Kreuzigung von Christen in der langen Verfolgungszeit in Japan.
Christenverfolgung

Die für dieses Pontifikat unbequemen „verborgenen Christen“ Japans

(Rom/​​Tokio) Am 23. Dezem­ber 2016 kam der Spiel­film „Silence“ von Mar­tin Scor­se­se in die US-Kinos. Im Vati­kan hat­te der italo-ame­ri­­ka­­ni­­sche Regis­seur den Film bereits am 29. Novem­ber meh­re­ren hun­dert Jesui­ten in einer Son­der­pre­mie­re im Vati­kan vor­ge­führt und war von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen wor­den. Damit rück­ten die „ver­bor­ge­nen Chri­sten“ Japans stär­ker ins Blick­feld der Öffent­lich­keit –
Kapelle der Italienischen Botschaft in Kabul
Hintergrund

Afghanistan dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht

(Kabul) Pater Gio­van­ni Maria Sca­le­se, der Ordi­na­ri­us der Mis­si­on sui gene­ris Afgha­ni­stan, hat das zen­tral­asia­ti­sche Land dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens geweiht.
Der Peterspfennig kommt der Wohltätigkeit zugute.
Nachrichten

Drei Viertel des Peterspfennigs kommen aus drei Ländern: Italien, USA und Deutschland

(Rom) „Der Peters­pfen­nig wächst“, berich­te­te gestern der päpst­li­che Haus­va­ti­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li. Gemeint ist eine Geld­samm­lung, die als Aus­druck der Ver­bun­den­heit der Gläu­bi­gen mit dem Papst die­sem direkt zur Ver­fü­gung gestellt wird. Heu­te wird der Dena­ri­us Sanc­ti Petri vom Papst zur Gän­ze für wohl­tä­ti­ge Zwecke eingesetzt.
Prof. Stanislaw Grygiel verteidigt polnischen "Rosenkranz bis an die Grenzen". Kirchenvertreter, die Kritik üben, sollten sich "für einige Zeit in ein Kloster zurückziehen, um beten zu lernen".
Genderideologie

„Die EU haßt Europa und seine Wurzeln“

(War­schau) „Wer die Polen beschul­digt, den Rosen­kranz bis zu den Gren­zen gegen isla­mi­sche Ein­wan­de­rer gebe­tet zu haben, der lügt und weiß, daß er lügt.“ Er wur­de für die Auf­recht­erhal­tung der christ­li­chen Iden­ti­tät Polens gebe­tet und gegen den isla­mi­schen Ter­ro­ris­mus und die Isla­mi­sie­rung. Mit die­sen Wor­ten reagier­te der pol­ni­sche Phi­lo­soph Sta­nis­law Gry­giel auf Vor­wür­fe, die in
Glasunow: Der Großinquisitor
Forum

Die Parabel vom Großinquisitor

Von Wolf­ram Schrems* Das Bild von Papst Fran­zis­kus, der am 2. Okto­ber mit sorg­sam aus­ge­such­ten, somit pri­vi­le­gier­ten, „Bedürf­ti­gen und Migran­ten“ in der Haupt­kir­che von Bolo­gna schmau­ste, wur­de von den Mas­sen­me­di­en weit­hin ver­brei­tet. Der Papst sen­det als Gast­ge­ber des in einem Kir­chen­raum ver­an­stal­te­ten Ban­ketts (halal, wie man irgend­wo lesen konn­te) eine deut­li­che Bot­schaft aus.
Bischof Alain Castet wurde von Papst Franziskus vergangenen Donnerstag emeritiert.
Liturgie & Tradition

Weiterer Bischof emeritiert, weil „zu traditionsfreundlich“?

(Rom) Am 12. Okto­ber gab der Vati­kan im Tages­bul­le­tin bekannt, daß von Papst Fran­zis­kus der vor­zei­ti­ge  Rück­tritt von Msgr. Alain Castet, Bischof von Luçon in Frank­reich, ange­nom­men wur­de. Grün­de für den Rück­tritt wur­den nach vati­ka­ni­scher Gepflo­gen­heit nicht genannt.
Franziskus hat für Oktober 2019 eine Amazonas-Spezialsynode einberufen. Seit Ende 2015 haben Papst-Kritiker diesen Schritt vorhergesagt. Sie fürchten einen Angriff auf den Priesterzölibat. Davon sagte Franziskus gestern nichts. Davon berichtet aber die ihm sehr nahestehende Internetseite "Faro di Roma".
Hintergrund

Auf die Ehe folgt das Priestertum: Fällt der Priesterzölibat?

(Rom) Was Kri­ti­ker seit fast zwei Jah­ren vor­her­sag­ten, ist ein­ge­tre­ten. Papst Fran­zis­kus beruft offi­zi­ell eine Ama­­zo­­nas-Spe­­zi­al­­syn­­o­de ein. Es gehe um „neue Wege“ für die „Evan­ge­li­sie­rung der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung“ so Papst Fran­zis­kus und der bra­si­lia­ni­sche Papst-Freund Clau­dio Kar­di­nal Hum­mes. „Die ein­ge­bo­re­ne Bevöl­ke­rung als Vor­wand für die Ein­füh­rung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster“, schreibt hin­ge­gen Secre­tum meum mihi.
Weihbischof Andreas Laun bei der "Demo für alle". Am 13. Oktober wurde er 75 und am selben Tag von Papst Franziskus emeritiert.
Christenverfolgung

Der Letzte

(Wien) Papst Fran­zis­kus nahm gestern, dem 100. Jah­res­tag der letz­ten Mari­en­er­schei­nung in Fati­ma, den Rück­tritt von Weih­bi­schof Andre­as Laun von Salz­burg an. Damit hat im deut­schen Sprach­raum ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter im Bischofs­amt sein Amt ver­lo­ren, der es wag­te, sei­ne Stim­me gegen den vor­herr­schen­den Zeit­geist zu erhe­ben. Vor allem ist er der Letz­te eines bemer­kens­wer­ten Ver­suchs