Da sich die römische Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen 2026 auf einer ganz anderen Ebene der Rechtsqualität bewegt als 1988, geht die FSSPX den Rechtsweg und rekurriert beim Heiligen Stuhl gegen das Exkommunikationsdekret.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die
Erzbischof Carlo Maria Viganò brachte Papst Franziskus in schwere Bedrängnis. Sether steht der Vatikandiplomat im Scheinwerferlicht. Das brachte auch einen Rechtsstreit mit seinem Bruder an die Öffentlichkeit.
Hintergrund

Erzbischof Viganò muß 1,8 Millionen Euro zahlen

(Rom) Die Ange­le­gen­heit wäre von der Öffent­lich­keit unbe­ach­tet geblie­ben, doch der­zeit rich­ten sich die Schein­wer­fer auf den ehe­ma­li­gen Nun­ti­us in den USA, Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò – beson­ders auch die sei­ner Geg­ner, seit er Ende August mit einem Dos­sier Papst Fran­zis­kus im sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal in schwe­re Bedräng­nis brachte.