Pius XII. reformierte 1955 den Ritus der Karwoche, was ein nicht minder schwerwiegender Eingriff war, als die Liturgiereform von 1969 und dieser den Weg bereitete, so Caminante Wanderer
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Die Reform der Karwoche unter Pius XII.

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Als ich zum ersten Mal an den Zere­mo­nien der Kar­wo­che nach dem „tra­di­tio­nel­len“ Ritus teil­nahm, geschah dies in der Kapel­le der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) in Bonn. Ich war erstaunt fest­zu­stel­len, daß die­se Zere­mo­nien prak­tisch die­sel­ben waren wie jene, die ich jedes Jahr im Novus Ordo zu besu­chen gewohnt war. Ledig­lich
Pius XII.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Königtum Christi und die Aporien der römischen Kirche

Von Vigi­li­us* Die Argu­men­ta­ti­on der Pius­bru­der­schaft Die FSSPX hat in einem lesens­wer­ten Text vom 4. Febru­ar 2026 die römi­sche Behaup­tung zurück­ge­wie­sen, die ange­kün­dig­ten uner­laub­ten Bischofs­wei­hen bil­de­ten einen schis­ma­ti­schen Vor­gang.1 Die­se Zurück­wei­sung hat der Gene­ral­obe­re der Bru­der­schaft, Davi­de Pagli­a­ra­ni, sei­nem aktu­el­len Schrei­ben an Prä­fekt Fernán­dez ange­hängt. Pagli­a­ra­ni begrün­det den nicht-schi­s­­ma­ti­­schen Cha­rak­ter der uner­laub­ten Bischofs­wei­hen damit, dass
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten
Der heilige Eulogius von Cordoba wurde am 11. März 859 von den islamischen Herrschern wegen seines Glaubens hingerichtet
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Der heilige Eulogius von Cordoba und die zwei Strömungen der Katholiken im Laufe der Geschichte

Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Sankt Eulo­gi­us von Cor­do­ba, der am 11. März 859 wäh­rend einer gewalt­sa­men Chri­sten­ver­fol­gung im mau­ri­schen Spa­ni­en ent­haup­tet wur­de, ist in die Geschich­te ein­ge­gan­gen durch sei­ne Ver­tei­di­gung des soge­nann­ten „frei­wil­li­gen Mar­ty­ri­ums“. Die­se Ver­tei­di­gung wur­de – wenn auch in zwei­deu­ti­gen For­mu­lie­run­gen und unter dem Druck der mus­li­mi­schen Macht – von den spa­ni­schen
Eucharistische Tauben hingen über dem Altar und waren Vorläufer des Tabernakels
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Die Karwoche als Sancta Sanctorum des liturgischen Jahres

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Die fol­gen­den Betrach­tun­gen sind das Ergeb­nis eines län­ge­ren Gesprä­ches, das ich mit einem guten Freund und aus­ge­zeich­ne­ten Lit­ur­gie­hi­sto­ri­ker wäh­rend einer der Pau­sen eines Kon­gres­ses führ­te, der zu die­sem The­ma im Janu­ar 2026 in Madrid statt­fand. Merk­wür­di­ger­wei­se lei­sten gera­de jene Insti­tu­tio­nen, von denen man es eigent­lich erwar­ten müß­te – näm­lich die Kir­che und
Der Gehorsam, dargestellt von Giotto in der Unterkirche der Basilika des heiligen Franziskus in Assisi
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der kirchliche Gehorsam – Grenze und Bindung

Von Don Micha­el Gurt­ner* Eine Prä­mis­se: Grund­sätz­lich muß man zwi­schen rein dis­zi­pli­na­ri­schem Gehor­sam und einem Gehor­sam unter­schei­den, der auch den Glau­ben betrifft, d. h. dort, wo der soge­nann­te „Glau­bens­ge­hor­sam“ berührt ist. Uns geht es hier aus­schließ­lich um den Glau­bens­ge­hor­sam, auch wenn es eben­so viel über den dis­zi­pli­na­ri­schen Gehor­sam zu sagen gäbe, da auch in die­sem
Kardinal Joseph Zen 2012 bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Zen stellt sich hinter die Tradition

Der Hong­kon­ger Kar­di­nal Joseph Zen hat sich mit unge­wöhn­lich kla­ren Wor­ten zur Lage der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) geäu­ßert. In einer geist­li­chen Betrach­tung zum Frei­tag der zwei­ten Fasten­wo­che ver­bin­det der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong die bibli­schen Tages­le­sun­gen mit der seit Jahr­zehn­ten andau­ern­den Span­nung zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Vati­kan. Sein Text ist weni­ger eine
Papst Leo XIV. informiert sich über empirische Erhebungen zum überlieferten Ritus und zur Tradition
Leo XIV.

Was der Besuch von Bullivant und Cranney bei Papst Leo XIV. bedeuten könnte

Am 5. März emp­fing Papst Leo XIV. im Vati­kan zwei Reli­gi­ons­so­zio­lo­gen, deren For­schungs­ar­beit sich unter ande­rem mit einem der sen­si­bel­sten The­men des gegen­wär­ti­gen kirch­li­chen Lebens befaßt: der über­lie­fer­ten latei­ni­schen Mes­se. Der bri­ti­sche Theo­lo­ge und Reli­gi­ons­so­zio­lo­ge Ste­phen Bul­li­vant sowie der US-ame­ri­­ka­­ni­­sche Daten­wis­sen­schaft­ler Ste­phen Cran­ney arbei­ten gemein­sam an einer umfang­rei­chen Stu­die über Katho­li­ken, die den tra­di­tio­nel­len römi­schen
Die als Synodalität getarnte Revolution.
Leo XIV.

Eine gefährliche Sprachverschiebung

Ein jüngst ver­öf­fent­lich­tes Arbeits­pa­pier aus dem Umfeld des welt­wei­ten Syn­oden­pro­zes­ses sorgt für erheb­li­che theo­lo­gi­sche Irri­ta­ti­on. Unter dem wie meist sper­ri­gen Titel „Für eine syn­oda­le Kir­che: Gemein­schaft, Teil­ha­be und Sen­dung. Stu­di­en­grup­pe Nr. 4. Die Revi­si­on der Ratio Fun­da­men­ta­lis Insti­tu­tio­nis Sacer­do­ta­lis in syn­­o­dal-mis­­sio­na­ri­­scher Per­spek­ti­ve“ fin­det sich eine For­mu­lie­rung, „die in ihrer Trag­wei­te kaum über­schätzt wer­den kann“, so
Papst Pius XII. mit der Tiara. Johannes Paul I. war 1978 der erste Papst, der sich nicht mit der Tiara krönen ließ.
Leo XIV.

Eine Tiara für Papst Leo XIV.

Eine eigens gegrün­de­te Orga­ni­sa­ti­on in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat eine lan­des­wei­te Spen­den­kam­pa­gne ins Leben geru­fen, um Papst Leo XIV., dem ersten Pon­ti­fex US-ame­ri­­ka­­ni­­scher Her­kunft, eine päpst­li­che Tia­ra zu schen­ken. Die Initia­ti­ve ver­steht sich als kol­lek­ti­ve Gabe der Katho­li­ken sei­nes Heimatlandes.