Die Kirche als Schiff in einem Sturm.
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Die Eigendynamik der Verflüssigung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die Logik der Kri­se Die katho­li­sche Kir­che befin­det sich gegen­wär­tig in einer Situa­ti­on sicht­ba­rer inne­rer Span­nung. In ver­schie­de­nen Orts­kir­chen ste­hen unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen zen­tra­ler lehr­amt­li­cher Tex­te neben­ein­an­der. Bischöf­li­che Stel­lung­nah­men diver­gie­ren, und auf der Ebe­ne der Gläu­bi­gen ent­steht nicht sel­ten der Ein­druck wach­sen­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wird die­se Situa­ti­on häu­fig als
Bischofsweihe
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Schismatisch oder katholisch?

Von Don Micha­el Gurt­ner* Im Fol­gen­den wol­len wir auf den Haupt­vor­wurf ein­ge­hen, der immer wie­der und immer noch als „Tot­schlag­keu­le“ gegen die Pius­bru­der­schaft erho­ben wird, näm­lich jenen des angeb­lich voll­zo­ge­nen und bestehen­den Schis­mas. An die­ser Fra­ge hängt letzt­lich bei­nah alles – des­halb haben sich die Geg­ner der FSSPX ja auch gera­de auf die­se Argu­men­ta­ti­ons­fi­gur ein­ge­schos­sen,
Msgr. Michael Heinrich Weninger von der Erzdiözese Wien in Österreich, Autor mehrerer freimaurerfreundlicher Bücher
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Kirche und Freimaurerei: Michael Heinrich Weningers neues Buch „Aus Nacht zum Licht“ (Teil 2)

Von P. Pao­lo M. Sia­no* In die­sem Arti­kel ver­wen­de­te Abkür­zun­gen: – AGM Vogel: Alt­groß­mei­ster (d. h. ehe­ma­li­ger Groß­mei­ster) Theo­dor Vogel von den Ver­ei­nig­ten Groß­lo­gen von Deutsch­land (VGLvD). – CDF: Con­gre­ga­tio pro doc­tri­na fidei (Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re). – CIC: Codex Iuris Cano­ni­ci (Kodex des kano­ni­schen Rech­tes). – DBK: Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz. – DGM Baresch: Stell­ver­tre­ten­der Groß­mei­ster (Depu­tier­ter
Freimaurerei
Hintergrund

Papst „sehr nahestehender“ Bischof gratuliert Freimaurern

(Bue­nos Aires) Ein argen­ti­ni­scher Bischof und Jesu­it gra­tu­lier­te der Frei­mau­rer­lo­ge sei­ner Bischofs­stadt zu ihrem Grün­dungs­fest. Das Ereig­nis ist an sich schon spek­ta­ku­lär. Bei dem Bischof han­delt es sich aber nicht um irgend­ei­nen Oberhirten.
Don Marco Bisceglia, der Gründer der organisierten Homo-Bewegung in Italien war ein katholischer Priester.
Hintergrund

Don Marco Bisceglia: Klassenkämpfer, Homosexueller, Priester

(Rom) Er war ein Rebell, wur­de von der Kir­che a divi­nis sus­pen­diert, war Anhän­ger des radi­kal­sten Kir­chen­fein­des, bekann­te sich als Homo­se­xu­el­ler und grün­de­te gemein­sam mit Nichi Ven­do­la, dem kom­­mu­­ni­­stisch-grü­­nen Mini­ster­prä­si­den­ten Apu­li­ens von 2005 bis 2015, die größ­te Homo-Orga­­ni­sa­ti­on Ita­li­ens. Als ihn alle sei­ne ideo­lo­gi­schen „Freun­de“ ver­las­sen hat­ten und er im Alter allein und schwer­krank dastand,