Kardinal George Pell: Im März entscheidet der Oberste Gerichtshof.
Nachrichten

Wie geht es Kardinal Pell im Gefängnis?

(Can­ber­ra) Der Pro­zeß gegen Kar­di­nal Geor­ge Pell wur­de von einer Medi­en­kam­pa­gne regel­recht her­bei­ge­schrie­ben, samt Vor­ver­ur­tei­lung. Je län­ger der Pro­zeß sich hin­zog und durch die restrik­ti­ve Infor­ma­ti­ons­po­li­tik des Gerichts erst ver­spä­tet Details bekannt wur­den, kipp­te die Stim­mung zuse­hends. Die Staats­an­walt­schaft war nicht imstan­de, Bewei­se gegen Kar­di­nal Pell vor­zu­le­gen. Dafür wur­den Dut­zen­de von Zeu­gen zu sei­nen Gun­sten

Der spanische Jesuit P. Guerrero wird im Januar 2020 neuer Präfekt des Wirtschaftssekretariats.
Nachrichten

Franziskus ernennt weiteren Jesuiten zum Minister

(Rom) Papst Fran­zis­kus ernann­te gestern einen neu­en Prä­fek­ten des Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­ats der Römi­schen Kurie. Fast zwei­ein­halb Jah­re nach dem Rück­zug von Kar­di­nal Geor­ge Pell wird dadurch die Spit­ze des Dikaste­ri­ums neu besetzt – genau am Tag, an dem der Ober­ste Gerichts­hof von Austra­li­en den Ein­spruch Pells gegen sei­ne Ver­ur­tei­lung für zuläs­sig erklär­te.

Der Oxforder Rechtsphilosoph John Finnis übt scharfe Kritik am Urteil gegen Kardinal George Pell.
Christenverfolgung

„Wo das Urteil gegen Kardinal Pell auf fatale Weise schiefgelaufen ist“

(Can­ber­ra) Der Rechts­phi­lo­soph John Fin­nis, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Oxford, ver­öf­fent­lich­te in der Fach­zeit­schrift Qua­drant eine Ana­ly­se des Urteil gegen den austra­li­schen Kar­di­nal Geor­ge Pell. Fin­nis argu­men­tiert weder poli­tisch noch phi­lo­so­phisch noch reli­gi­ös, son­dern strikt juri­stisch und legt dar, war­um die Ver­ur­tei­lung des Kar­di­nals eine Justiz­ka­ta­stro­phe ist, die alle ent­set­zen soll­te, denen der Rechts­staat

„Kardinal Pell ist unschuldig. Wer es nicht glaubt, soll die Gerichtsakten oder die Anti-Pell-Pamphlete der vergangenen Jahre lesen.“
Hintergrund

„Kardinal Pell ist unschuldig, seine Ankläger sind es nicht“

„Kar­di­nal Pell ist unschul­dig“, sei­ne Anklä­ger sind es hin­ge­gen ganz und gar nicht. Mit die­ser Aus­sa­ge nahm der bekann­te Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti zur Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts im Staat Vic­to­ria in Austra­li­en Stel­lung, mit der die Ver­ur­tei­lung des austra­li­schen Kar­di­nals erster Instanz bestä­tigt wur­de. Dabei blickt der Vati­ka­nist vor allem auch Rich­tung USA und West­eu­ro­pa, wo

Kardinal Pell, seit Februar im Gefängnis, warnt vor der Amazonassynode.
Nachrichten

Kardinal Pells Warnung aus dem Gefängnis

(Can­ber­ra) Kar­di­nal Geor­ge Pell mel­de­te sich aus dem Gefäng­nis zu Wort und nahm zur Ama­zo­nas­syn­ode Stel­lung und warnt vor wei­te­rer „Ver­wir­rung“. Das Justiz­mi­ni­ste­ri­um ermit­telt nun gegen ihn wegen mög­li­cher Ver­stö­ße gegen die Straf­voll­zugs­ord­nung.

Bis 2018 Herr der Vatikanfinanzen: Kardinal Domenico Calcagno mit Papst Franziskus (2016).
Hintergrund

Die unkontrollierten Geschäfte der Güterverwaltung des Vatikans

(Lon­don) Wie steht es um die Tätig­keit der Apo­sto­li­schen Güter­ver­wal­tung APSA? Von „schlech­ten Geschäf­ten“ spricht der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und ver­weist auf eine Repor­ta­ge des Vati­ka­ni­sten Edward Pen­tin. Letz­te­rer recher­chier­te, war­um dem so ist. Dazu Magi­ster:

Warum werden nach den Enthüllungen von Erzbischof Viganò keine Ermittlungen gegen den neuen Substituten des Kardinalstaatssekretärs eingeleitet?
Forum

Roberto de Mattei über: Das Ende des Rechts

Von Rober­to de Mattei* Soll­te Papst Fran­zis­kus von irgend­ei­nem Rich­ter irgend­wo auf der Welt eines Ver­bre­chens ange­klagt wer­den, müß­te er sich sei­ner Wür­de als Ober­haupt der katho­li­schen Kir­che ent­blö­ßen und dem Urteil eines Gerichts unter­wer­fen. Das ist die logi­sche und not­wen­di­ge Kon­se­quenz der auf­se­hen­er­re­gen­den Ent­schei­dung, mit der der Hei­li­ge Stuhl dem Apo­sto­li­schen Nun­ti­us in Frank­reich,

Claudia Ciocca könnte bald neue Präfektin des Wirtschaftssekretariats werden und damit zur ersten Frau in der Kirchengeschichte, die ein Dikasterium des Heiligen Stuhls leitet.
Nachrichten

Erste Frau der Geschichte als Leiterin eines römischen Dikasteriums

(Rom) Erst­mals in der Kir­chen­ge­schich­te könn­te eine Frau ein vati­ka­ni­sches Mini­ste­ri­um lei­ten. Ent­spre­chen­de Plä­ne hegt Papst Fran­zis­kus für das Wirt­schafts­se­kre­ta­ri­at der Römi­schen Kurie. Die Bekannt­ga­be wird für die­se Tage erwar­tet.