Logo der Universität, die vier Jahre lang nur eine "Ex Pontificia Universidad Catolica" war.
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Papst Franziskus: Rebellen-Universität von Peru darf sich wieder „Päpstlich“ und „Katholisch“ nennen

(Rom) Papst Fran­zis­kus setzt die Reha­bi­li­tie­rung ohne Gegen­lei­stung von Per­so­nen und Insti­tu­tio­nen in Latein­ame­ri­ka fort, gegen die vom Hei­li­gen Stuhl — beson­ders unter Papst Bene­dikt XVI. — wegen schwer­wie­gen­der Abwei­chun­gen von der Glau­bens­leh­re oder der Kir­chen­ord­nung Sank­tio­nen ver­hängt wur­den. Reha­bi­li­tie­rung von Ari­el Alva­rez Val­dés Erst vor weni­gen Wochen reha­bi­li­tier­te Papst Fran­zis­kus sei­nen argen­ti­ni­schen Lands­mann, den

Fernando Cardenal SJ (in Zivil 1.v.l.) mit FSLN-Comandante Daniel Ortega
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Fernando Cardenal gestorben — Jesuit, Befreiungstheologe und Sandinist

(Mana­gua) Er war Mini­ster der San­­di­­ni­­sten-Regie­­rung. Unter Papst Johan­nes Paul II. wur­de er a divi­nis sus­pen­diert und aus dem Jesui­ten­or­den aus­ge­schlos­sen. Vom Orden wur­de er spä­ter wie­der auf­ge­nom­men. Er war nicht nur ein theo­re­ti­scher, son­dern vor allem ein prak­ti­scher Ver­tre­ter der mar­xi­sti­schen Befreiungstheologie.

Der Katakomenpakt wurde in den Resten der Domitillakatakomben in Rom geschlossen.
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„Katakombenpakt“ und die „üblichen Bekannten“ des Konzils

(Rom) Mit der Bul­le Miser­i­cor­diae Vul­tus kün­dig­te Papst Fran­zis­kus an, das Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit mit den Fei­er­lich­kei­ten zum Abschluß des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils vor 50 Jah­ren ver­knüp­fen zu wol­len. Um wel­ches „Gesicht“ des Kon­zils es dabei geht, wird mit dem Wie­der­auf­tau­chen des „Kata­kom­ben­pak­tes“ von 1965 kla­rer deutlich. 

Wer war Helder Camara: Faschist, Kommunist, Erzbischof?
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Wer war Dom Helder Câmara wirklich?

(Bra­si­lia) In die­sen Tagen wur­de viel von Dom Hel­der Câma­ra gespro­chen, des­sen Selig­spre­chungs­pro­zeß jüngst vom Hei­li­gen Stuhl eröff­net wur­de. Für den Durch­schnitt­s­eu­ro­pä­er ist heu­te die Gestalt von Msgr. Hel­der Pes­soa Cama­ra (1909–1999), Weih­bi­schof von Rio de Janei­ro und dann Erz­bi­schof von Olin­­da-Reci­­fe, weit­ge­hend unbe­kannt. Auch in kirch­li­chen Krei­sen des deut­schen Sprach­raums ist ein ideo­lo­gisch ver­klär­tes

Der heutige Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller noch als Regensburger Bischof mit Gustavo Gutierrez bei der Vorstellung ihres gemeinsamen, 2004 erschienen Buches „An der Seite der Armen. Die Befreiungstheologie“
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Kardinal Cipriani: „Müller ist ein bißchen naiv“ – Impulsive Clelia Luro: Haben sich Befreiungstheologen wirklich geändert?

(Rom) Am 11. Sep­tem­ber emp­fing Papst Fran­zis­kus den „Vater der Befrei­ungs­theo­lo­gie“, den Perua­ner Gusta­vo Gut­ier­rez in Audi­enz. Nach Rom ein­ge­la­den war Gut­ier­rez von sei­nem Freund Glau­bens­prä­fekt Ger­hard Lud­wig Mül­ler wor­den. Mül­ler prä­sen­tier­te mit Gut­ier­rez die soeben erschie­ne­ne ita­lie­ni­sche Aus­ga­be eines von bei­den gemein­sam ver­faß­ten Buches. Wenig begei­stert dar­über gab sich der höch­ste perua­ni­sche Kir­chen­ver­tre­ter Juan