Zwischen Australien und dem Vatikan geht etwas schief.
Nachrichten

Die zweite australische Seifenblase ist geplatzt

(Rom) Wie­viel Geld wur­de in den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren aus dem Vati­kan nach Austra­li­en über­wie­sen? Die­se Fra­ge gibt immer neue Rät­sel auf und sorgt für ver­blüf­fen­de Ent­hül­lun­gen. Plötz­lich sol­len es nicht mehr 2.300 Mil­lio­nen, son­dern nur 9,5 Mil­lio­nen Austra­li­sche Dol­lar gewe­sen sein. Was ist los mit Austra­li­ens Behörden?

1.800 Millionen US-Dollar wurden während des Pontifikats von Papst Franziskus aus dem Vatikan nach Australien überwiesen, doch im Vatikan will niemand etwas von dem Geld wissen.
Hintergrund

Die mysteriösen 1,8 australischen Milliarden des Vatikans

(Rom) Was es mit den 1,8 Mil­li­ar­den Dol­lar auf sich hat, die der Vati­kan in Austra­li­en inve­stiert haben soll, das wol­len Austra­li­ens Bischö­fe wis­sen. Sie gaben bekannt, direkt vom Hei­li­gen Stuhl Aus­kunft dazu ein­for­dern zu wol­len. Der Vati­kan bestrei­tet unter­des­sen, irgend­et­was von 1.800 inve­stier­ten Mil­lio­nen zu wis­sen. Die myste­riö­sen Inve­sti­tio­nen blei­ben wei­ter­hin myste­ri­ös. Auf das

Die Rede ist von einem Komplott gegen Kardinal Pell, das vom Vatikan ausgegangen sei: Australiens Behörden ermitteln.
Hintergrund

Australische Polizei ermittelt zu Geldzahlungen gegen Kardinal Pell

(Can­ber­ra) Seit Frei­tag der ver­gan­ge­nen Woche ermit­telt die Poli­zei des Staa­tes Vic­to­ria wegen des Anfangs­ver­dachts von „Geld­zah­lun­gen“ aus dem Vati­kan an Emp­fän­ger in Austra­li­en zur Beein­flus­sung des Gerichts­ver­fah­rens gegen Kar­di­nal Geor­ge Pell.

Nach achtmonatiger Corona-Pause tritt der reduzierte Kardinalsrat morgen zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen.
Nachrichten

Dringlichkeitssitzung zum Finanzskandal

(Rom) Wegen der Coro­­na-Panik fin­den kei­ne Sit­zun­gen des C6-Kar­­di­­nal­­s­ra­­tes (ehe­ma­li­ger C9-Kar­­di­­nal­­s­­rat) statt. Aus Angst, abge­hört zu wer­den (Katholisches.info berich­te­te), erfol­gen die Sit­zun­gen auch nicht „vir­tu­ell“, also digi­tal als Video­kon­fe­ren­zen, wie es der­zeit zwangs­wei­se „beliebt“ ist. Wegen des jüng­sten Finanz­skan­dals wird nun doch eine Dring­lich­keits­sit­zung stattfinden.

Kardinal George Pell mit seinem Anwalt Robert Ritcher
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Rechtsanwalt fordert Ermittlungen über „ein Komplott“ gegen Kardinal Pell

(Rom) Der Rechts­bei­stand von Kar­di­nal Geor­ge Pell for­dert eine „inter­na­tio­na­le Unter­su­chung über ein Kom­plott“ gegen sei­nen Man­dan­ten. Damit reagier­te Robert Rit­cher, der Kar­di­nal Pell bereits vor Gericht ver­tei­digt hat­te, auf die jüng­sten Ent­hül­lun­gen, daß die Anklä­ger, die dem Kar­di­nal sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger vor­ge­wor­fen und ihn damit vor Gericht gebracht hat­ten, von Kar­di­nal Ange­lo Becciu dafür

Ließ Kardinal Angelo Becciu falsche Beweise fabrizieren, um Kardinal George Pell auszuschalten?
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Waren Anschuldigungen gegen Kardinal Pell gekauft?

(Rom) In den Ermitt­lungs­ak­ten von Kar­di­nal Ange­lo Beccciu ist eine Zah­lung von 700.000 Euro auf­ge­taucht. Das Geld sei an jene austra­li­schen Anklä­ger geflos­sen, die Kar­di­nal Geor­ge Pell, damals Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­ats und Mit­glied des C9-Kar­­di­­nal­­s­­rats, des sexu­el­len Miß­brauchs Min­der­jäh­ri­ger beschul­dig­ten und damit vor Gericht brachten.

Das Gendarmeriekorps des Vatikanstaates führt für die vatikanische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen im Finanzskandal um Kardinal Becciu durch.
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Anschwellender Ermittlungsakt gegen Kardinal Becciu

(Rom) Nicht nur die Luxus­im­mo­bi­lie Har­rods in der Lon­do­ner Sloa­ne Ave­nue, in deren Antei­le seit 2014 vom Vati­kan 385 Mil­lio­nen Euro für Kauf und Umbau inve­stiert wur­den, brin­gen Kar­di­nal Ange­lo Becciu in Ver­le­gen­heit. Die Finan­cial Times bestä­tig­te wei­te­re Inve­sti­tio­nen in Luxus­im­mo­bi­li­en im Wert von rund 110 Mil­lio­nen Euro. Die bri­ti­sche Tages­zei­tung zitiert dazu E‑Mails, Kon­to­aus­zü­ge

Kardinal George Pell ist sechs Monate nach seinem Freispruch erstmals in Rom eingetroffen.
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Kardinal Pell in Rom eingetroffen

(Rom) Kar­di­nal Geor­ge Pell ist gestern in Rom ein­ge­trof­fen. Es han­delt sich um sei­ne erste Rück­kehr an den Tiber, seit er im Juni 2017 den Vati­kan in Rich­tung Austra­li­en ver­las­sen hatte.

Kardinal Becciu droht mit "Verteidigung", während Kardinal George Pell dem Papst zum Auskehren des Stalles gratuliert.
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„Warum tust Du mir das an?“

(Rom) Wäh­rend Kar­di­nal Ange­lo Becciu auf einer Pres­se­kon­fe­renz sei­ne Unschuld beteu­er­te, gra­tu­lier­te Kar­di­nal Geor­ge Pell aus Austra­li­en dem Papst, daß er den Stall auskehrt.

Papst Franziskus mit Kardinal Becciu, dem die Purpurwürde bleibt, aber die Kardinalsrechte entzogen wurden. Die ungewöhnliche Reaktion auf die Vorwürfe gegen seinen Vertrauten.
Hintergrund

Kardinal ohne Rechte – die Detonation eines Finanzskandals

(Rom) Gestern akzep­tier­te Papst Fran­zis­kus den Rück­tritt von Kar­di­nal Ange­lo Becciu vom Amt des Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Hei­­lig- und Selig­spre­chungs­ver­fah­ren sowie, was noch sen­sa­tio­nel­ler ist, „von allen Rech­ten” eines Kar­di­nals. Der Vati­kan nann­te kei­ne Grün­de für die­sen unge­wöhn­li­chen Schritt, wes­halb sie hier nach­ge­reicht wer­den sollen.