Karlspreis: Ansprach von Papst Franziskus an die Elite der Europapolitik
Nachrichten

„Ich träume von einem neuen europäischen Humanismus“ – Karlspreis an Papst Franziskus: EU und Migration

(Rom) Papst Fran­zis­kus wur­de heu­te im Vati­kan der Karls­preis ver­lie­hen. Tra­di­tio­nell erfolgt die fei­er­li­che Ver­lei­hung im Krö­nungs­saal des Aache­ner Rat­hau­ses. Die Ver­le­gung mach­te Rom zum Treff­punkt der Eli­te der Euro­pa­po­li­tik, dar­un­ter Ange­la Mer­kel, Jean-Clau­­de Jun­cker, Mar­tin Schulz und Matteo Ren­zi. Im Mit­tel­punkt stand die Flüch­t­­lings- und Migra­ti­ons­fra­ge, was bereits die Preis­ver­lei­hung an den Papst erklärt.
Karlspreis: Verleihung an Papst Franziskus
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Karlspreis für eine „multikulturelle Identität“ Europas – Ansprache von Papst Franziskus

Ver­lei­hung des Karls­prei­ses Anspra­che von Papst Fran­zis­kus Sala Regia Frei­tag, 6. Mai 2016 Sehr ver­ehr­te Gäste, herz­lich hei­ße ich Sie will­kom­men und dan­ke Ihnen, dass Sie da sind. Ein beson­de­rer Dank gilt den Her­ren Mar­cel Phil­ipp, Jür­gen Lin­den, Mar­tin Schulz, Jean-Clau­­de Jun­cker und Donald Tusk für ihre freund­li­chen Wor­te. Ich möch­te noch ein­mal mei­ne Absicht bekräf­ti­gen, den
Abbé Claude Barthe: Kapitel VIII von Amoris Laetitia ist mit der kirchlichen Überlieferung unvereinbar
Liturgie & Tradition

„Eine Interpretation von Amoris Laetitia aus der Tradition ist nicht möglich“ – Interview mit Abbé Claude Barthe

(Rom) Der fran­zö­si­sche Prie­ster Abbé Clau­de Bar­the war einer der Ersten, der bereits am 8. April, dem Tag der Ver­öf­fent­li­chung, zum Apo­sto­li­schen Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia Stel­lung nahm. Der Theo­lo­ge ist Autor zahl­rei­cher Bücher, unter ande­ren von La mes­se, une forêt de sym­bo­les (Die Mes­se, ein Wald an Sym­bo­len), Les roman­ciers et le catho­li­cis­me (Die Roman­au­to­ren
Monotheistische Religionen
Hintergrund

Exklusiv und gewalttätig: Der Monotheismus im Kreuzfeuer des „Osservatore Romano“?

(Rom) Um der monat­li­chen Frau­en­bei­la­ge des Osser­va­to­re Roma­no grö­ße­re Auf­merk­sam­keit zu ver­schaf­fen, „wur­de kein Gerin­ge­rer als Kar­di­nal­staats­s­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bemüht“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Die Fra­ge ist jedoch, wie es ins­ge­samt mit dem Tag­blatt des Vati­kans wei­ter­geht. Unklar ist, wer bei der Tages­zei­tung des Pap­stes über­haupt das Sagen hat. Das Ergeb­nis zeigt sich in
Papst Franziskus: "Verschlossene Christen stinken nach Verschlossenheit", Generalaudienz
Papst Franziskus

Papst Franziskus: „Verschlossene Christen stinken nach Verschlossenheit“

„Dann lau­fen wir Gefahr, uns im Schaf­stall ein­zu­schlie­ßen, wo nicht der Geruch der Scha­fe sein wird, son­dern der Gestank der Ver­schlos­sen­heit! Und wir Chri­sten dür­fen nicht ver­schlos­sen sein, weil wir sonst den Gestank der ver­schlos­se­nen Din­ge anneh­men.“ Papst Fran­zis­kus über das Gleich­nis vom Guten Hir­ten, Gene­ral­au­di­enz vom 4. Mai 2016 Bild: Vati​can​.va/​O​s​s​e​r​v​a​t​ore Roma­no (Screen­shot)
Lateinischer Twitter-Dienst von Papst Franziskus hat mehr als 500.000 Abonnenten
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Lateinischer Twitter-Kanal von Papst Franziskus überholt deutschen

(Rom) Die Bedeu­tung des Kurz­nach­rich­ten­dien­stes Twit­ter befin­det sich für den Hei­li­gen Stuhl wei­ter­hin im Wachs­tum. Selbst der Twit­ter-Kanal @Pontifex von Papst Fran­zis­kus in latei­ni­scher Spra­che hat die Zahl von 500.000 Nut­zern erreicht.
Giuseppe Dossetti mit dem ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi, Bruder von Paolo Prodi
Hintergrund

„Schule von Bologna“ und progressive Nabelschau – Wie Franziskus die Kirche verändert

(Rom) Die Schu­le von Bolo­gna ist unter Kir­chen­in­si­dern ein Begriff. Der offi­zi­el­le Name lau­tet eigent­lich „Stif­tung für Reli­gi­ons­wis­sen­schaf­ten Johan­nes XXIII.“, doch den kennt kaum jemand. Die Schu­le ent­stand aus dem Umfeld füh­ren­der ita­lie­ni­scher Links­ka­tho­li­ken, die sich in den 60er Jah­ren mit der pro­gres­si­ven „Rhei­ni­schen Alli­anz“ koalier­ten. Pro­gres­siv ist ihre Aus­rich­tung noch heu­te. Aller­dings hand­le es
Schmidberger-Brief: Einigung zwischen Rom und Piusbruderschaft auf der Zielgeraden?
Hintergrund

Rom und Piusbruderschaft „waren sich noch nie so nahe“

(Rom) Seit Jah­res­be­ginn häu­fen sich Stim­men, die von einer bal­di­gen kano­ni­schen Aner­ken­nung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) durch Rom spre­chen. Loren­zo Ber­toc­chi von Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na unter­nahm den Ver­such, den aktu­el­len Stand zusammenzufassen.