Kardinal Zen setzt Kritik an der Neuen Ostpolitik des Vatikans fort.
Christenverfolgung

Kardinal Zen: „Das Problem ist, wer im Käfig sitzt“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong Kong und graue Emi­nenz der Unter­grund­kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na, ist kein Mann, der schweigt, wenn er ange­grif­fen wird. Auf sei­nem Blog kri­ti­sier­te er gestern Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin, der ihm in einem Inter­view vom 30. Janu­ar vor­ge­wor­fen hat­te, Grund für „Ver­wir­rung und Pole­mik“ zu sein. Das

China: Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bestätigt, wenn die Enthüllungen von Kardinal Zen stimmen, daß Papst Franziskus in der China-Agenda ein Doppelspiel spielte.
Christenverfolgung

Ist der Papst über China-Agenda informiert? „Ja, niemand ergreift Privatinitiativen“

(Rom) Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin erläu­ter­te heu­te in einem Inter­view mit der Tages­zei­tung La Stam­pa (Vati­can Insi­der), „war­um wir mit Chi­na einen Dia­log füh­ren“. Er ant­wor­te­te damit „auf Vor­wür­fe, die dem Hei­li­gen Stuhl im Zusam­men­hang mit den statt­fin­den­den Kon­tak­ten gemacht wur­den“. Damit sind die Kri­tik und die Ent­hül­lun­gen von Kar­di­nal Joseph Zen, der grau­en Emi­nenz der

Papst Franziskus: Nicht nur Kardinal Zen wird sich derzeit die Frage stellen, wer im Vatikan in der China-Agenda ein Doppelspiel spielt. Der argentinische Journalist Omar Bello legte 2013 eine Biographie über den wahren Franziskus, als dessen Freund und Vertrauter er sich bezeichnete.
Christenverfolgung

China: Wer spielt im Vatikan ein Doppelspiel?

(Rom) Kar­di­nal Joseph Zen schil­der­te in einem gestern von ihm ver­öf­fent­lich­ten Brief die jüng­sten Ereig­nis­se um die Situa­ti­on der chi­ne­si­schen Kir­che und das Ver­hält­nis zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na. Er ent­hüll­te, daß im Vati­kan jemand ein dop­pel­tes Spiel spielt. 

Nguyen Ngoc Nhu Quynh alias „Mother Mushroom“ (vietnamesisch Mẹ Nấm) als Angeklagte vor dem Volksgerichtshof.
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Zehn Jahre Gefängnis für katholische Dissidentin

(Peking) Gestern bestä­tig­te der viet­na­me­si­sche Volks­ge­richts­hof als Beru­fungs­in­stanz die Ver­ur­tei­lung der katho­li­schen Dis­si­den­tin Nguy­en Ngoc Nhu Quynh zu zehn Jah­ren Gefäng­nis wegen „staats­feind­li­cher Propaganda“.

Global Times: Online-Bericht über Ankunft von Papst Franziskus in Myanmar.
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Nicht nur Rohingya: Auch Christen in Myanmar verfolgt

(Naypyidaw/Peking) Die regi­me­na­he Pres­se der Volks­re­pu­blik Chi­na beglei­tet den Besuch von Papst Fran­zis­kus in Myan­mar mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit. Nicht nur die mus­li­mi­schen Roh­in­gya lei­den in Myan­mar unter Ver­fol­gung, son­dern auch die christ­li­chen Karen.

Neue Kampagne der Kommunistischen Partei Chinas. Bilder von Jesus Christus müssen in Privathäusern durch ein Bild von Staats- und Parteichef Xi Jinping ersetzt werden.
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Parteisymbol statt Kreuz

(Peking) In der Volks­re­pu­blik Chi­na ist Mit­glie­dern der tota­li­tär regie­ren­den Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei die Mit­glied­schaft und das Prak­ti­zie­ren einer Reli­gi­on ver­bo­ten. Par­tei­ge­nos­sen haben Athe­isten zu sein. Eine Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit sei sub­ver­siv und wür­de die Fun­da­men­te von Staat und Par­tei­herr­schaft unter­gra­ben. 2014 star­te­ten die ört­li­chen Par­tei­ka­der in der Pro­vinz Zhe­jiang (55 Mil­lio­nen Ein­woh­ner) eine Kam­pa­gne zur Zer­stö­rung „ille­ga­ler“

Kardinal Joseph Zen: „Gott möge die Kirche Chinas und den Heiligen Stuhl vor dem Abgrund bewahren“
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„Heiligen Stuhl und Chinas Kirche vor dem Abgrund bewahren“

(Hong Kong) Bei der Gedenk­mes­se für einen unter unge­klär­ten Umstän­den ums Leben gekom­me­nen Unter­grund­prie­ster hielt Kar­di­nal Joseph Zen, unum­strit­te­ne Auto­ri­tät der Unter­grund­kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na, eine flam­men­de Pre­digt: Gott möge „die Kir­che in Chi­na und den Hei­li­gen Stuhl vor dem Abgrund bewahren“.