Kardinal Maradiga mit dem inzwischen zurückgetretenen Weihbischof Pineda. In Honduras wurden die schwerwiegenden Vorwürfe bisher nicht untersucht und aufgearbeitet. Eine Online-Zeitung fordert „gründliche Ermittlungen“.
Genderideologie

Das süße Leben von Kardinal Maradiagas rechter Hand

(Tegu­cig­al­pa) Ende Juli, in etwa zur sel­ben Zeit als Skan­­dal-Kar­­di­­nal Theo­do­re McCarrick auf sei­ne Kar­di­nal­s­wür­de ver­zich­ten muß­te, ver­lor auch ein Weih­bi­schof sein Amt. Die bei­den Fäl­le wei­sen zahl­rei­che Par­al­le­len auf und auch eine Ähn­lich­keit, wie Rom damit umgeht. In bei­den Fäl­len konn­te das Pro­blem nicht besei­tigt wer­den, weil der Wil­le zur wirk­li­chen Rei­ni­gung zu feh­len

Bessere Zeiten: Martha Alegria Reichmann, die Witwe des langkährigen honduranischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, mit Kardinal Maradiaga. Heute erhebt sie schwere Vorwürfe gegen den engen Vertrauten von Papst Franziskus.
Nachrichten

„Erzbistum Tegucigalpa vom Terror regiert“

(Tegu­cig­al­pa) Im ver­gan­ge­nen Win­ter erhob Mar­tha Ale­gria Reich­mann, die Wit­we von Ale­jan­dro Val­la­da­r­es, der 22 Jahr Bot­schaf­ter von Hon­du­ras beim Hei­li­gen Stuhl war, schwe­re Vor­wür­fe gegen Oscar Kar­di­nal Rodri­guez Mara­dia­ga, den Erz­bi­schof von Tegu­cig­al­pa und Koor­di­na­tor des C9-Kar­­di­­nal­­s­ra­­tes. Kar­di­nal Mara­dia­ga ist einer der eng­sten Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus.