Katholischer Religionsunterricht ohne Jesus Christus? Anbiederung bis zur Selbstauflösung?
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Jesus Christus, der große Abwesende im katholischen Religionsunterricht

Von Inve­sti­ga­to­re Bibli­co* Die jüngst ver­öf­fent­lich­te Pasto­ra­le Note „Der Unter­richt der katho­li­schen Reli­gi­on: Labo­ra­to­ri­um von Kul­tur und Dia­log“ der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz habe ich auf­merk­sam gele­sen – und, wie ich sagen möch­te, mit auf­rich­ti­ger inne­rer Betei­li­gung. Ich habe ihren wei­ten Hori­zont, ihre dia­lo­gi­sche Grund­hal­tung, ihre päd­ago­gi­sche Sor­ge und den erkenn­ba­ren Wil­len geschätzt, den katho­li­schen Reli­gi­ons­un­ter­richt in
Der Interreligiöse Dialog als progressiver Tummelplatz
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Fortsetzung einer umstrittenen Linie

Mit der Ernen­nung von 19 neu­en Con­sul­to­ren für das Dik­aste­ri­um für den Inter­re­li­giö­sen Dia­log setz­te Papst Leo XIV. am Mon­tag ein deut­li­ches Zei­chen. Die Aus­wahl der Per­so­nen läßt kaum Zwei­fel dar­an, daß der neue Pon­ti­fex die inhalt­li­che Linie sei­nes Vor­gän­gers Fran­zis­kus fort­setzt und insti­tu­tio­nell ver­fe­stigt. Per­so­nen mit theo­lo­gisch pro­ble­ma­ti­schen Posi­tio­nen, einer weit­ge­hen­den Öff­nung gegen­über reli­giö­sem
Am Montag wurde Pater John Berg, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, von Papst Leo XIV. empfangen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. und die Audienz für den Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Petrus

Papst Leo XIV. emp­fing am Mon­tag, dem 19. Janu­ar 2026, den Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP), Pater John Berg, zu einer Pri­vat­au­di­enz im Vati­kan. Dies geht aus dem gestern ver­öf­fent­lich­ten Tages­bul­le­tin des Vati­kans her­vor, das die täg­li­chen Audi­en­zen des Pap­stes auf­li­stet. Zu den wei­te­ren Emp­fän­gen an die­sem Tag zähl­ten unter ande­rem Kar­di­nal Mario Grech
Auch die BBC berichtete über den Fall Enoch Burke
Christenverfolgung

Irland: Lehrer Enoch Burke erneut in Haft

Der Fall des iri­schen Leh­rers Enoch Bur­ke wirft wei­ter­hin grund­sätz­li­che Fra­gen zu Reli­gi­ons­frei­heit, Gewis­sens­schutz und staat­li­chem Durch­set­zungs­wil­len auf. Seit Ende 2022 sitzt der evan­ge­li­ka­le Christ immer wie­der im Gefäng­nis, weil er sich wei­gert, einer gericht­li­chen Anord­nung Fol­ge zu lei­sten, die ihm den Zutritt zu sei­nem frü­he­ren Arbeits­platz unter­sagt. Aus­lö­ser war sein reli­gi­ös begrün­de­ter Wider­stand gegen
Treffen zwischen Glaubenskongregation und Päpstlicher Internationaler Marianischer Akademie. Was folgt als nächster Schritt, um Maria "unter Kontrolle" zu bringen?
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Die Minimalisten treffen sich

Am 16. Janu­ar 2026 fand im Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re ein pro­gram­ma­ti­sches Tref­fen statt. 
Der Papst ist der Nachfolger des Petrus auf Erden. Sein Auftrag ist es, treu das Glaubensgut zu bewahren und die Brüder im Glauben zu stärken. Papolatrie gehört nicht zum Papstamt.
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Zwischen Widersprüchlichkeit und Aberglauben: Über die Kirche und die Päpste in unserer Zeit

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* In Deutsch­land nimmt man die Wider­sprüch­lich­keit der Kir­che selbst­ver­ständ­lich hin; bei­spiels­wei­se ver­steht man sich nur dann als „katho­lisch“, wenn man die soge­nann­te „Kir­chen­steu­er“ bezahlt. Tut man dies nicht, wird man aus der Kir­che „aus­ge­schlos­sen“. Tau­fe und Fir­mung zäh­len nichts mehr; der Emp­fang der Sakra­men­te wird „ver­bo­ten“. Kurz: Die Kir­chen­steu­er
"Aus Nacht zum Licht", das neue freimaurerfreundliche Buch des österreichischen Priesters und Freimaurermeisters Michael Heinrich Weninger
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Kirche und Freimaurerei: Michael Heinrich Weningers neues Buch „Aus Nacht zum Licht“ (Teil 1)

Von P. Pao­lo M. Sia­no* In die­sem Arti­kel ver­wen­de­te Abkür­zun­gen: – AGM Vogel: Alt­groß­mei­ster (d. h. ehe­ma­li­ger Groß­mei­ster) Theo­dor Vogel von den Ver­ei­nig­ten Groß­lo­gen von Deutsch­land (VGLvD). – CDF: Con­gre­ga­tio pro doc­tri­na fidei (Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re). – CIC: Codex Iuris Cano­ni­ci (Kodex des kano­ni­schen Rech­tes). – DBK: Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz. – DGM Baresch: Stell­ver­tre­ten­der Groß­mei­ster (Depu­tier­ter
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bestätigte Vermittlungsversuche, um Nicolás Maduro zu bewegen, Venezuela zu verlassen und ins Exil zu gehen
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Vatikan bestätigt Vermittlungsversuch im Fall Maduro

Der vati­ka­ni­sche Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bestä­tig­te, daß der Vati­kan im Vor­feld der US-Mili­tär­o­pe­ra­ti­on in Vene­zue­la Ver­mitt­lungs­ver­su­che unter­nom­men hat­te, eine Lösung zu fin­den, „die jeg­li­ches Blut­ver­gie­ßen ver­hin­dert hät­te – ein­schließ­lich eines Abkom­mens mit Madu­ro und ande­ren Ver­tre­tern des Regimes –, doch dies war nicht möglich“.
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Das Siechenhaus

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor mehr als drei Jah­ren ver­öf­fent­lich­te ich einen Bei­trag mit dem Titel „El mori­de­ro“ („Das Sie­chen­haus“), in dem ich die über­aus trau­ri­ge Lage schil­der­te, in der sich der Groß­teil der Ordens­kon­gre­ga­tio­nen befin­det – ins­be­son­de­re der weib­li­chen –, die zu einem bestimm­ten Zeit­punkt der Kir­chen­ge­schich­te einst blü­hend gewe­sen waren. Nach­dem ich über die
Papst Leo XIV. mit Kardinälen bei den Arbeiten des Konsistoriums in der großen Audienzhalle
Leo XIV.

Alles, was wir über das Konsistorium Leos XIV. noch nicht wußten

Die Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te aus der Feder von Nico Spun­to­ni eini­ge Hin­ter­grün­de rund um das Kon­si­sto­ri­um, das am 7./8. Janu­ar im Vati­kan statt­fand. Wir doku­men­tie­ren die­sen Bericht voll­in­halt­lich: Alles, was wir über das Kon­si­sto­ri­um Leos bis­lang noch nicht wuß­ten Fast eine Woche ist seit dem außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­um ver­gan­gen, und die Neu­gier dar­über, was der