Msgr. Bernard Fellay, Generaloberer der Piusbruderschaft, bei TV Libertés
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Fellay: „Die conditio sine qua non für eine Anerkennung. Ich denke, es geht in die richtige Richtung: Rom gibt nach“

(Paris) Bischof Ber­nard Fel­lay, der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., gab ver­gan­ge­ne Woche dem fran­zö­si­schen Sen­der TV Liber­tés ein Inter­view, das am 29. Janu­ar ver­öf­fent­licht wur­de. Dabei wur­de er auch auf eine mög­li­che kano­ni­sche Aner­ken­nung der Pius­bru­der­schaft durch den Hei­li­gen Stuhl ange­spro­chen. Offen­sicht­lich tut sich etwas, denn gestern ver­öf­fent­lich­te der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li
Der Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe bei Papst Franziskus am 20. November 2015. Der Papst verstand sich gut mit den Bischöfen, der Inhalt des verteilten Textes war jedoch ein Stich ins Wespennest. Ab diesem Datum suspendierte Franziskus alle Ad-limina-Besuche und begründete dies mit dem "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit".
Hintergrund

Nach dem Stich ins „deutsche Wespennest“ nur mehr Ad-limina-Besuche ohne Papst-Ansprache

(Rom) Für die Dau­er des Hei­li­gen Jah­res der Barm­her­zig­keit unter­brach Papst Fran­zis­kus meh­re­re Akti­vi­tä­ten. Dazu gehör­ten nicht nur Aus­lands­be­su­che, son­dern auch die Ad-limi­­na-Besu­che der Bischö­fe aus aller Welt. Mit der Wie­der­auf­nah­me die­ser Besu­che nach Abschluß des Jubel­jah­res, „was nur weni­ge bemerkt haben“, wur­de von Fran­zis­kus auch eine neue Pra­xis ein­ge­führt, auf die der Vati­ka­nist San­dro
Papst Benedikt XVI. mit Großmeister Fra Matthew Festing
Nachrichten

„Ohne Einmischung“ – Als Benedikt XVI. zwei Tage vor seinem Amtsverzicht die Souveränität des Malteserordens bekräftigte

(Rom) Zwei Tage vor der über­ra­schen­den Bekannt­ga­be sei­nes Amts­ver­zichts, zele­brier­te Papst Bene­dikt XVI. am 9. Febru­ar 2013 im Peters­dom eine Hei­li­ge Mes­se für den Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den. Anlaß war der 900. Jah­res­tag des Pri­vi­legs, mit dem Papst Pascha­lis II. dem Orden die Sou­ve­rä­ni­tät zuge­stan­den hat­te. Papst Bene­dikt XVI. bekräf­tig­te in sei­ner Anspra­che an die Rit­ter und
Malteserorden im Dilemma: Demonstratives Entgegenkommen gegenüber Papst Franziskus, um kommissarische Verwaltung doch noch abzuwenden?
Hintergrund

Malteserorden versucht kommissarische Verwaltung durch Entgegenkommen abzuwenden

Von Giu­sep­pe Nar­di (Rom) Der Sou­ve­rä­ne Rat des Mal­te­ser­or­dens nahm am ver­gan­ge­nen Sams­tag den Rück­tritt des 79. Groß­mei­sters, Fra Matthew Fest­ing an. Albrecht Frei­herr von Boe­se­la­ger wur­de vom „Statt­hal­ter ad inte­rim“ wie­der in sein Amt als Groß­kanz­ler ein­ge­setzt, und das Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen ihn wur­de mit einer ver­blüf­fen­den Begrün­dung annul­liert. „Es gibt kei­ne Grund­la­ge für irgend­wel­che Ankla­gen
Nun ist es fix: Papst Franziskus ignoriert die Souveränität des Malteserordens, erklärt alle Regierungsakte seit dem 6. Dezember für null und nichtig und schickt den Kommissar.
Lebensrecht

Papst predigt „Dialog“ und schickt den Kommissar – Brief von Kardinal Parolin an Malteserorden

(Rom) Der Hei­li­ge Stuhl macht ernst. Die bra­chia­le „Lösung“ des Kon­flikts mit dem Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den durch Papst Fran­zis­kus, der am Diens­tag den Rück­tritt des Groß­mei­sters durch­setz­te, scheint in jedem Fall zu einem Pyr­rhus­sieg für die „deut­sche“ Rich­tung im Orden um Frei­herr von Boe­se­la­ger zu wer­den. Der Preis für sei­ne Rück­kehr und den mög­li­chen Umbau des
Albrecht von Boeselager
Nachrichten

Ist Boeselager wieder Großkanzler des Malteserordens?

(Rom) Im Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den geht es Schlag auf Schlag. Nur einen Tag nach dem noch nicht rechts­kräf­ti­gen Rück­tritt von Groß­mei­ster Fra Matthew Fest­ing wur­de der von Fest­ing am 6. Dezem­ber als Groß­kanz­ler des Ordens ent­las­se­ne Albrecht Frei­herr von Boe­se­la­ger wie­der als Groß­kanz­ler ein­ge­setzt. Dies berich­tet zumin­dest der bri­ti­sche Jour­na­list Chri­sto­pher Lamb von der katho­li­schen Wochen­zei­tung
Papst Franziskus mit dem exkommunizierten Martin Luther (Statue)
Nachrichten

Vatikan gibt 2017 Luther-Briefmarke heraus: „500 Jahre protestantische Reformation“

(Rom) „Es herrscht gro­ße Ver­wir­rung unter dem Him­mel“, schrieb der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster zum Rück­tritt des Mal­te­­ser-Groß­­mei­­sters Fra Matthew Fest­ing, den Papst Fran­zis­kus am Diens­tag erzwun­gen hat­te. Magi­sters Aus­sa­ge läßt sich der­zeit auf aller­lei in der Kir­che anwen­den. Wie das vati­ka­ni­sche Amt für Phil­ate­lie und Numis­ma­tik bekannt­gab, wird der Vati­kan 2017 eine Brief­mar­ke mit