"Schmerz und Schande" empfindet Papst Franziskus, nachdem er den Scicluna-Bericht zum Fall Barros gelesen hatte. Eine Entscheidung in der Sache steht weiterhin aus.
Hintergrund

„Schmerz und Schande“, aber keine Entscheidung

„‚Schmerz und Schan­de‘ emp­fand der Papst, als er die Zeug­nis­se über schwe­ren sexu­el­len Miß­brauch und Miß­brauch des Gewis­sens und der Macht in Chi­le hör­te.“ Mit die­sen Wor­ten zitier­te die gestern ver­öf­fent­lich­te Pres­se­er­klä­rung der Chi­le­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz das Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus an die chi­le­ni­schen Bischö­fe. Es trägt das Datum vom 8. April und wur­de eben­falls gestern vom

Juan Barros
Nachrichten

[Update] Drittes Rücktrittsgesuch von Bischof Barros

(Sant­ia­go de Chi­le) Mit der Sonn­tags­aus­ga­be der chi­le­ni­schen Tages­zei­tung La Terce­ra wird die Bei­la­ge Repor­ta­jes aus­ge­lie­fert. In der gest­ri­gen Aus­ga­be wur­de das Haupt­the­ma dem umstrit­te­nen Bischof Juan Bar­ros Madrid von Osor­no im Süden des Lan­des gewidmet.

Fall Barros: Juan Carlos Cruz wird in wennigen Tagen vom Päpstlichen Sondergesanten Scicluna angehört.
Genderideologie

Anhörungen im Fall Barros erfolgen doch persönlich

(Sant­ia­go de Chi­le) Zunächst woll­te Papst Fran­zis­kus gar nichts von einem Fall Bar­ros wis­sen. Wer den­noch Kri­tik an sei­ner Ernen­nung von Msgr. Juan Bar­ros Madrid zum Bischof von Osor­no in Chi­le übte, der ver­brei­te „Ver­leum­dun­gen“, ließ das Kir­chen­ober­haupt wis­sen. Dann schloß sich der US-Kar­­di­­nal Sean O’Malley der Kri­tik an, und die inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tu­ren grif­fen das

Papst Franziskus und Großmeister Matthew Festing: Kein "Dialog", der Papst ließ sie Muskeln spielen und verlangte Festings Rücktritt.
Lebensrecht

Der Papst und der Malteserorden: Ein Pyrrhussieg?

Von Rober­to de Mattei* Der Rück­tritt des Groß­mei­sters des Mal­te­ser­or­dens, Mat­thew Festing, von Fran­zis­kus am 24. Janu­ar gefor­dert, droht für letz­te­ren zum Pyr­rhus­sieg zu wer­den. Papst Ber­go­glio hat erreicht, was er woll­te, muß­te dafür aber die Mus­keln spie­len las­sen, indem er sowohl dem Recht als auch dem gesun­den Men­schen­ver­stand Gewalt antat. Und das ist dazu

LGBT-Katholiken "in der Ära von Papst Franziskus"
Genderideologie

LGBT-Gruppe fordert „Laetitia melitensis“ nicht nur für Ehebrecher, sondern auch für Homosexuelle

(Valet­ta) Seit dem 14. Janu­ar sind die „Kri­te­ri­en für die Inter­pre­ta­ti­on des VIII. Kapi­tels von Amo­ris lae­ti­tia“ der Bischö­fe Mal­tas bekannt. Das laden sie wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne „barm­her­zig“ zum Kom­mu­nion­emp­fang ein. Nun for­dern Homo-Orga­­ni­­sa­­ti­o­­nen, die­sel­be „Ein­la­dung“ auch auf Homo­se­xu­el­le auszuweiten.

Laetitia melitensis: Maltas Bischöfe und Amoris laetitia (links Erzbischof Scicluna, rechts Bischof Grech)
Nachrichten

Laetitia melitensis: Maltas Erzbischöfe laden Ehebrecher „barmherzig“ zum Kommunionempfang

(La Valet­ta)  Die Bischö­fe von Mal­ta, Charles Sci­clu­na und Mario Grech, „haben sich dafür ent­schie­den, sich als bes­se­re Freun­de Cäsars als der Wahr­heit zu zei­gen“, so Secretum meum mihi. Sie ver­öf­fent­lich­ten „Richt­li­ni­en für die Inter­pre­ta­ti­on des VIII. Kapi­tels von Amo­ris lae­ti­tia“, die sie mit „Eine Ein­la­dung der Bischö­fe zur Barm­her­zig­keit“ überschrieben.