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Aktualisiert: Gedenken an die Pogromopfer von Sumgait – Mahnwache vor der Botschaft der Republik Aserbaidschan

Vor 20 Jah­ren, vom 26. bis 28. Febru­ar 1988, fie­len in der Indu­strie­stadt Pogrom­tä­ter über die arme­ni­sche Min­der­heit her. Die Aus­schrei­tun­gen waren offen­bar von lan­ger Hand vor­be­rei­tet, denn die Anfüh­rer waren mit Ein­woh­ner­li­sten aus dem Stadt­so­wjet aus­ge­stat­tet, Sie fol­ter­ten und ermor­de­ten Dut­zen­de Mit­bür­ger arme­ni­scher Abstam­mung. Erst am drit­ten Pogrom­tag schritt die Armee ein. In knapp
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Erster Bischof-Podcast

(Ham­burg) In der Fasten­zeit gibt Erz­bi­schof This­sen mit einem eige­nen Pod­cast spi­ri­tu­el­le Denk­an­stö­ße. Die Bei­trä­ge des Erz­bi­schofs sind ab Ascher­mitt­woch, zu den Fasten­sonn­ta­gen und zu den öster­li­chen Fest­ta­gen geplant. Die Bei­trä­ge sind auf der Bis­tums-Inter­­net­­sei­te www​.erz​bis​tum​-ham​burg​.de zu fin­den. (JF)
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Keine Judenmission

(Vati­kan) Die Bit­te um Bekeh­rung der Juden ist eine „end­zeit­li­che Hoff­nung“, die katho­li­sche Kir­che will kei­ne Juden­mis­si­on betrei­ben. Das beton­te an die­sem Don­ners­tag der deut­sche Kuri­en­kar­di­nal Wal­ter Kas­per, Prä­si­dent des Päpst­li­chen Ein­heits­ra­tes, in des­sen Zustän­dig­keit der Dia­log mit den Juden fällt. Kas­per reagier­te damit auf Irri­ta­tio­nen unter Rab­bi­nern nach der Ver­öf­fent­li­chung der neu­en Kar­frei­tags­bit­te für
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Katholisch ist gut für die Kultur

(Vati­kan) Der Katho­li­zis­mus als Quel­le der Erneue­rung für die ita­li­en­sche Kul­tur – Unter die­sem Mot­to will der Gene­ral­vi­kar des Pap­stes und für die Erz­diö­ze­se Rom, Kar­di­nal Camil­lo Rui­ni, in den näch­sten fünf Jah­ren das Kul­tur­pro­jekt der ita­lie­ni­schen Kir­che vor­an­trei­ben. Die ita­lie­ni­sche Kul­tur sei tief im Katho­li­zis­mus ver­an­kert und kön­ne sich daher nur erneu­ern und fort­ent­wickeln,
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Juden sind wegen Fürbittenänderung enttäuscht

(Rom/​​ Köln) Die neue Fas­sung der latei­ni­schen Für­bit­te für die Juden im so genann­ten „außer­or­dent­li­chen Ritus“ stößt auf Irri­ta­ti­on. Der für Juden ver­let­zen­de Satz sei zwar gestri­chen wor­den, doch die Sub­stanz sei die glei­che, zitie­ren ita­lie­ni­sche Tages­zei­tun­gen den römi­schen Ober­rab­bi­ner Ric­car­do di Seg­ni. Der Vati­kan habe ledig­lich kos­me­ti­sche Kor­rek­tu­ren vorgenommen.
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Für die Juden

(Vati­kan) Papst Bene­dikt hat die Kar­frei­tags­für­bit­te für die Juden ver­än­dert. Statt „Für die Bekeh­rung der Juden“ (Pro con­ver­sio­ne Iudae­orum) soll bei der Lit­ur­gie im außer­or­dent­li­chen Ritus von 1962 ab sofort „für die Juden“ („Ore­mus et pro Iude­is“) all­ge­mein gebe­tet wer­den. Das gab das Staats­se­kre­ta­ri­at am Diens­tag Nach­mit­tag bekannt. Die Kir­che bit­tet dar­in um „Erleuch­tung der
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Piero Marini, „Liturgie ist die Zukunft der Kirche“

(Vati­kan) 20 Jah­re lang war Pie­ro Mari­ni der päpst­li­che Zere­mo­nien­mei­ster und hat auf die­se Wei­se sel­ber ein Stück Lit­ur­gie­ge­schich­te geschrie­ben. In das Ende sei­ner Amts­zeit – bevor er von sei­nem Namens­vet­ter Gui­do Mari­ni abge­löst wur­de – fiel die Ver­öf­fent­li­chung des Motu Pro­prio „Sum­morum Pon­ti­fi­cum“, das die Mes­se nach Pius V. als „außer­or­dent­li­che Form“ frei gab.
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Der Seligsprechungsprozess für Papst Pius XII. ist nicht ad acta gelegt

(Vati­kan) Das hat der Lei­ter der Seli­g­spre­chungs-Kon­­g­re­­ga­ti­on jetzt bekräf­tigt. In die­sem Jahr jäh­re sich der Todes­tag des Pacel­­li-Pap­­stes zum 50. Mal. Zu den Initia­ti­ven, die es aus die­sem Anlass geben wer­de, gehö­re auch eine neue Unter­su­chung von Doku­men­ten in den vati­ka­ni­schen Archi­ven. Die Ergeb­nis­se die­ser Suche „kön­nen dem Selig­spre­chungs­pro­zess für Pius XII. nur zugu­te kom­men“,
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Christliche Unternehmner setzen sich für „Globalisierung des Gemeinwohls“ ein – Soziale Verantwortung soll größeren Stellenwert erhalten

(Rom) In euro­päi­schen Unter­neh­men sol­len die Grund­prin­zi­pi­en der christ­li­chen Sozi­al­leh­re zum Tra­gen kom­men. Die­sen Appell zur Wahr­neh­mung der sozia­len Ver­ant­wor­tung wer­den Wirt­schafts­trei­ben­de aus der gan­zen Welt von Mai­land aus lan­cie­ren. Am 2. Febru­ar set­zen sie sich im Rah­men eines inter­na­tio­na­len Kon­gres­ses an der katho­li­schen Uni­ver­si­tät Sacro Cuo­re mit dem The­ma „Die christ­li­chen Unter­neh­mer und lei­ten­den
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Sterbenden Beistand leisten

Kar­di­nal Tar­cis­io Ber­to­ne hat die Gläu­bi­gen dazu auf­ge­ru­fen, Ster­ben­den mehr bei­zu­ste­hen. Die heu­ti­ge Gesell­schaft nei­ge dazu, den Tod auf ver­schie­de­ne Art und Wei­se zu ver­drän­gen, so der Kar­di­nal­staats­se­kre­tär bei einer Pre­digt in Rom. Dazu kom­me, daß vie­le Men­schen im Moment des Todes allein gelas­sen wür­den. Noch bis vor eini­gen Jah­ren hät­ten Nach­barn, Ver­wand­te und Freun­de