Die päpstliche China-Politik gibt Rätsel auf. Vielleicht nur, weil man die Wirklichkeit fürchtet.
Hintergrund

Geheimabkommen mit China verlängert – Das Rätsel der päpstlichen Weltpolitik

(Rom) Das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na wur­de mit gest­ri­gem Datum um zwei Jah­re ver­län­gert. Dies wur­de inzwi­schen von bei­den Ver­trags­sei­ten bestä­tigt. Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt ver­öf­fent­lich­te in ita­lie­ni­scher, eng­li­scher und chi­ne­si­scher Spra­che eine ent­spre­chen­de Stel­lung­nah­me. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um bestä­tig­te wenig spä­ter durch sei­nen Pres­se­spre­cher Zhao Liji­an die Ver­län­ge­rung. Für vie­le Beob­ach­ter
Angelo Beccciu, noch als Kurienerzbischof und Substitut, mit Papst Franziskus.
Nachrichten

Auch Staatsanwaltschaft Rom ermittelt gegen Kardinal Becciu

(Rom) Kar­di­nal Ange­lo Becciu, bis vor einem Monat Prä­fekt der Hei­lig­spre­chungs­kon­gre­ga­ti­on an der Römi­schen Kurie, wur­de von der Staats­an­walt­schaft Rom in das Ermitt­lungs­re­gi­ster ein­ge­tra­gen. Der Ver­dacht lau­tet auf Unterschlagung.
Kardinal Gerhard Müller: "Es gibt ein Problem der Verwirrung in der Welt".
Genderideologie

Kardinal Müller: „Der Papst steht nicht über dem Wort Gottes“

(Rom) „Ein­ge­tra­ge­ne Part­ner­schaf­ten? Ich bin dem Papst treu, aber er steht nicht über dem Wort Got­tes. So erzeugt man Ver­wir­rung.“ Deut­li­che Wor­te der Miß­bil­li­gung fin­det Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler in einem Inter­view mit dem Cor­rie­re del­la Sera zu den Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zur Homosexualität.
Papst Franziskus und die angekündigte Homo-Wende, die er im Dokumentarfilm "Francesco" vollzieht.
Genderideologie

Die Masken fallen: Der angekündigte Paradigmenwechsel zur Homosexualität – Eine Chronologie

(Rom) Papst Fran­zis­kus voll­zieht einen wei­te­ren Para­dig­men­wech­sel und spricht sich für die „Homo-Ehe“ aus – Haupt­sa­che man nennt sie nicht Ehe –, was die Aner­ken­nung der Homo­se­xua­li­tät vor­aus­setzt. Die ent­spre­chen­de Aus­sa­ge fin­det sich in einem Doku­men­tar­film, der gestern in Rom vor­ge­stellt wur­de. Es folg­te zwar ein beschwich­ti­gen­des Rah­men­n­ar­ra­tiv, der Schritt ist jedoch „fatal“, wie Kar­di­nal
Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz.
Generalaudienz/ Katechese

Der ‚Frevler‘ lebt, als ob es Gott nicht gäbe

Lie­be Brü­der und Schwe­stern,  in den Psal­men begeg­net uns das Gebet als die grund­le­gen­de Wirk­lich­keit des Lebens. Der Bezug auf das Abso­lu­te und Tran­szen­den­te hin – die Leh­rer des geist­li­chen Lebens spre­chen von der „Ehr­furcht vor Gott“ – macht uns erst wirk­lich menschlich. 
Loris Zanatta, Globalisten gegen Globalisten.
Hintergrund

„El pueblo“ (das Volk) in der Enzyklika Fratelli tutti

(Rom) Nicht gera­de von gewohn­ter Sei­te erfährt Papst Fran­zis­kus Kri­tik an sei­ner jüng­sten Enzy­kli­ka Fra­tel­li tut­ti. Die Kri­tik kommt von glo­ba­li­sti­scher Sei­te und rich­tet sich gegen den päpst­li­chen Popu­lis­mus. Ein Irr­tum? Ver­tritt Fran­zis­kus in der Enzy­kli­ka nicht selbst die glo­ba­li­sti­sche Agen­da? Und kri­ti­siert er dar­in nicht gera­de und aus­führ­lich den Populismus?
Kardinal Marx im Februar 2020 bei Papst Franziskus. Das Bild wurde der Zeitung La Repubblica entnommen, die es zum Artikel veröffentlichte.
Nachrichten

Ein Gespenst geht um: Der synodale Weg ins Schisma

(Rom) Bereits in den ver­gan­ge­nen Wochen tauch­te es wie­der­holt in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung auf: Nun ist das „Gespenst eines neu­en deut­schen Schis­mas“ ganz oben ange­kom­men. So lau­te­te näm­lich die Schlag­zei­le auf der Titel­sei­te der gest­ri­gen Aus­ga­be von La Repubbli­ca. Dabei ist der erst­ge­nann­te Grund gera­de­zu harm­los, sei aber „nur die Spit­ze des Eisberges“.
Papst Franziskus wird am 20. Oktober am interreligiösen Treffen auf dem Kapitol teilnehmen.
Nachrichten

Der „Geist von Assisi“ auf dem Kapitol

Unter dem Mot­to „Nie­mand ret­tet sich allein – Frie­den und Brü­der­lich­keit“ wird Papst Fran­zis­kus an einem Frie­dens­ge­bet „im Geist von Assi­si“ teil­neh­men, einem Geist, dem Papst Bene­dikt XVI. mißtraute.
Bischof Marcello Semeraro, ein Vertreter des pastoralen Paradigmenwechsels von Papst Franziskus.
Genderideologie

Bischof Semeraro, der Mann, der Franziskus sehr nahesteht

(Rom) Bischof Mar­cel­lo Semer­a­ro, der neue Prä­fekt der Hei­lig­spre­chungs­kon­gre­ga­ti­on mit besten Aus­sich­ten auf den Kar­di­nals­pur­pur, ist ein Mann, der Papst Fran­zis­kus sehr nahe­steht. So nahe, daß er mit Nach­druck die päpst­li­che Agen­da der dop­pel­ten Fami­li­en­syn­ode 2014/​​2015 unter­stütz­te und gegen Kri­tik ver­tei­dig­te. Msgr. Semer­a­ro gehör­te dem Redak­ti­ons­ko­mi­tee an, das den Schluß­be­richt erstell­te, aus dem das umstrit­te­ne