Papst Franziskus, ein gescheitertes Pontifikat und eine für die Kirche verlorene Zeit
Forum

Ein gescheitertes Pontifikat

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus war vor allem ein geschei­ter­tes Pon­ti­fi­kat, ein gro­ßer Fehl­griff. Und die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig. Den­ken wir zum Bei­spiel dar­an, daß er die Gele­gen­heit gehabt hät­te, vie­le der grund­le­gen­den Anpas­sun­gen vor­zu­neh­men, die die Kir­che braucht, und daß sei­ne Amts­zeit nach dem trau­ri­gen Ende des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betonte den "Dialog" mit den homophilen deutschen Bischöfen. Für Sanktionen sei es "zu früh".
Genderideologie

„Verfrüht, von Sanktionen zu sprechen“ – Rom und die woken deutschen Bischöfe

Die Span­nun­gen inner­halb der katho­li­schen Kir­che in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über die Seg­nung von Homo-Paa­­ren blei­ben ein explo­si­ves The­ma im Ver­hält­nis zwi­schen Rom und dem woken Teil des deut­schen Epi­sko­pats. Nun sorg­te der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin für Auf­merk­sam­keit. Am Ran­de eines Ter­mins in Rom erklär­te er gestern, es sei „ver­früht“, über mög­li­che Sank­tio­nen gegen
Die jungen Schweizergardisten, die am 6. Mai in Rom vereidigt wurden
Leo XIV.

Treueschwur unter dem Zeichen des Opfers

Im Vati­kan haben am 6. Mai 2026 acht­und­zwan­zig neue Rekru­ten der Päpst­li­chen Schwei­zer­gar­de ihren fei­er­li­chen Eid auf den Papst abge­legt. Die Zere­mo­nie, die ursprüng­lich im Cor­ti­le di San Dama­so statt­fin­den soll­te, wur­de wegen schlech­ten Wet­ters in die gro­ße vati­ka­ni­sche Audi­enz­hal­le Paul VI. ver­legt. Trotz der unge­wohn­ten Umge­bung blieb die sym­bo­li­sche Kraft des Ritu­als unge­bro­chen: Der
Zwei von zahlreichen Sakralfiguren, die in der Iglesia La Ermita in Cali (Kolumbien) zerstört wurden: im Bild zwei Christusfiguren
Christenverfolgung

„Ich bin der Teufel“ – Mann verwüstet die Kirche La Ermita in Cali

In der kolum­bia­ni­schen Mil­lio­nen­stadt Cali ist es am 6. Mai zu einer schwer­wie­gen­den Pro­fa­nie­rung der tra­di­ti­ons­rei­chen Kir­che La Ermi­ta gekom­men. Ein Mann drang gewalt­sam in das Got­tes­haus ein, zer­stör­te zahl­rei­che Hei­li­gen­fi­gu­ren und Chri­stus­dar­stel­lun­gen und schrie dabei wie­der­holt, er sei „der Teufel“.
Die Selbstentfremdung vom Menschsein ist zu einer starken Strömung im Westen geworden
Genderideologie

Diskriminierung im Namen der „Nicht-Diskriminierung“

Wer heu­te wis­sen will, was im Westen unter „Gleich­be­rech­ti­gung“ ver­stan­den wird, muß nur einen Blick nach Lon­don, Kana­da und Ber­lin wer­fen. Drei weit von­ein­an­der ent­fern­te Schau­plät­ze – und ein und die­sel­be ideo­lo­gi­sche Hand­schrift: Dis­kri­mi­nie­rung wird nicht mehr besei­tigt, son­dern offen betrie­ben und geför­dert. Was zunächst als „Kampf“ um Gleich­be­rech­ti­gung statt­fand, wur­de nun zur Dis­kri­mi­nie­rung des
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das
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„Falken“ und „Tauben“ in der internationalen Unordnung

Von Rober­to de Mat­tei* In den Jah­ren des Kal­ten Krie­ges, die auf den Zwei­ten Welt­krieg folg­ten, bezeich­ne­te man mit den Begrif­fen Fal­ken (hawks) und Tau­ben (doves) zwei unter­schied­li­che Hal­tun­gen inner­halb der gegen­sätz­li­chen Blöcke: auf der einen Sei­te das kom­mu­ni­sti­sche Ruß­land und sei­ne Satel­li­ten­staa­ten, auf der ande­ren die des Westens unter Füh­rung der USA. Die Fal­ken
Papst Leo XIV. ließ ein Schreiben des Glaubensdikasteriums zu den deutschen Homo-Segnungs-Plänen veröffentlichen, das bereits vom Herbst 2024 stammt, also noch bergoglianischen Ursprungs ist.
Genderideologie

Die heimliche Lehre zur Homosexualität

Die jüng­ste Ver­öf­fent­li­chung eines bis­lang unbe­kann­ten Schrei­bens des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re wirft ein auf­schluß­rei­ches Licht auf die inner­kirch­li­chen Span­nun­gen rund um den Umgang mit Homo-Seg­nun­­­gen – ins­be­son­de­re im deut­schen Kon­text. Das Doku­ment, datiert auf den 18. Novem­ber 2024, also noch unter Fran­zis­kus, wur­de jedoch erst am 30. April 2026, unter Leo XIV., ohne
Kardinal Roche wurde 2023 das Ehren- und Devotions-Großkreuz des Malteserordens verliehen, nun nahm er an der internationalen Wallfahrt des Ordens nach Lourdes teil
Liturgie & Tradition

Malteserorden in Lourdes – liturgische Spannungen und kirchenpolitische Nebentöne

Der Sou­ve­rä­ne Mal­te­ser­or­den führt bis mor­gen sei­ne 68. inter­na­tio­na­le Wall­fahrt nach Lour­des durch. Im Rah­men des Pro­gramms fin­det unter ande­rem ein „inter­na­tio­na­les Pon­ti­fi­kal­amt“ statt, dem Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung im Vati­kan, vor­ste­hen wird.