Kardinal Raymond Burke am 12. Dezember im Marienheiligtum Our Lady of Guadalupe im Bistum La Crosse in Wisconsin.
Nachrichten

Kardinal Burke: „Für eine böse Agenda sollen uns durch Manipulation und Angst der ‚Great Reset‘ und die ‚neue Normalität‘ diktiert werden“

(Washing­ton). Kar­di­nal Ray­mond Bur­ke hielt am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de eine macht­vol­le Pre­digt. Der Kar­di­nal führ­te am 12. Dezem­ber am Gedenk­tag Unse­rer Lie­ben Frau von Gua­d­a­lu­pe in den USA die Wall­fahrt zu dem von ihm gegrün­de­ten Hei­lig­tum Our Lady of Gua­d­a­lu­pe im Bis­tum La Crosse (Wis­con­sin) an, des­sen Bischof er bis 2003 war. Dabei fand er deut­li­che
Papst Franziskus kritisiert erstmals die chinesischen Uigurenpolitik, hilft aber mit, einen neuen Bischofstypus für die Kirche zu etablieren: den Staatsfunktionär.
Hintergrund

Franziskus kritisiert erstmals Peking, etabliert aber in China einen neuen Bischofstypus

(Rom) Papst Fran­zis­kus sprach erst­mals die Ver­fol­gung der Uigu­ren in der Volks­re­pu­blik Chi­na an. Das kom­mu­ni­sti­sche Regime reagier­te sofort und wies die Kri­tik zurück. Nach den Roh­in­gya in Bir­ma han­delt es sich um die zwei­te mus­li­mi­sche Min­der­heit, für die sich Fran­zis­kus nament­lich ein­setzt. Bei­de eth­ni­schen Grup­pen gehö­ren der sun­ni­ti­schen Rich­tung des Islams an.
Xi Jinping , Chinas Staats- und Parteichef, präsentierte China als führend in Sachen Kima- und Umweltschutz und bediente sich einer Sprache, die von Papst Franziskus bekannt ist.
Nachrichten

„Die Erde ist unser gemeinsames Haus“ … sagte beim G20-Gipfel nicht Papst Franziskus

(Riad) Gestern ende­te in der sau­di­schen Haupt­stadt Riad der drei­tä­gi­ge G20-Gip­­fel (Grup­pe der Zwan­zig). Von Frei­tag bis gestern hat­ten sich die Staats- und Regie­rungs­chefs der 20 „wich­tig­sten Indu­­strie- und Schwel­len­län­der“ ver­sam­melt, um über Kli­ma­wan­del und Coro­­na-Pan­­de­­mie zu spre­chen. Dabei wur­de eine Rede gehal­ten, deren Inhalt Auf­merk­sam­keit verdient:
Die päpstliche China-Politik gibt Rätsel auf. Vielleicht nur, weil man die Wirklichkeit fürchtet.
Hintergrund

Geheimabkommen mit China verlängert – Das Rätsel der päpstlichen Weltpolitik

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na wur­de mit gest­ri­gem Datum um zwei Jah­re ver­län­gert. Dies wur­de inzwi­schen von bei­den Ver­trags­sei­ten bestä­tigt. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te in ita­lie­ni­scher, eng­li­scher und chi­ne­si­scher Spra­che eine ent­spre­chen­de Stel­lung­nah­me. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um bestä­tig­te wenig spä­ter durch sei­nen Pres­se­spre­cher Zhao Liji­an die Ver­län­ge­rung. Für vie­le Beob­ach­ter
Enzyklika Fratelli tutti, ein Zitat des heiligen Franz von Assisi, der sich damit an seine Brüder wandte. Papst Franziskus versteht sie anders.
Forum

Fratelli tutti – Alle Brüder?

Von Rober­to de Mat­tei* Die drit­te Enzy­kli­ka von Papst Fran­zis­kus, „Fra­tel­li tut­ti“ (Alle Brü­der), die am 3. Okto­ber in Assi­si unter­zeich­net wur­de, scheint fast das Schluß­do­ku­ment sei­nes Pon­ti­fi­kats zu sein, eine Art poli­ti­sches Testa­ment. Denn die Enzy­kli­ka ist poli­tisch, so wie das gesam­te Pon­ti­fi­kat von Papst Franziskus.
Bischof Vincent Guo Xijin erklärte zwei Jahre nach Unterzeichnung des Geheimabkommens zwischen dem Vatikan und Peking seinen Rücktritt und zog sich von Öffentlichkeit zurück in ein Leben des Gebets.
Christenverfolgung

Der Bischof, der den Kommunisten trotzte, aber am Papst zerbrochen ist

(Rom/​​Peking) Der Hei­li­ge Stuhl lie­fer­te dem kom­mu­ni­sti­schen Regime in Peking den Kopf von Bischof Vin­cent Guo Xijin auf dem Sil­ber­tel­ler. Die For­mu­lie­rung ist nicht wört­lich im Sin­ne von Johan­nes dem Täu­fer zu neh­men, aber doch sehr real. Der rom­treue Bischof Guo Xijin warf am ver­gan­ge­nen Sonn­tag end­gül­tig das Hand­tuch und ist zurück­ge­tre­ten. Er gab bekannt,
Die USA bekräftigen ihre Entschlossenheit zur Verteidigung der Religionsfreiheit und erhalten von Papst Franziskus eine Ohrfeige. Päpstliche Streicheleinheiten gibt es hingegen für Chinas Kommunisten.
Nachrichten

Chronologie fataler Weichenstellungen durch Papst Franziskus

(Rom/​​Peking) Eine Chro­no­lo­gie fata­ler Wei­chen­stel­lun­gen durch Papst Fran­zis­kus zu den bila­te­ra­len Bezie­hun­gen mit den USA und der Volks­re­pu­blik Chi­na, zur glo­ba­len Geo­po­li­tik, zur Reli­gi­ons­frei­heit und der Unter­drückung der Kir­che in Chi­na, aber auch zum Lebensrecht.
Kardinal Joseph Zen schaffte es im Januar 2018 Papst Franziskus
Christenverfolgung

Papst Franziskus „zu beschäftigt“, um Kardinal Zen und US-Außenminister Pompeo zu empfangen

(Rom) Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, rei­ste eigens nach Rom, um mit Papst Fran­zis­kus über die Lage in Hong­kong und in der Volks­re­pu­blik Chi­na zu spre­chen – doch Fran­zis­kus ist „zu beschäf­tigt“, um den Kar­di­nal zu empfangen.
In einem chinesischen Schulbuch für Berufsschulen heißt es, Jesus habe die Ehebrecherin gesteinigt.
Christenverfolgung

Chinas Kommunisten machen Jesus zum Mörder

(Peking) Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas ver­steht unter „Sini­sie­rung” der Kir­che eine Ver­zer­rung des Evan­ge­li­ums. In Schul­bü­chern für die Berufs­schu­len wur­de Jesus zum Mör­der umge­schrie­ben. Den unglaub­li­chen Fall mach­ten chi­ne­si­sche Katho­li­ken bekannt.