Papst Leo XIV. gab, als er gestern abend Castel Gandolfo verließ, den wartenden Journalisten einige Antworten, auch zu seinem Moschee-Besuch in Istanbul.
Leo XIV.

Papst Leo XIV.: Die Anbetung vor dem Allerheiligsten und das Schweigen von Istanbul

Der jüng­ste Apo­sto­li­sche Besuch von Papst Leo XIV. in der Tür­kei und im Liba­non hat welt­weit Auf­merk­sam­keit erregt. Doch kein Moment die­ses Rei­se­pro­gramms wur­de so inten­siv kom­men­tiert wie der stil­le Auf­ent­halt des Hei­li­gen Vaters am 29. Novem­ber in der Blau­en Moschee von Istan­bul. Wäh­rend die vati­ka­ni­sche Pres­se­stel­le noch am sel­ben Tag von einer „in Stil­le,
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández machte bei der Präsentation der lehrmäßigen Note Una caro eine "scherzhafte" Bemerkung...
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Ich bleibe dabei: Kardinal Fernández muß seines Amtes enthoben werden

Nach einer ersten Ana­ly­se der gestern von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez, Prä­fekt des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums“, vor­ge­stell­ten lehr­mä­ßi­gen Note Una caro gilt es auch die Prä­sen­ta­ti­on selbst die­ses neu­en Doku­ments zu ana­ly­sie­ren: Ich blei­be dabei: Kar­di­nal Fernán­dez muß sei­nes Amtes ent­ho­ben wer­den Von Cami­nan­te Wanderer*
Die Basilika Unserer Lieben Frau von Fatima am Hauptsitz der Herolde des Evangeliums in Brasilien
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Herolde des Evangeliums: Jahrelanger Repression ausgesetzt – ohne Anklage und Urteil

Der jah­re­lan­ge Kampf gegen die Arau­tos do Evan­gel­ho (Herol­de des Evan­ge­li­ums) offen­bart eine beun­ru­hi­gen­de Sei­te kirch­li­cher Macht­me­cha­nis­men. Was unter Johan­nes Paul II. als dyna­mi­sches pasto­ra­les Pro­jekt ent­stand, wur­de unter Papst Fran­zis­kus in eine bei­spiel­lo­se Kri­se getrie­ben. Die in Bra­si­li­en ent­stan­de­ne, aber bald inter­na­tio­nal blü­hen­de Gemein­schaft – aktiv heu­te in rund 80 Län­dern – sieht sich seit
U-Bahnstation in Teheran wurde nach der Jungfrau Maria benannt. Mehrere Reliefs zeigen eine christliche Ikonographie
Buchbesprechungen

Der Iran widmet der Jungfrau Maria eine U‑Bahnstation

Die Ein­wei­hung einer U‑Bahnstation in Tehe­ran mit dem Namen „Hei­li­ge Jung­frau Maria“, geschmückt mit christ­li­cher Iko­no­gra­phie, stellt eine sym­bo­li­sche Geste gegen­über der christ­li­chen Min­der­heit in dem sich seit 1979 „Isla­mi­sche Repu­blik“ nen­nen­den Staat, dem ein­sti­gen Per­si­en. Der­sel­be Iran wird von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen beschul­digt, ande­re Glau­bens­rich­tun­gen zu ver­fol­gen. Was stimmt nun?
Nach den kahlschlagartigen Militärreformen von Papst Paul VI. führt die Päpstliche Schweizergarde wieder eine Mezza-Uniform ein als Zwischenstück zwischen dem Renaissancegewand und der Galauniform.
Nachrichten

Neue Zwischen-Uniform für die Schweizergarde

Die Päpst­li­che Schwei­zer­gar­de, eine der älte­sten noch exi­stie­ren­den Mili­tär­for­ma­tio­nen der Welt. Zwei Tage vor dem fei­er­li­chen Eid der neu­en Rekru­ten prä­sen­tier­te die Gar­de eine über­ar­bei­te­te Zere­mo­nien­uni­form, die sich bewußt an einem histo­ri­schen Vor­bild orientiert.
Matteo Bruni, der Direktor des vatikanischen Presseamtes, bestätigte heute die Echtheit der von Diane Montagna zu Traditionis custodes veröffentlichten Enthüllungen
Leo XIV.

Vatikan bestätigt Enthüllungen zu Traditionis custodes

Die jüng­sten Ent­hül­lun­gen über die Ent­ste­hung des tra­di­ti­ons­feind­li­chen Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des von Papst Fran­zis­kus sor­gen welt­weit für Auf­se­hen und müs­sen an die­ser Stel­le nicht mehr im Detail wie­der­holt wer­den. Die ver­dienst­vol­le Jour­na­li­stin Dia­ne Mon­tagna ver­öf­fent­lich­te Doku­men­te, aus denen klar her­vor­geht: Fran­zis­kus hat­te zwar die Bischö­fe der gan­zen Welt um ihre Ein­schät­zung zum über­lie­fer­ten Ritus
Papst Leo XIV.
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Leo XIV.: Warum ich moderat optimistisch bin

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In Anleh­nung an Vol­koffs Aus­druck muß ich sagen, daß ich dem Pon­ti­fi­kat von Leo XIV. mit mode­ra­tem Opti­mis­mus ent­ge­gen­se­he. Im Jahr 2013 war ich sehr pes­si­mi­stisch, was das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus angeht, und ich hat­te nicht unrecht. Ich hof­fe, daß ich auch die­ses Mal nicht falsch liege.
Leo XIV. segnet die Journalisten
Leo XIV.

Leo XIV. segnet – wo sich Franziskus weigerte

Der neu­ge­wähl­te Papst Leo XIV. hielt an der von sei­nem Vor­gän­ger Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Begeg­nung mit den aus aller Welt zum Kon­kla­ve in Rom ver­sam­mel­ten Jour­na­li­sten fest. Der Eklat von 2013 wie­der­hol­te sich aber nicht.
Die Tiara steht am 4. November 1958 bereit für die Krönung von Johannes XXIII. zum Papst
Leo XIV.

Von der Inthronisation zur Amtseinführung

Leo XIV. wird am 18. Mai offi­zi­ell in sein Amt ein­ge­führt. Die Amts­ein­füh­rung wird im Rah­men eines fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amts auf dem Peters­platz statt­fin­den und ersetzt, was frü­her Inthro­ni­sa­ti­on genannt wur­de, als der Papst noch gekrönt wur­de und den Thron bestieg.