Papst Franziskus beim Earth Day der Fokolarbewegung 2016
Hintergrund

Der Konflikt zwischen Fokolarini und Jesuiten um die Seligsprechung von Chiara Lubich

(Rom) Seit dem ver­gan­ge­nen 26. Mai ist Msgr. Ange­lo Becciu, der frü­he­re Sub­sti­tut im vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at, Prä­fekt der Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se. Am 28. Juni kre­ierte ihn Papst Fran­zis­kus auch zum Kar­di­nal. Der neue Kar­di­nal­prä­fekt ist seit lan­gem mit der Foko­lar­be­we­gung ver­bun­den. Des­halb gilt es als wahr­schein­lich, daß Chia­ra Lubich, die Grün­de­rin und
Andorra droht bei Einführung der Abtreibung eine Verfassungskrise. Im Bild die beiden Kofürsten des Fürstentums: Erzbischof Joan Enric Vives i Sicilia, der Bischof von Urgell, und der französische Staatspräsident, damals Nicolas Sarkozy, heute Emmanuel Macron.
Lebensrecht

Papst Franziskus warnt Andorra

(Andor­ra) Papst Fran­zis­kus tele­fo­nier­te per­sön­lich mit dem Regie­rungs­chef von Andor­ra, um ihn zu war­nen: Soll­te das Land die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der lega­li­sie­ren, wer­de der Kofürst Joan Enric Vives i Sici­lia, der Bischof von Urgell, abdan­ken. Damit könn­te es zu einer Staats­kri­se kom­men, da die ver­fas­sungs­recht­li­che Grund­la­ge ver­lo­ren­gin­ge, auf der seit dem Hoch­mit­tel­al­ter die Eigen­stän­dig­keit des
Video vom Papst November 2018
Nachrichten

„Wir alle wollen Frieden“ – Das neue Video vom Papst

(Rom) Das neue „Video vom Papst“ für den Monat Novem­ber wur­de ver­öf­fent­licht. Nach dem Spe­zi­al­vi­deo im Okto­ber bedeu­tet das bis­her 35. Video wie­der die Rück­kehr zur Jahresplanung.
Generalaudienz/ Katechese

„Wirklich frei ist, wer in der Lage ist, seinen Besitz weiterzugeben“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern, heu­te betrach­ten wir das sieb­te der Zehn Gebo­te: Du sollst nicht steh­len. Zunächst denkt man dabei an Dieb­stahl und den Respekt vor frem­dem Eigen­tum. Jedem ist klar, was damit gemeint ist, denn in der Regel sind wir alle bedacht auf die Ver­tei­di­gung des per­sön­li­chen Eigentums. 
Bischof Athanasius Schneider, ein treuer Streiter Gottes, aber dem Vatikan unbequem?
Hintergrund

Papst Franziskus stellt Weihbischof Athansius Schneider unter Beobachtung

(Rom/​​Astana) Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der ist Weih­bi­schof von Ast­a­na in Kasach­stan. Der Bischof ist ruß­land­deut­scher Abstam­mung und wur­de in Mit­tel­asi­en gebo­ren, wohin sei­ne Fami­lie, da Deut­sche, von Sta­lin aus der Schwarz­meer­ge­gend depor­tiert wor­den war. Nach­dem die Fami­lie aus­ge­sie­delt war, ver­brach­te Schnei­der sei­ne Jugend in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, trat dem Orden der Regu­lar­ka­no­ni­ker vom Hei­li­gen Kreuz bei
Zensur: Rom wünscht einen neuen Index verbotener Internetseiten.
Hintergrund

Neuer Index gegen „verbotene Internetseiten“ gefordert

(Rom) Im Namen der „offe­nen Gesell­schaft“ gibt es Bestre­bun­gen, den offe­nen Dia­log ein­zu­schrän­ken. Was links­ge­rich­te­te Grup­pie­run­gen und Medi­en for­dern, und was links­ge­rich­te­te Regie­run­gen und Par­la­men­te ein­zu­füh­ren ver­su­chen, gilt auch für die der­zei­ti­ge Kir­chen­füh­rung. Ric­car­do Cascio­li, der Chef­re­dak­teur der katho­li­schen Inter­net­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na, schlägt Alarm und warnt vor einem neu­en Index. Der neue Index
Der Fall Theodore McCarrick zeigt, so der Dominikaner Boniface Ramsey, das Versagen der brüderlichen Zurechtweisung.
Genderideologie

McCarrick und das Versagen der brüderlichen Zurechtweisung

(New York) Immer mehr katho­li­sche Prie­ster mel­den sich zu Wort, vor allem in den USA, um gegen den sexu­el­len Miß­brauch durch kle­ri­ka­le Mit­brü­der zu pro­te­stie­ren. Ihre Stim­me ist eine Ankla­ge gegen Tat und Täter, aber auch eine Ehren­ret­tung des Prie­ster­stan­des, der durch den Miß­brauchs­skan­dal in Miß­kre­dit gebracht wur­de. Die Natio­nal Review setz­te Papst Fran­zis­kus auf
Kardinal Walter Brandmüller über die Homo-Krise in der Kirche und den Ausweg daraus. Im Bild rechts neben ihm Kardinal Burke, ein weiterer Unterzeichner der Dubia zu Amoris laetitia.
Genderideologie

Homosexualität und Mißbrauch – Der Weg aus der Krise

Die der­zei­ti­ge Lage der Kir­che sei mit jener des 11. und 12. Jahr­hun­derts ver­gleich­bar, schreibt Wal­ter Kar­di­nal Brand­mül­ler in der neu­en Aus­ga­be des Vati­can Maga­zins. Der Auf­satz des bedeu­ten­den Kir­chen­hi­sto­ri­kers über „Homo­se­xua­li­tät und Miß­brauch“ wur­de in meh­re­re Spra­chen über­setzt und fin­det in die­sen Tagen inter­na­tio­na­le Ver­brei­tung. Er behan­delt das The­ma unter dem dop­pel­ten Aspekt, „Leh­ren
Homo-Seilschaften in der Kirche: Neue Enthüllungen über Homo-Kardinäle
Hintergrund

Die Homo-Kardinäle

(Rom) Immer neue Anschul­di­gun­gen wegen sexu­el­ler Miß­brauchs­fäl­le tref­fen in Rom ein und erschüt­tern die Kir­che, doch Papst Fran­zis­kus schweigt wei­ter­hin. Unbe­irrt hält er dar­an fest, daß nicht die Homo­se­xua­li­tät für die Miß­brauchs­fäl­le durch Kle­ri­ker ver­ant­wort­lich ist, son­dern „der Kle­ri­ka­lis­mus“ und der „gro­ße Anklä­ger“, näm­lich Satan. Die­se Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung stößt in den USA auf immer weni­ger Ver­ständ­nis,