Wie ich den überlieferten Ritus wiederentdeckt habe und Zeugnis gebe. Eine neue Initiative von Erzbischof Carlo Maria Viganò.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft ist katholisch – und man kann dort hingehen

Ein Kom­men­tar von Don Micha­el Gurt­ner, Diö­ze­san­prie­ster In den ver­gan­ge­nen Jah­ren ist ein zuneh­men­des Miss­trau­en vie­ler gläu­bi­ger und prak­ti­zie­ren­der Katho­li­ken gegen­über dem Kle­rus fest­zu­stel­len. Die­ses Miss­trau­en, das durch­aus berech­tigt ist, betrifft auch Bischö­fe und Kar­di­nä­le, Diö­­ze­­san- und Kuri­en­äm­ter und sogar den Papst selbst.
Msgr. Arthur Roche, Präfekt der Gottesdienstkongregation, wirbt mit einem Interview für die Presseagentur der US-Bischöfe für Traditionis custodes.
Liturgie & Tradition

„Das Konzil hat gesagt: Das ist die Richtung, in die wir gehen“

(Rom) Der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Kuri­en­erz­bi­schof Arthur Roche, betä­tigt sich seit eini­gen Mona­ten als Ver­tei­di­ger des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des. Er ist eine trei­ben­de Kraft hin­ter die­sem Kir­chen­ge­setz, mit dem Papst Fran­zis­kus den über­lie­fer­ten Ritus und das damit ver­bun­de­ne Kir­chen­ver­ständ­nis aus­lö­schen will, die sich durch das Motu pro­prio
Schriftwechsel zwischen Kardinal Nichols und der Gottesdienstkongregation bestätigt: Santa Marta will die Austilgung des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Der überlieferte Ritus „entspricht natürlich nicht der Auffassung von Papst Franziskus“

(Lon­don) Es gibt einen Brief­wech­sel zwi­schen Kar­di­nal Vin­cent Nichols, Erz­bi­schof von West­min­ster, und der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, in dem der Pri­mas von Eng­land um eine Klar­stel­lung zu eini­gen Punk­ten des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des bit­tet. Die­ser Brief­wech­sel setz­te bereits zwölf Tage nach der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio durch Papst Fran­zis­kus im
Martin Mosebach
Liturgie & Tradition

„Legitimierte Illegalität“ – Martin Mosebach zu Traditionis custodes

Der bekann­te deut­sche Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach nimmt in einem Inter­view, das die deutsch­ame­ri­ka­ni­sche Histo­ri­ke­rin Mai­ke Hick­son mit ihm führ­te, zum Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des Stel­lung. Der Ver­tei­di­ger des über­lie­fer­ten Ritus rät dar­in von inak­zep­ta­blem Ent­ge­gen­kom­men gegen­über Hier­ar­chen ab. Es sei klar, daß jene, die der Tra­di­ti­on feind­se­lig gesinnt sind, nie zufrie­den­ge­stellt wer­den könn­ten. Vor allem
Welche Rolle spielte der Marientitel Corredemptrix (Miterlöserin) beim Zweiten Vatikanischen Konzil?
Forum

Die „Corredemptrix“ auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Von P. Pao­lo M. Sia­no* In der „vor­be­rei­ten­den“ Pha­se des Kon­zils (1959–1960) schlu­gen ver­schie­de­ne Bischö­fe und eini­ge Gene­ral­obe­re von Ordens­ge­mein­schaf­ten sowie Pro­fes­so­ren und Rek­to­ren kirch­li­cher Fakul­tä­ten dem Kon­zil die Defi­ni­ti­on der Leh­re über die maria­ni­sche Mit­er­lö­sung und Mitt­ler­schaft sowie den Mari­en­ti­tel „Cor­re­demptrix“ vor. All die­se Stim­men bezeu­gen die Exi­stenz einer „Mit­er­lö­sungs­be­we­gung“, die das bis zum Pon­ti­fi­kat
Levitiertes Hochamt in einer Kirchenruine: Wiederaufbau nach der Zerstörung.
Forum

Traditionis custodes: Die letzte Munition des Konzils?

Von Abbé Clau­de Bar­the, Res Novae Die Nicht-Annah­­me des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils hat sich kon­kret auf die Ver­wei­ge­rung der Lit­ur­gie­re­form kon­zen­triert, auch wenn eine gewis­se Zahl von prak­ti­zie­ren­den Gläu­bi­gen der über­lie­fer­ten Mes­se ihre Zustim­mung zu den „gut inter­pre­tier­ten“ Kon­zils­in­sti­tu­tio­nen betont. Jeden­falls ist die Exi­stenz der tra­di­tio­nel­len Lit­ur­gie ein anhal­ten­des und sogar wach­sen­des Phä­no­men der feh­len­den
Ein weiterer Blick auf Traditionis Custodes.
Forum

Tradition und Papstamt zwischen Engführung und Überdehnung

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Im Motu pro­prio Tra­di­tio­nis Cus­to­des (TC) wird vom Axi­om Lex sup­pli­can­di sta­tuat legem cre­den­di ein frag­wür­di­ger Gebrauch gemacht. In die­ser ursprüng­li­chen For­mu­lie­rung bei Pro­sper Tiro von Aqui­ta­ni­en (* um 390 ver­mut­lich in Limo­ges, + 455 in Rom) bestimmt die lex sup­pli­can­di ein­sei­tig die lex cre­den­di und stellt sie auf. Nicht umge­kehrt
Aus einem alten Religionsheft der Autorin
Forum

Traditionis custodes und ein alter Schulheftaufschrieb

Von einer Katho­li­kin Als ich vor ein paar Jah­ren die Schwel­le von St-Eugè­­­ne Sain­te-Céci­­le in Paris betrat, wuß­te ich nur ansatz­wei­se, was mich in der alten Mes­se, der Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des römi­schen Ritus, erwar­te­te. Und das war gut so. Mein Herz war maxi­mal offen. Als ich nach der Mes­se über die­sel­be Kir­chen­schwel­le
Will Papst Franziskus ein traditionis custos, ein Hüter der Tradition sein?
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Niemand kann ernsthaft gedacht haben, daß Traditionis custodes die Einheit der Kirche stärkt

„Falls es wirk­lich das Ziel des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des war, die Ein­heit der Kir­che zu för­dern, kann nach drei Tagen fest­ge­stellt wer­den, daß das Ergeb­nis das genaue Gegen­teil ist.“  Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te Matteo Mat­zuzzi, der Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Foglio, den Fron­tal­an­griff von Papst Fran­zis­kus gegen den über­lie­fer­ten Ritus und die Gemein­schaf­ten der
Erzbischof Viganò erklärt, warum es zu den Angriffen auf das Motu proprio Summorum Pontificum kommt und was dagegen zu tun ist.
Forum

Überlegungen zur befürchteten Einschränkung des Motu proprio Summorum Pontificum

Von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò Anläß­lich des Phi­­lo­so­­phie-Sym­­­po­­si­ums zum Geden­ken an Msgr. Anto­nio Livi, das am 30. Mai in Vene­dig statt­fand, habe ich ver­sucht, jene Ele­men­te auf­zu­zei­gen, die im Lau­fe der Geschich­te im Täu­schungs­werk des Bösen stän­dig wie­der­keh­ren. Bei mei­ner Unter­su­chung habe ich mich auf den Pan­de­mie­be­trug kon­zen­triert und auf­ge­zeigt, wie die Begrün­dun­gen, die zur