Papst Franziskus ließ im Josephsjahr sieben neue Anrufungen in die Litanei zum heiligen Joseph einfügen.
Forum

Auf den liturgisch sensiblen und interessierten folgt ein liturgisch tatkräftiger Papst

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Nach­dem am 20. Juni 2020 drei neue Anru­fun­gen in die Lau­re­ta­ni­sche Lita­nei ein­ge­fügt wor­den waren, was teils zu kon­tro­ver­sen und ideo­lo­gisch moti­vier­ten Dis­kus­sio­nen geführt hat­te, ist am 1. Mai 2021 ein Schrei­ben der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on an die Vor­sit­zen­den der natio­na­len Bischofs­kon­fe­ren­zen im Bol­let­ti­no Vati­ca­no publi­ziert wor­den, mit dem die­se über
"Vaterland, Sozialismus oder der Tod". Aufschrift auf einem Gebäude des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA.
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Was das Regime gerne hört

(Rom/​​Caracas) Heu­te fin­det in Cara­cas die Selig­spre­chung des Die­ners Got­tes José Gre­go­rio Hernán­dez (1864–1919) statt. Papst Fran­zis­kus über­mit­tel­te dazu eine Video­bot­schaft, die dem schwer gebeu­tel­ten sozia­li­sti­schen Regime von Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro gele­gen kommt.
Fünf Jahre nach der Veröffentlichung von Amoris laetitia, fassen zwei neue Bücher die Kritik an dem umstrittensten Dokument des derzeitigen Pontifikats zusammen.
Forum

Die unbeantwortete Kritik an Amoris laetitia – fünf Jahre später

Von Rober­to de Mat­tei* Vor fünf Jah­ren, am 8. April 2016, wur­de das nach­syn­oda­le Apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ver­öf­fent­licht, das umstrit­ten­ste Doku­ment des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Die­ses Doku­ment ist das Ergeb­nis eines Pro­zes­ses, der mit der Rede von Kar­di­nal Wal­ter Kas­per im Kon­si­sto­ri­um vom Febru­ar 2014 ein­ge­lei­tet wur­de. Die The­se von Kar­di­nal Kas­per, wonach
Wie weit auseinander liegen die Positionen von Papst Franziskus und der Amerikanischen Bischofskonferenz zu US-Präsident Joe Biden?
Lebensrecht

US-Bischofskonferenz will Klärung zu Bidens Abtreibungshaltung

(Washing­ton) „Sie wer­den kei­ne Kom­mu­ni­on erhal­ten, wenn sie dar­in behar­ren, für die Abtrei­bung ein­zu­tre­ten.“ Bei ihrer Früh­jahrs­voll­ver­samm­lung vom 16. bis 18. Juni wer­den die Bischö­fe der USA dar­über ent­schei­den, ob sie Joe Biden und ande­ren katho­li­schen Poli­ti­kern, die Posi­tio­nen ver­tre­ten, die im Wider­spruch zur Leh­re der Kir­che ste­hen, eine star­ke Bot­schaft sen­den wer­den. Im Raum
Ist die Basilika von Sheshan in der Volksrepublik China das fehlende Nationalheiligtum für den päpstlichen Gebetsmarathon?
Nachrichten

Päpstlicher Gebetsmarathon von Lourdes über Fatima bis Medjugorje – und Sheshan?

(Rom) Der Päpst­li­che Rat zur För­de­rung der Neue­van­ge­li­sie­rung hat die Namen von 29 der 30 „reprä­sen­ta­ti­ven Hei­lig­tü­mer“ ver­öf­fent­licht, die im Monat Mai am Gebets­ma­ra­thon für ein Ende der Pan­de­mie teil­neh­men wer­den, der von Papst Fran­zis­kus am 21. April ange­kün­digt wur­de. Der ver­öf­fent­lich­te Kalen­der ent­hält Bemerkenswertes.
Generalaudienz/ Katechese

„In der christlichen Form der Meditation sucht man nach der Begegnung mit einem Anderen, Jesus Christus“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern,  in der heu­ti­gen Kate­che­se wid­men wir uns der Gebets­form der Medi­ta­ti­on oder der Betrach­tung. Alle Men­schen ver­spü­ren das Bedürf­nis, nach­zu­den­ken, in sich zu gehen, zu sich selbst zu fin­den, gera­de auch in unse­rer schnelllebi­gen Welt. 
Heinz-Lothar Barth, Josef Heinskill, Die Coronakrise – Überlegungen aus naturwissenschaftlicher und theologischer Sicht, Die Fehler von Staat und Kirche in der Coronakrise
Buchbesprechungen

Die Coronakrise – Überlegungen aus naturwissenschaftlicher und theologischer Sicht

Von Wolf­ram Schrems* Nach­dem bereits qua­li­täts­vol­le kri­ti­sche Lite­ra­tur zur Covid-Kri­­se aus säku­la­rer Quel­le vor­liegt, wen­det sich nun­mehr der Alver­na Ver­lag mit einer zwei­ge­teil­ten Publi­ka­ti­on, die auch die reli­giö­sen und theo­lo­gi­schen Impli­ka­tio­nen berück­sich­tigt, an die Öffent­lich­keit. Der erste Teil mit theo­lo­gi­schem Schwer­punkt wird von Heinz-Lothar Barth ver­ant­wor­tet, der zwei­te, mehr natur­wis­sen­schaft­li­che Teil von Josef Hein­s­kill. Heinz-Lothar
Papst Franziskus möchte das kommunistische Nordkorea besuchen und bedauerte die Teilung des koreanischen Volkes.
Nachrichten

Papst Franziskus wünscht, Nordkorea zu besuchen

(Rom) Papst Fran­zis­kus erneu­er­te sei­nen Wunsch, Nord­ko­rea einen Besuch abzu­stat­ten. Zugleich brach­te er sei­ne Sym­pa­thie für das korea­ni­sche Volk zum Aus­druck, das seit dem Korea­krieg von 1950–1953 getrennt ist. Die von einer kom­mu­ni­sti­schen Dyna­stie beherrsch­te Demo­kra­ti­sche Volks­re­pu­blik Nord­ko­rea gehört zu den weni­gen Staa­ten der Welt, die noch von kei­nem Papst betre­ten wurden.
Der Erste Organist des Petersdomes Josep Solé Coll am Spieltisch der Tamburini-Orgel.
Hintergrund

Fauxpas im Petersdom

(Rom) Die Lit­ur­gie der Oster­nacht zele­brier­te Papst Fran­zis­kus im Peters­dom am Kathe­­dra-Altar in einem fak­tisch lee­ren Peters­dom. Nur weni­ge Kar­di­nä­le, Prä­la­ten, Ordens­leu­te und Vati­kan­mit­ar­bei­ter waren unter Ver­weis auf die angeb­li­che Coro­­na-Pan­­de­­mie zuge­las­sen. Zum Aus­zug spiel­te die Orgel den Schluß­chor der Mat­t­hä­us-Pas­­si­on von Johann Seba­sti­an Bach. Ein Fauxpas?