Gender II: „Test unter jungen Juristen. Viele haben in zwei zentralen Bereichen große Lücken. Dafür gendern sie.“

Gehirnwäsche und Sprachpolizei? Aufnötigung des Gender-Sprech an den Universitäten (im Beispiel: der Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich)
Gehirnwäsche und Sprachpolizei? Aufnötigung des Gender-Sprech an den Universitäten (im Beispiel: der Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich)

„Eine bekann­te Rechts­an­walts­kanz­lei steht regel­mä­ßig vor der Auf­ga­be, jun­ge Juri­sten und Kon­zi­pi­en­ten anzu­stel­len. Die Kanz­lei ent­wickel­te für die Nach­wuchs­aus­wahl ein aus­ge­feil­tes Test­sy­stem.

Die Bilanz die­ser Tests ist bestür­zend und bie­tet ein ver­nich­ten­des Bild unse­res Bil­dungs­sy­stems. Denn wäh­rend die jun­gen Juri­sten voll des Para­gra­phen­wis­sens sind, haben vie­le in zwei zen­tra­len Berei­chen gro­ße Lücken. Erstens bei der All­ge­mein­bil­dung […]. Das ande­re rie­si­ge Loch ist alles, was mit Zah­len zu tun hat. Dabei geht es nicht etwa um kom­pli­zier­te Glei­chun­gen mit meh­re­ren Unbe­kann­ten, son­dern um Fra­gen wie: ‚Wie­viel ist 30 Pro­zent von 2100 Euro?‘ Ant­wort der Hälf­te aller Kan­di­da­ten: ‚??‘

PS: Kor­rek­tes und ver­ständ­li­ches Deutsch kön­nen die mei­sten übri­gens auch nicht. Dafür gen­dern sie.“

Andre­as Unter­ber­ger, Chef­re­dak­teur ab 1994 der Tages­zei­tung Die Pres­se und dann von 2005–2009 der Wie­ner Zei­tung, am 17. Sep­tem­ber 2017 in sei­nem Blog Unter­ber­gers Tage­buch.

Bild: uni-graz.at (Screen­shot)