Interkommunion - Wem helfen die deutsche Bischöfe mit ihrem Alleingang?
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DBK-Desorientierungshilfe

Das Ver­hal­ten von Papst Fran­zis­kus zum deut­schen Kom­mu­ni­onstreit ist irri­tie­rend wider­sprüch­lich: Zuerst soll­te der DBK-Text zur Kom­mu­ni­ons­zu­las­sung von evan­ge­li­schen Ehe­part­nern nicht ‚publi­ka­ti­ons­reif’ sein, dann galt er als gut gemacht, schließ­lich soll­te er doch auf der DBK-Sei­te publi­ziert wer­den kön­nen. Um die (Un-)Logik des Pap­stes zu ver­ste­hen, muss man sei­ne Erst­aus­sa­gen zu die­sem The­men­kom­plex stu­die­ren. Das

Interkommunion
Nachrichten

Zweite Kehrtwende: Interkommunion

(Rom) In den ersten sechs Mona­ten von 2018 wur­de von Papst Fran­zis­kus zu drei Fra­gen in ent­schei­den­den Momen­ten eine Kehrt­wen­de voll­zo­gen. „Er gab aber nie zu ver­ste­hen, ob sie defi­ni­tiv und ehr­lich gemeint sind“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Erste Kehrt­wen­de: Frau­en­or­di­na­ti­on Zwei­te Kehrt­wen­de: Inter­kom­mu­ni­on

Interkommunion: Keine deutschen Alleingänge, dafür wird weiter „vertieft“ - ergebnisoffen.
Hintergrund

Keine deutschen Alleingänge zur Interkommunion

(Ber­lin) Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz ver­öf­fent­lich­te heu­te eine Erklä­rung des Stän­di­gen Rates zur Pasto­ra­len Hand­rei­chung zur Fra­ge kon­fes­si­ons­ver­bin­den­der Ehen und gemein­sa­mer Teil­nah­me an der Eucha­ri­stie. Offen­bar gehen damit die Ver­hand­lun­gen zur Inter­kom­mu­ni­on wei­ter – ergeb­nis­of­fen.

Interkommunion
Liturgie & Tradition

Franziskus: Interkommunion ist kein Problem

(Rom) Auf dem Rück­flug von Genf nach Rom bezeich­ne­te Papst Fran­zis­kus im Gespräch mit den Jour­na­li­sten den Pro­se­ly­tis­mus als Hür­de für die Öku­me­ne. Zugleich ver­si­cher­te er, daß ihm die Hand­rei­chung zur Inter­kom­mu­ni­on der Mehr­heit der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz sogar „restrik­tiv“ erschei­ne und erteil­te den deut­schen Bischö­fen grü­nes Licht, die Inter­kom­mu­ni­on umzu­set­zen – Haupt­sa­che for­mal als Diö­ze­sen

Athanasius Schneider: „Canon 844 des Codex des Kirchenrechtes enthält eine problematische und widersprüchliche Formulierung“.
Genderideologie

„Homo-Segnung ist eine Art Wiedereinführung der Tempelprostitution“

Eini­ge Vor­stö­ße deut­scher Bischö­fe, ange­führt vom Vor­sit­zen­den der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Rein­hard Kar­di­nal Marx, Erz­bi­schof von Mün­chen-Frei­­sing, und von sei­nem Stell­ver­tre­ter Franz-Josef Bode, Bischof von Osna­brück, sor­gen nicht nur im deut­schen Sprach­raum, son­dern in der Welt­kir­che für Auf­se­hen und Kon­flik­te. Dazu gehö­ren Vor­schlä­ge wie Homo-Paa­­re seg­nen zu wol­len (Stich­wort: Homo-Seg­­nung) und pro­te­stan­ti­schen Ehe­part­nern von Katho­li­ken die

Interkommunion
Nachrichten

Kardinal Kasper fordert Interkommunion

(Rom) Hin­ter der Agen­da von Papst Fran­zis­kus ste­hen die pro­gres­si­ven Bischö­fe des deut­schen Sprach­rau­mes. Schar­nier, Stich­wort­ge­ber und Schritt­ma­cher ist Kar­di­nal Wal­ter Kas­per, der maß­geb­li­che Archi­tekt des der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kats. In einem Inter­view for­dert er die Inter­kom­mu­ni­on, ruft aber dazu auf, sie nicht Inter­kom­mu­ni­on zu nen­nen.

Papst Franziskus
Nachrichten

„Papst Franziskus weigert sich, seinen Pflichten nachzukommen“

(Rom) Der von Kar­di­nal Rein­hard Marx und sei­nem Anhang unter den deut­schen Bischö­fen auf eine neue Spit­ze getrie­be­ne Kon­flikt, pro­vo­ziert in der katho­li­schen Kir­che eine explo­si­ve Stim­mung. Wird aus­ge­rech­net Deutsch­land, 500 Jah­re nach Luthers tot­ge­lau­fe­ner Refor­ma­ti­on zum Aus­gangs­punkt einer neu­en Kir­chen­spal­tung? Was für eine Iro­nie der Geschich­te.

Blondels „Philosophie der Aktion“ als roter Faden zwischen Amoris laetitia und der Interkommunion für Protestanten.
Hintergrund

Der Zusammenhang zwischen Amoris laetitia und Interkommunion

(Rom) Der Fun­da­men­tal­theo­lo­ge Alfre­do Mor­sel­li, Pfar­rer im Erz­bis­tum Bolo­gna, der seit sei­ner Prie­ster­wei­he 1986 aus­schließ­lich in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus zele­briert, frag­te sich, ob die Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner, die sich wegen ihres Kon­ku­bi­nats im Stand der schwe­ren Sün­de befin­den, ein „Tro­ja­ni­sches Pferd“ ist, um in Wirk­lich­keit die Inter­kom­mu­ni­on mit den Pro­te­stan­ten ein­zu­füh­ren. Der