Gestern erfolgte mit der Bischofsweihe von Giuseppe Wang Zhengui die Errichtung der neuen chinesischen Diözese Zhangjiakou. Den Ton gibt das kommunistische Regime an.
Leo XIV.

Peking ernennt, Rom segnet

Papst Fran­zis­kus ist am Oster­mon­tag, dem 21. April, ver­stor­ben, doch an sei­ner Hin­ter­las­sen­schaft wird die katho­li­sche Kir­che noch lan­ge labo­rie­ren und lei­den. Eine die­ser Hin­ter­las­sen­schaf­ten ist die Unter­wer­fung der Kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na unter das kom­mu­ni­sti­sche Regime. Gestern wie­der­hol­te sich dies nach einem inzwi­schen bereits bekann­ten Muster, das seit der Unter­zeich­nung des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen
Peking kümmert sich nicht um das Geheimabkommen mit dem Heiligen Stuhl, sondern macht, was es will. Das jüngste Beispiel.
Christenverfolgung

Priester „für die Olympischen Winterspiele“ – Chinas Umgang mit dem Geheimabkommen

(Peking) Msgr. Joseph Guo Jin­cai, ein frü­her exkom­mu­ni­zier­ter regi­me­hö­ri­ger, schis­ma­ti­scher Bischof in der Volks­re­pu­blik Chi­na, der im Zuge des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Vati­kan und Peking vom Hei­li­gen Stuhl als recht­mä­ßi­ger Diö­ze­san­bi­schof aner­kannt wur­de, weih­te heu­te drei Neu­prie­ster für ein ande­res Bis­tum, ohne die dafür zustän­di­gen Bischö­fe zu kon­sul­tie­ren. Pater Ber­nar­do Cer­vel­lera vom Päpst­li­chen Insti­tut für
Bischof Cui Tai von Xuanhua. Seit dem Geheimabkommen herrscht Unruhe in seinem Untergrundbistum.
Christenverfolgung

Priester läßt Untergrundbischof verhaften

(Peking) Von wel­cher Sei­te das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na auch betrach­tet wird: Unab­hän­gi­ge Exper­ten sehen dar­in ein völ­li­ges Desa­ster. Jüng­ste Bewei­se lie­fern die Zer­stö­rung katho­li­scher Kir­chen im Bis­tum Fen­gxiang und der Kon­flikt im Bis­tum Xuan­hua in der Pro­vinz Hebei.