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Buchbesprechungen

Kardinal Marx’ Kirchenbuch: falsche Frontstellungen, Verneigung vor Luther und geistliche Impulse

Das 2015 publi­zier­te Buch von Kar­di­nal Rein­hard Marx zur kirch­li­chen Erneue­rung ent­hält Bedeu­ten­des und Bana­les, alte Vor­ur­tei­le gegen die vor­kon­zi­lia­re Kir­che und tra­di­tio­nel­le Impul­se für die geist­li­che Erneue­rung, sinn­vol­le Orga­ni­sa­ti­ons­re­geln und über­zo­ge­nen Neue­rungs­vor­schlä­ge. Eine Rezen­si­on von Hubert Hecker. Der Buch­ti­tel von Marx’ klei­ner Schrift „Kir­che über­lebt“ ent­hält Dop­pel­deu­ti­ges: Die Kir­che wird auch die gegen­wär­ti­ge Kri­se
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Genderideologie

Scholas Occurrentes – die pädagogische Revolution von Papst Franziskus

(Rom) Am 15. Sep­tem­ber 2015 erhob Papst Fran­zis­kus die Stif­tung Scho­las Occu­ren­tes (Schu­len der Begeg­nung) zur „pia fon­da­zio­ne“, zur from­men Stif­tung päpst­li­chen Rechts. Die Stif­tung war von ihm bereits zu sei­ner Zeit in Bue­nos Aires gegrün­det wor­den. In den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren fan­den mehr als ein Dut­zend öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen des Pap­stes zu sei­nem „Lieb­lings­pro­jekt“ (San­dro
Papst Franziskus 2015 in Lateinamerika
Hintergrund

Ehenichtigkeitsverfahren – Gefährdung der Unauflöslichkeit durch Franziskus

(Rom) Obwohl die ent­schei­den­de Bischofs­syn­ode über Ehe und Fami­lie im Okto­ber 2015 noch bevor­stand, schuf Papst Fran­zis­kus einen Monat vor­her durch ein Motu pro­prio bereits voll­ende­te Tat­sa­chen. Nam­haf­te Kir­chen­recht­ler sehen dadurch die Unauf­lös­lich­keit der Ehe in Gefahr. In Boli­vi­en, das über kein aus­ge­bau­tes Netz an Kir­chen­ge­rich­ten ver­fügt, soll die Umset­zung ab Juli begin­nen – mit
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Hintergrund

Brasiliens Freikirchen bestätigen das Scheitern des katholischen Progressismus

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird am 31. Okto­ber am „öku­me­ni­schen, luthe­risch-katho­­li­­schen Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken“ in Lund und Mal­mö teil­neh­men. Gestern ver­öf­fent­lich­te der Päpst­li­che Rat für die För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten und der Luthe­ri­sche Welt­bund (LWB) eine gemein­sa­me Erklä­rung. Dar­in wird als Ziel des gemein­sa­men Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens genannt, um „die Geschen­ke der Refor­ma­ti­on“ zum Aus­druck zu brin­gen, und um
Bischof Athanasius Schneider: Amoris laetitia enthält zweideutige und irreführende Formulierungen, die nicht in Übereinstimmung mit der Tradition gebracht werden können.
Forum

Athanasius Schneider zu Amoris laetitia: „Zweideutige, irreführende Ausdrücke“ – „Kritische Analyse notwendig“

(Washing­ton) Am 9. Mai ver­öf­fent­lich­te die US-ame­ri­­ka­­ni­­sche, katho­li­sche Zeit­schrift The Rem­nant einen Offe­nen Brief an Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der von Ast­a­na. Dar­in wird dem Bischof die Fra­ge gestellt, ob für das nach­syn­oda­le Apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia eine „authen­ti­sche Inter­pre­ta­ti­on“ in Über­ein­stim­mung mit der Tra­di­ti­on mög­lich ist. Am 26. Mai ant­wor­te­te Bischof Schnei­der dem Rem­nant mit fol­gen­dem Brief,
Moderne Sklaverei und Menschenhandel
Nachrichten

Weltweit fast 50 Millionen Sklaven – 60 Prozent davon in Asien

(Neu Delhi) Welt­weit gibt es min­de­stens 45,8 Mil­lio­nen moder­ne Skla­ven. Zwei Drit­tel die­ser Män­ner, Frau­en und Kin­der befin­den sich in Asi­en. Asi­en ist mit 26,6 Mil­lio­nen oder 58 Pro­zent der Kon­ti­nent mit den mei­sten Skla­ven, wie aus dem gestern ver­öf­fent­lich­ten Glo­bal Slavery Index hervorgeht.