Júlio Duarte Langa, Bischof von Xai-Xai und schließlich Kardinal, verteidigte die Freiheit der Kirche während der sozialistischen Diktatur in Mosambik
Christenverfolgung

Das Zeugnis des Kardinals für die Freiheit der Kirche

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 3. August 2026 starb im Alter von 98 Jah­ren im Kran­ken­haus der mosam­bi­ka­ni­schen Haupt­stadt Mapu­to der eme­ri­tier­te Bischof von Xai-Xai, Kar­di­nal Júlio Duar­te Lan­ga. Er war gleich­sam der „Vater“ der Prie­ster des afri­ka­ni­schen Staa­tes, da er inner­halb der Bischofs­kon­fe­renz lan­ge Zeit für die Aus­bil­dung und den Schutz der Diö­ze­san­prie­ster ver­ant­wort­lich gewe­sen war.
Msgr. Osório Citora Afonso, Bischof von Quelimane und Apostolischer Administrator des Erzbistums Beira, wurde tot aufgefunden.
Nachrichten

Bischof von Quelimane tot in Residenz aufgefunden – Ermittlungen laufen nach mutmaßlich gewaltsamem Tod

Der Bischof von Quel­ima­ne auf Mosam­bik, Msgr. Osório Cito­ra Afon­so, ist im Alter von 54 Jah­ren tot in sei­ner Resi­denz in Quel­ima­ne auf­ge­fun­den wor­den. Der Fund erfolg­te in den frü­hen Mor­gen­stun­den von Sams­tag. Die Umstän­de sei­nes Todes sind unge­klärt, doch meh­ren sich Hin­wei­se auf ein mög­li­ches Gewaltverbrechen.
Bischof José Ornelas, im Bild als er Generaloberer der Dehonianer war, ist heute Bischof von Leiria-Fátima und Vorsitzender der Portugiesischen Bischofskonferenz. Nun steht er im Verdacht, einen sexuellen Mißbrauchsskandal vertuscht zu haben.
Genderideologie

Portugals Mißbrauchsskandale und die Verdoppelung der Päpstlichen Kinderschutzkommission

(Rom) Papst Fran­zis­kus ver­dop­pel­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag die Zahl der Mit­glie­der der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für den Schutz von Min­der­jäh­ri­gen unter dem Ein­druck jüng­ster Ereig­nis­se auf zwan­zig. Wird das aber etwas nut­zen, solan­ge das eigent­li­che Pro­blem nicht beim Namen genannt wird?
Papst Franziskus bei der Begegnung mit den Jesuiten in Mosambik.
Nachrichten

„Ich bin sehr umsessen“ – Wen Papst Franziskus verachtet

(Rom) Wann immer Papst Fran­zis­kus ein ande­res Land besucht, gehört ein Fix­punkt zum Rei­se­pro­gramm: ein Tref­fen mit der ört­li­chen Jesui­ten­ge­mein­schaft. Der Inhalt sei­ner Gesprä­che mit den Jesui­ten von Mosam­bik und Mada­gas­kar (auf Mau­ri­ti­us gibt es kei­ne) wur­den nun ver­öf­fent­licht. Fran­zis­kus äußer­te sich dabei höchst abschät­zig über kon­ser­va­ti­ve und tra­di­tio­na­li­sti­sche Semi­na­ri­sten und sag­te von sich selbst,