Die feministische Theologin und Papstberaterin Linda Pocher
Genderideologie

„Ich arbeite mit dem Papst, um die Kirche zu entmännlichen“

Papst Fran­zis­kus ernann­te am 6. Janu­ar Sr. Simo­na Bram­bil­la MC zum ersten weib­li­chen Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für die Insti­tu­te geweih­ten Lebens und für die Gesell­schaf­ten apo­sto­li­schen Lebens. In der gestern aus­ge­strahl­ten Fern­seh­sen­dung „Che Tem­po che fa“ kün­dig­te Fran­zis­kus an, daß Sr. Raf­fa­el­la Pet­ri­ni FSE ab März die neue Regie­rungs­chefin des Vati­kan­staa­tes sein wird. Par­al­lel dazu
Homosexualität und die Zulassung zum Eintritt in ein Priesterseminar und zum Weihesakrament
Nachrichten

Homosexuelle bleiben von Priesterseminaren ausgeschlossen. Wirklich?

Die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz hat den Ver­such abge­bla­sen, die Zugangs­hür­den für homo­se­xu­el­le Kan­di­da­ten beim Ein­tritt in ein Prie­ster­se­mi­nar auf­zu­wei­chen. Im Vor­feld war es im ver­gan­ge­nen Früh­jahr zu jenem „Frociaggine“-Sager von Papst Fran­zis­kus gekom­men. Wie glaub­wür­dig ist der Rück­zie­her aber? Blei­ben die theo­re­ti­schen Zugangs­hür­den in der Pra­xis aufrecht?
Die Ermordung des heiligen Thomas Becket in der Kathedrale von Canterbury
Christenverfolgung

Der gute Hirte gibt sein Leben hin für die Schafe

Von Pater Tho­mas Cre­an* Der 29. Dezem­ber war eines der gro­ßen Feste der Weih­nachts­ok­tav, nach dem hei­li­gen Ste­pha­nus, dem hei­li­gen Johan­nes dem Evan­ge­li­sten und den Hei­li­gen Unschul­di­gen Kin­dern. Es ist das Fest des hei­li­gen Tho­mas Becket, der auch als hei­li­ger Tho­mas von Can­ter­bu­ry bekannt ist. Die­ses Fest ist so wich­tig, daß es hier­zu­lan­de, in Lon­don, an
Präfektin: weiblich, Ordensfrau; Stellvertreter, männlich, Bischof, Kardinal
Nachrichten

Die Präfektin

Papst Fran­zis­kus hat mit einer auf­se­hen­er­re­gen­den Ent­schei­dung wie­der ein­mal die Auf­merk­sam­keit auf sich gelenkt. Aller­dings nicht in einer Glau­bens­fra­ge. Es war die Nach­richt schlecht­hin der letz­ten Tage, zumin­dest im kirch­li­chen Bereich, jedoch mit wei­ter Außen­wir­kung in die Welt hin­ein. Zu wel­chem Nut­zen für die Kirche?
Priester auf ewig
Forum

Vom Zerfall des Priestertums (Teil II)

Im zwei­ten Teil der Arti­kel­se­rie über das Prie­ster­tum befasst sich unser Autor Vigi­li­us mit der Zöli­bats­fra­ge. Er ent­tarnt das ver­bor­ge­ne Res­sen­ti­ment der Zöli­bats­geg­ner und begrün­det den Zöli­bat als Funk­ti­on am prie­ster­li­chen Amt – und das heißt am Amt Chri­sti, der selbst den über­na­tür­li­chen Lebens­zu­sam­men­hang von Gott und mensch­li­cher Krea­tur her­vor­bringt. Von Vigi­li­us* Der Zöli­bat Chri­sti
Forum

Vom Zerfall des Priestertums (Teil I)

Von Vigi­li­us* Die Logik der Revo­lu­ti­on „Es geht um eine neue Kul­tur in der katho­li­schen Kir­che, die ernst nimmt, dass die Tau­fe das Wich­tig­ste ist … Der hier­ar­chi­schen Grund­struk­tur der katho­li­schen Kir­che wird mit Syn­oda­li­tät ein Ele­ment der ent­schei­den­den Mit­ver­ant­wor­tung aller Gläu­bi­gen sozu­sa­gen als kom­ple­men­tär hin­zu­ge­fügt – auf allen Ebe­nen: von der Pfar­rei über die
Die Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale: Eine Kirche ohne Chorraum.
Forum

Die Dekonstruktion des Priesters und der Frau

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Wie Papst Bene­dikt gegen­über Peter See­wald erzähl­te, woll­te Hans Küng schon in den 60er Jah­ren eine Kir­che, in wel­cher die Lai­en glei­ches Stimm­recht hät­ten wie Bischö­fe und Prie­ster (Mit­be­stim­mung). Er ver­stand die Kir­che syn­odal als demo­kra­ti­sche «Rats­ver­samm­lung» (Con­ci­li­um). Der Begriff in Klam­mer bil­de­te die Vor­la­ge für die gleich­na­mi­ge Zeit­schrift. Dar­auf
Bischof José Luís Azcona Hermoso OAR, bis 2016 Prälat der Amazonasprälatur Marajó und Kritiker der Pachamama-Amazonas-Agenda, ist gestern verstorben
Nachrichten

Bischof Azcona, der Kritiker des Pachamama-Spektakels, ist verstorben

Am Mor­gen des 20. Novem­ber ist Msgr. José Luís Azco­na Her­mo­so, der eme­ri­tier­te Bischof von Mara­jó in Bra­si­li­en, ver­stor­ben. Als Bischof, der bis 2016 eine Ama­zo­n­as­prä­la­tur gelei­tet hat­te, gehör­te er zu den gewich­ti­gen Kri­ti­kern der Ama­­zo­­nas-Agen­­da von Papst Fran­zis­kus und bekam dafür Repres­sio­nen zu spüren.
Rom genehmigte Anfang November den neuen "Maya-Ritus". Kardinal Arizmendi, einer seiner Architekten, präsentierte ihn nun der Öffentlichkeit
Liturgie & Tradition

Maya-Ritus genehmigt: erster exklusiver liturgischer Dienst für Frauen

Der neue Maya-Ritus ist unter Dach und Fach. Dies gab Kar­di­nal Feli­pe Ariz­men­di Esqui­vel bekannt. Die Schaf­fung indi­ge­ner Son­der­ri­ten ist ein schon Jahr­zehn­te zurück­rei­chen­des Anlie­gen der Befrei­ungs­theo­lo­gie und ihrer pro­gres­si­ven west­li­chen Unter­stüt­zer. Unter Papst Fran­zis­kus wird seit Jah­ren kon­kret an der Ver­wirk­li­chung eines Maya- und eines Ama­­zo­­nas-Ritus gear­bei­tet. Die Voll­endung des Maya-Ritus wur­de, so Kar­di­nal
Papst Franziskus beim Abschluß der Synodalitätssynode im Petersdom. Die von ihm verordnete "neue Synodalität" breitet sich immer mehr aus.
Nachrichten

Die Synode ist vorbei, die neue Synodalordnung beginnt

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Mit einem vom Papst über­nom­me­nen Zwi­schen­do­ku­ment wur­de die Arbeit der Syn­oda­li­täts­syn­ode abge­schlos­sen. Doch was von eini­gen als Rück­schritt gegen­über den erwar­te­ten pro­gres­si­ven Öff­nun­gen ange­se­hen wird, ist in Wirk­lich­keit ein Zei­chen dafür, daß das, was gewollt ist, der syn­oda­le Pro­zeß ist, der ohne Eile eine neue Kir­che schaf­fen soll.