Der Oxforder Rechtsphilosoph John Finnis übt scharfe Kritik am Urteil gegen Kardinal George Pell.
Christenverfolgung

„Wo das Urteil gegen Kardinal Pell auf fatale Weise schiefgelaufen ist“

(Canberra) Der Rechtsphilosoph John Finnis, emeritierter Professor an der Universität Oxford, veröffentlichte in der Fachzeitschrift Quadrant eine Analyse des Urteil gegen den australischen Kardinal George Pell. Finnis argumentiert weder politisch noch philosophisch noch religiös, sondern strikt juristisch und legt dar, warum die Verurteilung des Kardinals eine Justizkatastrophe ist, die alle entsetzen sollte, denen der Rechtsstaat

„Kardinal Pell ist unschuldig. Wer es nicht glaubt, soll die Gerichtsakten oder die Anti-Pell-Pamphlete der vergangenen Jahre lesen.“
Hintergrund

„Kardinal Pell ist unschuldig, seine Ankläger sind es nicht“

„Kardinal Pell ist unschuldig“, seine Ankläger sind es hingegen ganz und gar nicht. Mit dieser Aussage nahm der bekannte Vatikanist Marco Tosatti zur Entscheidung des Oberlandesgerichts im Staat Victoria in Australien Stellung, mit der die Verurteilung des australischen Kardinals erster Instanz bestätigt wurde. Dabei blickt der Vatikanist vor allem auch Richtung USA und Westeuropa, wo

Kardinal Pell, seit Februar im Gefängnis, warnt vor der Amazonassynode.
Nachrichten

Kardinal Pells Warnung aus dem Gefängnis

(Canberra) Kardinal George Pell meldete sich aus dem Gefängnis zu Wort und nahm zur Amazonassynode Stellung und warnt vor weiterer „Verwirrung“. Das Justizministerium ermittelt nun gegen ihn wegen möglicher Verstöße gegen die Strafvollzugsordnung.

Warum werden nach den Enthüllungen von Erzbischof Viganò keine Ermittlungen gegen den neuen Substituten des Kardinalstaatssekretärs eingeleitet?
Forum

Roberto de Mattei über: Das Ende des Rechts

Von Roberto de Mattei* Sollte Papst Franziskus von irgendeinem Richter irgendwo auf der Welt eines Verbrechens angeklagt werden, müßte er sich seiner Würde als Oberhaupt der katholischen Kirche entblößen und dem Urteil eines Gerichts unterwerfen. Das ist die logische und notwendige Konsequenz der aufsehenerregenden Entscheidung, mit der der Heilige Stuhl dem Apostolischen Nuntius in Frankreich,

Claudia Ciocca könnte bald neue Präfektin des Wirtschaftssekretariats werden und damit zur ersten Frau in der Kirchengeschichte, die ein Dikasterium des Heiligen Stuhls leitet.
Nachrichten

Erste Frau der Geschichte als Leiterin eines römischen Dikasteriums

(Rom) Erstmals in der Kirchengeschichte könnte eine Frau ein vatikanisches Ministerium leiten. Entsprechende Pläne hegt Papst Franziskus für das Wirtschaftssekretariat der Römischen Kurie. Die Bekanntgabe wird für diese Tage erwartet.

Der australische Fall Pell aus dem Vatikan.
Forum

Ist Australiens Fall Pell eine Intrige im Vatikan?

(Canberra/Rom) In Australien in erster Instanz wurde über Kardinal George Pell eine sechsjährige Haftstrafe verhängt. Der Kardinal, der seine Unschuld beteuert, hat Berufung eingelegt. Vorerst aber sitzt er im Gefängnis. In Rom verstärken sich Stimmen, daß der australische Mißbrauchsfall seinen Ausgang im Vatikan genommen habe. Vorgebracht werden die Anmerkungen von der fiktiven Figur „Pezzo Grosso“