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Kirche wendet sich gegen Alkoholverbot am Steuer

(Buda­pest) Die unga­ri­sche Poli­zei lei­tet mit Jah­res­be­ginn dra­ko­ni­sche Maß­nah­men gegen das Fah­ren unter Alko­hol ein. Auch eine gerin­ge Men­ge Alko­hol am Steu­er kann nun­mehr zum Füh­rer­schein­ent­zug noch an Ort und Stel­le füh­ren. Gegen die­se ver­schärf­ten Vor­schrif­ten hat jetzt die katho­li­sche Kir­che Beden­ken geäu­ßert. Es wur­de dar­an erin­nert, daß der Meß­wein unum­gäng­li­ches Attri­but des Got­tes­dien­stes sei.
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Rahner-Archiv zieht nach München um

(Inns­bruck) Das Archiv des Kon­zils­theo­lo­gen Karl Rah­ner wird von Inns­bruck abge­zo­gen. Das bestä­tig­te der Inns­brucker Dog­ma­ti­ker Roman Sie­ben­rock in einem Zei­tungs­in­ter­view. Das Archiv wer­de in den kom­men­den Mona­ten nach Mün­chen trans­por­tiert, um bei den dor­ti­gen Jesui­ten ver­wahrt zu wer­den, denen das Archiv gehört. An der Theo­lo­gi­schen Fakul­tät wur­de das Archiv seit 1985, ein Jahr nach
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Priesterberufungen in Polen stark rückläufig

(War­schau) In Polen gehen die Prie­ster­be­ru­fun­gen dra­ma­tisch zurück. Die Zahl der Semi­na­ri­sten ist um fast ein Vier­tel im Ver­gleich zum Vor­jahr gesun­ken, teil­te die Bischofs­kon­fe­renz am Frei­tag mit. Im Vor­jahr haben sich 1029 Män­ner in den Prie­ster­se­mi­na­ren ein­ge­schrie­ben, 2007/​​2008 wares es nur noch 786. Auch bei den Ordens­be­ru­fun­gen gibt es weni­ger Nach­wuchs als 2006. (JB)
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Unwort in der Kirche?

von Aloy­si­us Win­ter Pri­miz­se­gen Bild: Mar­tin Huhs Neu­er­dings macht ein ver­rä­te­ri­sches Unwort die Run­de: jene Katho­li­ken, die die über­kom­me­ne Form des Ritus der Hl. Mes­se zu schät­zen wis­sen und lie­ben, wer­den als „Alt­gläu­bi­ge“ bezeich­net, nach­dem sich der Begriff „Tra­di­tio­na­li­sten“ bereits für fak­tisch abstän­di­ge Grup­pie­run­gen ein­ge­bür­gert hat­te. Die­je­ni­gen, die heu­te von „Alt­gläu­bi­gen“ spre­chen, betrach­ten sich selbst dabei offen­bar
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Der Vatikan startet weltweite Lebensschutz-Kampagne

(Vati­kan) Kar­di­nal Alfon­so Lopez Tru­ji­l­lo, Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für die Fami­lie, wird sich im Namen des Hei­li­gen Vaters für die Ver­wirk­li­chung des „Mora­to­ri­ums gegen die Abtrei­bung“ ein­set­zen. Die Idee für ein sol­ches Mora­to­ri­um stammt vom ita­lie­ni­schen Jour­na­li­sten Giu­lia­no Fer­ra­ra und hat das „Mora­to­ri­um gegen die Todes­stra­fe“ zum Vor­bild, das von den UNO-Mit­­glied­s­­staa­ten beschlos­sen wor­den
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Bischöfe aus Polen und Ungarn warnen vor katholischer Kirche

(Warschau/​​ Buda­pest) Ver­mut­lich wegen erfolg­rei­cher Arbeit und wach­sen­der Zahl der Gläu­bi­gen war­nen pol­ni­sche und unga­ri­sche Bischö­fe vor der Prie­ster­bru­der­schaft Pius X. und deren Anhän­gern. Ent­schei­dend sei, daß die Prie­ster­bru­der­schaft wesent­li­che Tex­te des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils ablehnt, so die Bischö­fe. Erwähnt wer­den hier­bei die Tex­te zur Reli­gi­ons­frei­heit und Kollegialität.
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Der stumme Ochse – Hl. Thomas von Aquin 1224 – 1274

Tho­mas von Aquin wird 1224 gebo­ren. Mit 15 Jah­ren tritt er gegen den Wil­len sei­ner Eltern den Domi­ni­ka­nern bei. In Nea­pel lernt er die Meta­phy­sik des Ari­sto­te­les ken­nen und ist begei­stert. Sein Leben lang hält er an dem alt­grie­chi­schen Phi­lo­so­phen fest, weil die­ser die Welt ernst nimmt und er Tho­mas von Aquin jene Phi­lo­so­phie bie­tet,
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Kardinal Lehmann weist Angriffe des EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber zu embryonalen Stammzellen zurück

(Essen) Der Vor­sit­zen­de der katho­li­schen Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Karl Kar­di­nal Leh­mann, hat die Angrif­fe des Rats­vor­sit­zen­den der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Wolf­gang Huber, im Streit über den Stich­tag für den Import von embryo­na­len Stamm­zel­len zurück­ge­wie­sen. Kar­di­nal Leh­mann sag­te der in Essen erschei­nen­den West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung (WAZ): „Ange­sichts des Ern­stes der Sache muß es die­se Dis­kus­si­on geben.“
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Kardinal Lehmann bedauert die Nokia-Schließung und kritisiert die „unbewältigte Globalisierung“

(Essen) Der Vor­sit­zen­de der katho­li­schen Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Karl Kar­di­nal Leh­mann, hat die geplan­te Schlie­ßung des Nokia-Wer­kes in Bochum bedau­ert. Er sag­te im Gespräch mit der in Essen erschei­nen­den West­deut­schen All­ge­mei­nen Zei­tung (WAZ): „Ich bedaue­re natür­lich wie jeder­mann, daß es zur Schlie­ßung des Bochu­mer Wer­kes von Nokia und zum Ver­lust so vie­ler Arbeits­plät­ze im Werk und