Hintergrund

Der Tod von General Suleimani und die Beziehungen des Vatikans zum Iran

(Rom) Die Tötung des iranischen Generals Qassem Suleimani durch die USA erhöhte die Kriegsgefahr im Nahen Osten, obwohl keine der beiden Seiten an einer direkten Konfrontation interessiert scheint. Mit Spannung wurde deshalb die diesjährige Neujahrsansprache von Papst Franziskus an das Diplomatische Corps erwartet. Für den Vatikanisten Sandro Magister war das Anlaß, einen Blick auf die

König Salman Bin Abdulaziz von Saudi-Arabien mit der maronitischen Delegation, angeführt von Patriarch Béchara Pierre Kardinal Raï.
Christenverfolgung

Maronitischer Patriarch als Vermittler in Riad

(Riad/Beirut) Im Nahen Osten werden die Karten neu gemischt, was in der Regel Krieg bedeutet. In diesem Fall ist es erneut Saudi-Arabien, das an verschiedenen Fronten zündelt. Im Jemen bombardiert es, Katar isoliert es, Teheran bedroht es und Libanons Ministerpräsident wird als Gefangener gehalten. Diesen Standpunkt nimmt der Libanon ein, wie Staatspräsident Michel Aoun heute