Am Hochfest Allerheiligen erhob Papst Leo XIV. den heiligen John Henry Newman zum Kirchenlehrer
Leo XIV.

Newman wird Kirchenlehrer – neues Mariendokument sorgt für Debatten

Am Sams­tag vor­mit­tag um 10.30 Uhr römi­scher Zeit begann in der monu­men­ta­len Vor­hal­le, dem Nar­thex, des Peters­doms im Vati­kan die Hei­li­ge Mes­se zum Hoch­fe­ste Aller­hei­li­gen, das im lau­fen­den Hei­li­gen Jah­re zugleich als „Jubel­jahr der Welt der Bil­dung“ began­gen wur­de. Wäh­rend die­ser Fei­er wur­de, wie zuvor ange­kün­digt, der hei­li­ge John Hen­ry New­man fei­er­lich zum Kir­chen­leh­rer erho­ben.
Kardinal Raymond Burke zelebrierte am 25. Oktober erstmals wieder ein Pontifikalamt im überlieferten Römischen Ritus im Petersdom
Forum

Die feierliche Messe von Kardinal Burke an der Kathedra Petri

Von Rober­to de Mat­tei* Das Ereig­nis besitzt eine Bedeu­tung – auch eine sym­bo­li­sche –, die weit über das hin­aus­geht, was man sich heu­te viel­leicht vor­zu­stel­len ver­mag; und sei­ne Erin­ne­rung ver­dient es, der Betrach­tung des Histo­ri­kers von mor­gen anver­traut zu werden.
Links der Montesiepi, auf den sich der heilige Galganus zurückzog und 1181 starb, rechts die Ruinen der Zisterzienserabtei
Hintergrund

Das Schwert im Stein – nicht König Artus, sondern San Galgano

Rei­se­no­ti­zen von Giu­sep­pe Nar­di In den sanf­ten Hügeln der Tos­ka­na, nahe dem mit­tel­al­ter­li­chen Städt­chen Chi­us­di­no, befin­det sich ein Ort, in dem Geschich­te, Glau­be und Über­na­tür­lich­keit eine außer­ge­wöhn­li­che Ein­heit erlang­ten – und sehr viel mit der Artus-Sage zu tun hat.
Die wichtigste Tageszeitung des liberalen und globalistischen Mainstream berichtete über die Erlaubnis von Papst Leo XIV., im Petersdom wieder im alten Ritus zelebrieren zu dürfen.
Leo XIV.

Die traditionalistische Wallfahrt Ad Petri Sedem in der New York Times

Auch die New York Times, das Flagg­schiff des libe­ra­len und glo­ba­li­sti­schen Main­stream berich­te­te über die Rück­kehr des über­lie­fer­ten Ritus in den Peters­dom, die am ver­gan­ge­nen Sams­tag statt­fand. Cami­nan­te Wan­de­rer schrieb dazu: „Ich möch­te eine klei­ne Kor­rek­tur an den Autorin­nen des Arti­kels anbrin­gen: Die Gläu­bi­gen, die zur Basi­li­ka des hei­li­gen Petrus pil­ger­ten und dem vom Kar­di­nal
Athanasius Schneider ermahnt, daß die Kirche nicht länger in der Verwirrung verharren könne. Sie müsse in Klarheit die Wahrheit verkünden.
Liturgie & Tradition

Bischof Schneider: „Die Kirche kann nicht länger in der Verwirrung verharren“

Bischof Atha­na­si­us Schnei­der benann­te in einem aus­führ­li­chen Exklu­siv­in­ter­view mit Micha­el Hay­nes für Per Mari­am die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der katho­li­schen Kir­che klar. Er sieht die Kir­che in einer „noch nie dage­we­se­nen Ver­wir­rung im Glau­ben“ – eine Situa­ti­on, die Moral und Lit­ur­gie betrifft – und ruft Papst Leo XIV zu ent­schlos­se­nem Han­deln auf. Schnei­der warnt: „Wir kön­nen als
In die Diözese Cleveland erhalten die Gemeinden des überlieferten Ritus einen Aufschub von zwei Jahren, bis Traditionis custodes durchgesetzt wird. Schonfrist oder Trendwende in Rom?
Leo XIV.

Cleveland: Überlieferter Ritus um zwei Jahre verlängert

Ein lei­ses Zei­chen der Hoff­nung erreicht die Gläu­bi­gen, die dem über­lie­fer­ten Ritus anhän­gen: Der Diö­ze­se Cleve­land im US-Staat Ohio wur­de vom Vati­kan eine zwei­jäh­ri­ge Ver­län­ge­rung gewährt, um wei­ter­hin die hei­li­ge Mes­se nach dem über­lie­fer­ten römi­schen Ritus zu zele­brie­ren. Wie die Catho­lic News Agen­cy (CNA) berich­tet, betrifft die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung zwei Pfar­rei­en – St. Mary’s Church in
Forum

Zeugnis für die Wahrheit – Kardinal Müller über das Trojanische Pferd in der Kirche

Am 9. Okto­ber erschien in den USA das Buch The Tro­jan Hor­se in the Catho­lic Church („Das Tro­ja­ni­sche Pferd in der katho­li­schen Kir­che“). Autor ist „Father Enoch“ – ein Pseud­onym eines Prie­sters, der anonym blei­ben möch­te, „wegen der Risi­ken von Repres­sio­nen gegen die­je­ni­gen, die den Moder­nis­mus und die Häre­sie in der Kir­che kri­ti­sie­ren“. Das Vor­wort
Die Universität Georgetown, die älteste katholische Hochschule in den USA, erhält einen woken Rektor: ein deutliches Signal.
Genderideologie

Georgetown-Universität bekommt woken Rektor

Mit der Ernen­nung von Edu­ar­do Peñal­ver an die Spit­ze der älte­sten katho­li­schen Uni­ver­si­tät der USA setzt sich ein Kurs fort, der mit der Leh­re der Kir­che zuneh­mend unver­ein­bar erscheint – und ein wei­te­res Mal wirft der Jesui­ten­or­den, Grün­der und Trä­ger der Uni­ver­si­tät, Fra­gen nach sei­ner Selbst­ver­or­tung in der katho­li­schen Iden­ti­tät auf.
Der heilige Papst Pius V. ging in schwieriger Zeit tatkräftig an die Erneuerung des Klerikerstandes.
Genderideologie

Der heilige Pius V. und das „entsetzliche Verbrechen“

Inmit­ten des 16. Jahr­hun­derts, wäh­rend er die triden­ti­ni­sche Reform festig­te und den Römi­schen Ritus dau­er­haft ord­ne­te, ver­öf­fent­lich­te der hei­li­ge Papst Pius V. ein Doku­ment, „das heu­te vie­le Bischö­fe unse­rer Zeit sprach­los machen wür­de“, so Car­los Balén von Info­Va­ti­ca­na. Wahr­schein­lich ist die­ses Doku­ment den mei­sten Bischö­fen gar nicht bekannt. Es trägt den Titel Hor­ren­dum illud sce­lus