„Jesus und Barabbas“ von Giovanni Gasparro (geb. 1983), einem äußerst interessanten Künstler, dessen Werk im figurativen Realismus verankert ist und zugleich von barocken Einflüssen geprägt wird.
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Die Stunde des Barabbas

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner* Alle vier Evan­ge­li­sten erwäh­nen in ihren Pas­si­ons­be­rich­ten, wenn­gleich jeweils nur ganz kurz, eine Epi­so­de, wel­che beson­ders in der Kar­wo­che all­ge­mei­nes Unver­ständ­nis aus­löst und man sich fas­sungs­los fragt: Wie konn­te sol­ches bloß geschehen?
Im römischen Palazzo Taverna fand vor wenigen Tagen eine geschlossene, quasi geheime Veranstaltung statt, die den Antichristen zum Thema hatte
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Rom, Peter Thiel, Palantir, Trump und der Antichrist

Am 15. März 2026 fand in Rom ein höchst unge­wöhn­li­cher, fast kon­spi­ra­ti­ver Vor­trag statt. Der deut­sche Sili­­con-Val­­ley-Mil­­li­ar­­där Peter Thiel, einer der Grün­der und erster Vor­stands­vor­sit­zen­der von Palan­tir, jenem Sof­t­­wa­re-Unter­­neh­­men, das im Dienst der US-Regie­rung (Pen­ta­gon, Geheim­dien­ste, Mini­ste­ri­en) Pro­gram­me für Staa­ten zur Total­über­wa­chung und zur Kriegs­füh­rung ent­wickelt, Pro­gram­me, die in den Krie­gen in der Ukrai­ne und
Die Fußwaschung in der Liturgie des Gründonnerstags und ihre große und vielschichtige Bedeutung
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Die Fußwaschung Jesu bezeigt das Opferpriestertum

Ein Kom­men­tar von Mag. Micha­el Gurt­ner* Die Fuß­wa­schung, wel­che der Hei­land beim letz­ten Abend­mah­le an sei­nen Apo­steln voll­zog, wird jedes Jahr ger­ne in ver­schie­de­nen Pre­dig­ten und Kom­men­ta­ren aus­ge­legt, und zwar mit gutem Recht. Aller­dings ist es auf­fäl­lig, daß sich die aller­mei­sten dabei auf einen ein­zi­gen Aspekt beschrän­ken, näm­lich jenen der Demuts­ge­ste. Die­se Les­art ist gewiß
Pius XII. setzte 1955 mit der Reform der Karwoche den ersten Schritt zur großen Liturgiereform von 1969.
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Die Reform der Karwoche: Prolegomena

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Im Okto­ber 1949 setz­te die Riten­kon­gre­ga­ti­on eine Lit­ur­gie­kom­mis­si­on ein, die sich mit dem Römi­schen Ritus sowie mit etwa­igen durch­zu­füh­ren­den Refor­men und deren Not­wen­dig­keit befas­sen soll­te. Lei­der war die für eine der­ar­ti­ge Arbeit erfor­der­li­che Ruhe auf­grund des anhal­ten­den Drucks sei­tens der Epi­sko­pa­te Frank­reichs und Deutsch­lands nicht gege­ben, die mit größ­ter Dring­lich­keit und Nach­druck
Lucia dos Santos
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Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (3. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt direkt an den 2. Teil vom 10. März an. Im Zusam­men­hang mit der Iden­ti­tät von Sr. Lucia dos San­tos nach 1957 stel­len wir uns eine Fra­ge bezüg­lich eines schon seit Jah­ren the­ma­ti­sier­ten Brief­wech­sels: Kor­re­spon­dier­te Kar­di­nal Caf­farra wirk­lich mit Sr. Lucia? Einer der bereits ver­stor­be­nen Dubia-Kar­­di­­nä­­le, Erz­bi­schof Car­lo Caf­farra von Bolo­gna, erzähl­te
Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Pius XII.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Königtum Christi und die Aporien der römischen Kirche

Von Vigi­li­us* Die Argu­men­ta­ti­on der Pius­bru­der­schaft Die FSSPX hat in einem lesens­wer­ten Text vom 4. Febru­ar 2026 die römi­sche Behaup­tung zurück­ge­wie­sen, die ange­kün­dig­ten uner­laub­ten Bischofs­wei­hen bil­de­ten einen schis­ma­ti­schen Vor­gang.1 Die­se Zurück­wei­sung hat der Gene­ral­obe­re der Bru­der­schaft, Davi­de Pagli­a­ra­ni, sei­nem aktu­el­len Schrei­ben an Prä­fekt Fernán­dez ange­hängt. Pagli­a­ra­ni begrün­det den nicht-schi­s­­ma­ti­­schen Cha­rak­ter der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen damit, dass
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten
Der heilige Eulogius von Cordoba wurde am 11. März 859 von den islamischen Herrschern wegen seines Glaubens hingerichtet
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Der heilige Eulogius von Cordoba und die zwei Strömungen der Katholiken im Laufe der Geschichte

Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Sankt Eulo­gi­us von Cor­do­ba, der am 11. März 859 wäh­rend einer gewalt­sa­men Chri­sten­ver­fol­gung im mau­ri­schen Spa­ni­en ent­haup­tet wur­de, ist in die Geschich­te ein­ge­gan­gen durch sei­ne Ver­tei­di­gung des soge­nann­ten „frei­wil­li­gen Mar­ty­ri­ums“. Die­se Ver­tei­di­gung wur­de – wenn auch in zwei­deu­ti­gen For­mu­lie­run­gen und unter dem Druck der mus­li­mi­schen Macht – von den spa­ni­schen
Dr. Lucia dos Santos im Jahr 1946 (links) und 1967 (rechts)
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Fatima: vatikanische Täuschungen, gewollte Ignoranz, apokalyptische Weltlage (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 1. Teil vom 5. März an. Nach der Anzahl der Kom­men­ta­re zu schlie­ßen, stieß er auf gro­ßes Inter­es­se. Aller­dings gab es augen­schein­lich auch Miß­ver­ständ­nis­se. Da es aber nicht mög­lich ist, in jedem ein­zel­nen Bei­trag zum The­ma Fati­ma immer alles bereits Geschrie­be­ne zu wie­der­ho­len, sei der inter­es­sier­te