Drei führende Kardinäle warnen vor einem Schisma. Trägt der "magische Zirkel" um Papst Franziskus die Schuld daran oder der Papst selbst?
Forum

Der „Papst-Diktator“ und die Kardinäle Brandmüller, Burke und Müller

Von Roberto de Mattei* In den vergangenen Wochen sind drei Interviews von ebenso vielen, herausragenden Kardinälen erschienen. Das erste gab Kardinal Walter Brandmüller am 28. Oktober 2017 Christian Geyer und Hannes Hintermeier von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das zweite erfolgte am 14. November durch Edward Pentin vom National Catholic Register mit Kardinal Raymond Burke. Und

Kardinal Gerhard Müller: Es besteht die Gefahr eines Schismas, wenn der Papst nicht auf die hört, die ernste Frage haben, sondern sie ignoriert oder sogar demütigt.
Nachrichten

Franziskus riskiert Schisma

(Rom) So deutlich hatte es noch niemand gesagt. Papst Franziskus soll es in einem vorweihnachtlichen Gespräch im kleinen Kreis angedeutet haben, wie der Spiegel im Vorjahr berichtete. Nun aber sprach ein Kirchenfürst das Wort ganz offen aus, und das nicht irgendeiner, sondern der ehemalige Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller. Das Wort heißt „Schisma“.

"The Wanderer": Interview Kardinal Burke über die formale Zurechtweisung von Papst Franziskus wegen "Amoris laetitia"
Hintergrund

Kardinal Burke und die Kurskorrektur zu „Amoris laetitia“ durch brüderliche Zurechtweisung des Papstes

(New York) Die katholische Zeitung The Wanderer veröffentlichte in ihren beiden jüngsten Ausgaben ein Interview mit Kardinal Raymond Burke. Im gestern erschienenen zweiten Teil antwortet der von Papst Franziskus am schlechtesten behandelte und vom päpstlichen Umfeld am meisten gefürchtete und bekämpfte Kardinal auf die Frage, wie eine brüderliche Zurechtweisung zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia

José Galat, Gründer, Präsident und Direktor von Teleamiga, einem der größten katholischen Fernsehsender, wurde wegen Papst-Kritik "exkommuniziert" bzw. seine Exkommunikation latae sententiae erklärt.
Hintergrund

Gründer eines katholischen Fernsehsenders wegen Fundamentalkritik an Papst Franziskus „exkommuniziert“?

(Bogota) In Kolumbien steht im kommenden September ein Besuch von Papst Franziskus bevor, der seine Schatten vorauswirft. Vor wenigen Tagen kam es zu einem schwerwiegenden Konflikt zwischen der Kolumbianischen Bischofskonferenz und einem der größten katholischen Fernsehsender. Im Mittelpunkt des Konfliktes steht ein bekannter Wissenschaftler und Medienunternehmer, der bisher als glaubenstreuer Katholik galt – mit einem

Chiles Bischöfe berichten nach ihrem Besuch in Rom, daß Papst Franziskus ein "klares Nein" zur Kommuion für wiederverheiratete Geschiedene und für Abtreibungspolitiker ausgesprochen habe. Hat der Papst seine Haltung korrigiert?
Hintergrund

Hat Papst Franziskus eine Kehrtwendung vollzogen? „Nein zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene und Abtreibungspolitiker“

(Rom) Wie es scheint, hat Papst Franziskus keine „Zweifel“ mehr, folgt man den Berichten der chilenischen Bischöfe, die sich vor kurzem zum Ad-limina-Besuch in Rom aufhielten. Die von ihnen berichteten päpstlichen Aussagen wären eine radikale Kehrtwendung. „Da nicht anzunehmen ist, daß der Vorsitzende der Chilenischen Bischofskonferenz und deren Generalsekretär sich die Worte des Papstes erfunden

Papst Franziskus - vier Jahre nach seiner Wahl ist die Kirche durch Spaltungen zerrüttet wie noch nie. Sie steht am Vorabend eine harten internen Konfliktes, während draußen ein Krieg aufzieht, der zwei falsche Alternativen sich gegenüberstehen sieht: den Islam und den Relativismus. Papst Franziskus neutralisiert die Kirche durch eine einseitige politische Parteinahme selbst.
Forum

Papst Franziskus – vier Jahre später

von Roberto de Mattei* Der vierte Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus sieht die katholische Kirche von tiefen Spaltungen zerrüttet. „Das ist ein nie dagewesenes Kapitel in der Kirchengeschichte“, sagt mir mit besorgtem Tonfall ein hoher Prälat des Vatikans, „und niemand kann sagen, wie diese beispiellose Krise enden wird.“

Bringen Sorgen vor einem Schisma Papst Franziskus um seinen Schlaf?
Nachrichten

Panorama: „Franziskus befürchtet ein Schisma in der Kirche“

(Rom) „Der Papst befürchtet ein Schisma in der Kirche“, so lautet die Schlagzeile eines Artikels in der heute erschienenen Ausgabe des italienischen Wochenmagazins Panorama. „Ein Gespenst geht in den Räumen der vatikanischen Paläste um und raubt Papst Franziskus den Schlaf“, so Panorama-Redakteur Orazio La Rocca.