver­fas­sungs­ge­richts­ho­fes über die eige­nen Zustän­dig­kei­ten hin­aus­zu­grei­fen und sich selbst legis­la­ti­ve Kom­pe­ten­zen anzu­ma­ßen, stellt ein Phä­no­men dar mit teils weit­rei­chen­den Fol­gen, beson­ders im gesell­schafts­po­li­ti­schen Bereich. Ein kon­kre­tes Beispiel:
Jugendsynode 2018: Können oder wollen die Bischöfe nicht mehr die Wahrheit sagen?
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Können oder wollen die Bischöfe nicht mehr die Wahrheit sagen?

von Dr. Mar­kus Büning* Was wir Katho­li­ken seit eini­gen Jah­ren in Sachen Wer­te­ver­mitt­lung sei­tens eini­ger Tei­le des Lehr­am­tes erle­ben, ist gera­de­zu aben­teu­er­lich. Wenn in eini­gen Jahr­zehn­ten sich die Kir­chen­hi­sto­ri­ker mit die­ser Epo­che beschäf­ti­gen wer­den, wer­den sie – vor­aus­ge­setzt sie haben einen ech­ten katho­li­schen Geist – sich die Augen rei­ben und fra­gen, ob dies alles denn
Das Akronym LGBT findet sich nicht im Schlußbericht der Jugendsynode, dafür ein Code-Wort homosexueller und homophiler Kirchenkreise.
Genderideologie

Schlußbericht der Jugendsynode wie ein „IKEA-Katalog“

(Rom) Das Schluß­do­ku­ment der Jugend­syn­ode liegt vor. Die 267 Syn­oda­len aus aller Welt haben abge­stimmt, was sie Papst Fran­zis­kus an Gedan­ken zum The­ma Jugend und Beru­fung vor­le­gen wol­len. Aus dem Text wird Fran­zis­kus ein nach­syn­oda­les Schrei­ben ver­fas­sen, ohne an den Schluß­be­richt gebun­den zu sein.
Jugendsynode: Rudert Papst Franziskus zur Homosexualität zurück?
Genderideologie

Rudert Papst Franziskus bei der Homosexualität zurück?

(Rom) Am Diens­tag wur­de der Ent­wurf für den Schluß­be­richt der Jugend­syn­ode vor­ge­legt, zumin­dest den Syn­oda­len. Für die Öffent­lich­keit liegt er noch unter Ver­schluß. In die­sen Tagen haben die ver­schie­de­nen Sprach­grup­pen, in denen die Syn­oden­vä­ter tagen, die Mög­lich­keit Ände­rungs­vor­schlä­ge ein­zu­brin­gen. Die End­ab­stim­mung, nach Para­gra­phen getrennt, ist für Sams­tag vorgesehen.
Homosexualisierung der Kirche
Genderideologie

Botschaft vom Amazonas: „Gnadengeschenk des homosexuellen Lebens anerkennen“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, eine Woche vor Abschluß der Jugend­syn­ode, von der man­che Stim­men behaup­ten, sie sei vor allem ein­be­ru­fen wor­den, um der Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät den Weg zu bah­nen, gewähr­te die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Gaz­zet­ta d Reg­gio dem Prie­ster Don Pao­lo Cugi­ni eine gan­ze Sei­te, um die Kir­che der „Homo­pho­bie“ und der „Heu­che­lei“ zu bezichtigen.
Kardinal Tagel: "Die Annäherung der Kirche an die LGBT-Welt ist auf der Jugendsynode präsent".
Genderideologie

Kardinal Tagle: „Annäherung der Kirche an LGBT-Welt ist präsent“

(Rom) Chri­sto­pher Lamb, Mit­ar­bei­ter des pro­gres­si­ven, bri­ti­schen The Tablet, berich­te­te über das Pres­se­ge­spräch, das wäh­rend der Jugend­syn­ode täg­lich vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt und dem Syn­oden­se­kre­ta­ri­at aus­ge­rich­tet wird. Heu­te nahm Kar­di­nal Luis Anto­nio Tag­le, der Erz­bi­schof von Mani­la, dar­an teil, der schon seit eini­ger Zeit in pro­gres­si­ven Krei­sen als Wunsch­nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus genannt wird.
Dreimal ausgeliefert
Buchbesprechungen

Dreimal ausgeliefert

Mit dem Pen­n­­sy­l­­­va­­nia-Report, dem Fall McCar­ri­ck und dem Viganò-Dos­­sier wur­de eine Büch­se der Pan­do­ra geöff­net: der sexu­el­le Miß­brauch durch Kle­ri­ker. Mit dem MHG-Bericht der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz hat das The­ma auch Deutsch­land erreicht, aller­dings mit dem Ver­such, die Ange­le­gen­heit zu „kon­trol­lie­ren“ und zen­tra­le Zusam­men­hän­ge zu ver­schwei­gen. Das gilt beson­ders für die ver­such­te Leug­nung eines Zusam­men­han­ges zwi­schen
Papst Franziskus sexueller missbrauch Carlo Maria Vigano
Genderideologie

Viganòs neue Anklage: „Papst Franziskus soll bereuen und seinen Pflichten nachkommen“

(Rom) Mit einem drit­ten Schrei­ben mel­de­te sich der ehe­ma­li­ge Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA, Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò, zu Wort und ant­wor­te­te damit auf den offe­nen Brief von Kar­di­nal Marc Ouel­let, den Prä­fek­ten der römi­schen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on. Viganò spricht von einer „Ver­schwö­rung des Schwei­gens“. Ver­schwie­gen wer­den die Opfer und ver­schwie­gen wird die Homo­se­xua­li­tät als Haupt­mo­tiv des