Der amtierende und der vorherige Vorsitzende der bergoglianisch gewandelten Päpstlichen Akademie für das Leben meldeten sich zugunsten des umstrittenen venetianischen Gesetzes zum assistierten Selbstmord zu Wort.
Lebensrecht

Wenn das „kleinere Übel“ zum moralischen Irrtum wird

Es ist eine bemer­kens­wer­te Ent­wick­lung: Aus­ge­rech­net inner­halb der katho­li­schen Kir­che meh­ren sich Stim­men, die eine gesetz­li­che Rege­lung des assi­stier­ten Selbst­mor­des, „Ster­be­hil­fe“ genannt, befür­wor­ten. Nicht unbe­dingt, weil sie den Sui­zid als sol­chen gut­hei­ßen wür­den. Im Gegen­teil: In vie­len Äuße­run­gen wird wei­ter­hin betont, daß der Selbst­mord und die akti­ve Mit­wir­kung dar­an mora­lisch pro­ble­ma­tisch oder abzu­leh­nen sei­en. Doch …
Forum

Die Verzweiflung unserer Zeit

Von Rober­to de Mat­tei* In die­sen Tagen hat die Nach­richt von der Ver­ab­schie­dung eines Geset­zes in Vene­ti­en, das die assi­stier­te Selbst­tö­tung auf regio­na­ler Ebe­ne regeln soll, in den Medi­en gro­ße Auf­merk­sam­keit erregt. Vene­ti­en ist die vier­te Regi­on, die eine sol­che Rege­lung ver­ab­schie­det hat, zugleich aber die erste unter den von der poli­ti­schen Mit­te-Rechts regier­ten Regio­nen. …
Euthanasie in Kanada: 2024 wurden bereits mehr als fünf Prozent aller Todesfälle euthanasiert
Lebensrecht

Kanada: Mehr als fünf Prozent der Toten euthanasiert

In Kana­da ste­hen Orga­ni­sa­tio­nen wie Dying With Dignity Cana­da zuneh­mend im Fokus ethi­scher Kri­tik, da sie finan­zi­ell von der schlei­chen­den Aus­wei­tung der Eutha­na­sie pro­fi­tie­ren. Wäh­rend in vie­len gesell­schaft­li­chen Berei­chen eine grund­le­gen­de mora­li­sche Regel gilt – daß man nicht aus eige­nem Vor­teil Ent­schei­dun­gen vor­an­treibt – scheint dies im Bereich der Eutha­na­sie, Ster­be­hil­fe genannt, kaum Beach­tung zu …
In einer Volksabstimmung haben die Slowenen "Nein" zum Selbstmord-Gesetz gesagt, das eine linke Parlamentsmehrheit beschlossen hatte
Lebensrecht

Das verschwiegene „Nein“ der Slowenen zur Sterbehilfe

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 23. Novem­ber, am Rudolf-Mai­­ster-Tag, einem Fei­er­tag, der sym­bo­lisch für die Ver­tei­di­gung der Sou­ve­rä­ni­tät und der natio­na­len Iden­ti­tät steht, hat die Mehr­heit der slo­we­ni­schen Bür­ger gegen das vom Par­la­ment zuvor ver­ab­schie­de­te Gesetz über die Ster­be­hil­fe (assi­stier­te Selbst­tö­tung) gestimmt. Die Nein-Stim­­men erreich­ten 53,44 Pro­zent (369.513), die Ja-Stim­­men 46,56 Pro­zent (321.937). Um das Gesetz …
Die Kessler-Zwillinge aus Sachsen, bekannt auch in Frankreich, den USA und Italien, haben assistierten Selbstmord begangen und der Mainstream applaudiert wohlwollend. Grund genug, kurz nachzudenken
Forum

Der Suizid der Kessler-Zwillinge

Von Fabio Fuia­no*  Am 17. Novem­ber wur­de die Welt Zeu­ge des assi­stier­ten Selbst­mor­des der berühm­ten Kes­s­­ler-Zwil­­lin­­ge, zwei bekann­ter Enter­tai­ne­rin­nen und Tän­ze­rin­nen der 60er und 70er Jah­re. Wega Wet­zel, Spre­che­rin der Orga­ni­sa­ti­on Deut­sche Gesell­schaft für Huma­nes Ster­ben (DGHS), bestä­tig­te die Durch­füh­rung des Ver­fah­rens: „Die Zwil­lin­ge hat­ten die­se Ent­schei­dung bereits seit gerau­mer Zeit erwo­gen. Sie waren seit …
US-amerikanische Wissenschaftler stellen in einer neuen Studie ein deutlich erhöhtes Selbstmordrisiko bei Marihuana- und Cannabis-Konsum fest.
Hintergrund

Marihuana, Cannabis und Selbstmord – Eine neue Studie schreckt die USA auf

(New York) Die ame­ri­ka­ni­sche Stu­die Asso­cia­ti­ons of Sui­ci­da­li­ty Trends With Can­na­bis Use as a Func­tion of Sex and Depres­si­on Sta­tus zeigt einen kau­sa­len Zusam­men­hang zwi­schen Can­na­bis­kon­sum und Selbst­mord­ri­si­ko auf. Unter­su­chun­gen der Natio­nal Insti­tu­tes of Health haben erge­ben, daß der Kon­sum von Mari­hua­na das Risi­ko von Selbst­mord­ge­dan­ken und Selbst­ver­let­zun­gen erhö­hen kann, selbst bei denen, die nicht …
Euthanasie an Krebspatienten in Flandern.
Lebensrecht

Euthanasie an Krebspatienten

(Brüs­sel) Laut einer bel­gi­schen Stu­die, die in The Bri­tish Jour­nal of Can­cer ver­öf­fent­licht wur­de, ist in Flan­dern im Unter­su­chungs­zeit­raum das Leben von 10,6 Pro­zent der Krebs­pa­ti­en­ten durch „Ster­be­hil­fe oder ärzt­lich assi­stier­ten Sui­zid“ been­det wor­den. Hin­zu­kom­men 1,7 Pro­zent der Krebs­pa­ti­en­ten, die eine „Lebens­ver­kür­zung ohne aus­drück­li­che Pati­en­ten­be­fra­gung“ erlit­ten, also Opfer von Eutha­na­sie wurden.