Zölibatsabschaffung Papst Franziskus mit Santiago Martin
Nachrichten

Verheiratete Priester „ein neuer Grund für Polemiken, Spannungen und Zwietracht“

(Rom) P. Sant­ia­go Mar­tín, ein bekann­ter spa­ni­scher Prie­ster und Grün­der der Fran­zis­ka­ner Mari­ens, spricht in sei­ner aktu­el­len Wochen­an­spra­che auf Magni​fi​cat​.tv die Fra­ge nach ver­hei­ra­te­ten Prie­stern an. Die Kir­che lei­de an der „Wun­de“ der Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­te­ter Geschie­de­ner zu den Sakra­men­ten, so der Prie­ster, und schon wol­le man mit der Zöli­bats­ab­schaf­fung den näch­sten Grund für Pole­mi­ken, Span­nun­gen
Christenverfolgung

Der übersehene, dritte Empfang von Papst Franziskus für Gustavo Gutierrez

(Rom) Papst Fran­zis­kus besuch­te vom 19. – 21. Janu­ar Peru. Die­ser Teil sei­ner vier­ten Süd­­a­me­ri­­ka-Rei­­se ging in der Medi­en­be­richt­erstat­tung, im Ver­gleich zum direkt vor­aus­ge­hen­den Besuch in Chi­le, etwas unter. Dabei waren auch die­se drei Tage von zahl­rei­chen Gesten geprägt, die in dem latein­ame­ri­ka­ni­schen Land für Auf­merk­sam­keit und Dis­kus­sio­nen sorgten. 
Volksrepublik China: Wird Wu Jianlin vom kommunistischen Regime in Peking zum neuen Bischof von Schanghai gemacht? Wie wird sich der Vatikan dazu verhalten?
Christenverfolgung

Die Situation der Kirche in China am Beispiel Schanghai

(Rom) In der Kir­che der Volks­re­pu­blik Chi­na herrscht gro­ße Unru­he. Jüng­ste Ent­schei­dun­gen der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas (KPCh) zei­gen, in wel­che Rich­tung es gehen soll. Der regi­me­hö­ri­ge Prie­ster Igna­ti­us Wu Jian­lin wur­de zum Mit­glied der Poli­ti­schen Kon­sul­ta­tiv­kon­fe­renz des chi­ne­si­schen Vol­kes ernannt. Seit­her gibt es Spe­ku­la­tio­nen, daß ihn das Pekin­ger Regime zum Bischof von Schang­hai machen könn­te.
Kapuziner oder Jesuit, Kardinal oder Pater: Kardinal Sean Patrick O'Malley steht inmitten eines Sturmtiefs. Viele Gläubige in den USA sind erschüttert über angebliche Aussagen, die der Erzbischof von Boston getätigt haben soll. Handelt es sich nur um eine Namensverwechslung oder wollte jemand den Sturm?
Hintergrund

Fake News, Verwechslung oder Kampf hinter den Kulissen?

(Rom/​​Washington/​​Buenos Aires) In Zei­ten von Lücken­pres­se, Lügen­pres­se und Fake News, von Zen­sur bei Face­book und Twit­ter und Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz ist aller­hand mög­lich. Jeder macht Feh­ler. Sind es Medi­en, die sich irren, sind die Fol­gen aller­dings schwer­wie­gen­der. In einer Zeit, in der die höch­ste Kir­chen­füh­rung zum Teil eine ambi­va­len­te Spra­che bevor­zugt, nimmt auch die Not­wen­dig­keit von Rich­tig­stel­lun­gen
Papst Franziskus und das Vaterunser : Absage aus Deutschland (Bild: Franziskus in Peru).
Liturgie & Tradition

Ungewöhnliche Kritik an Papst Franziskus durch deutsche Bischöfe

(Ber­lin) Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz lehnt die Anre­gung von Papst Fran­zis­kus ab – um mehr als eine Anre­gung han­delt es sich vor­erst nicht – die vor­letz­te Vater­un­­­ser-Bit­te zu ändern. Die Stel­lung­nah­me fand inter­na­tio­na­le Auf­merk­sam­keit, weil nie­mand mit einer so deut­li­chen und öffent­li­chen Kri­tik an Papst Fran­zis­kus von den deut­schen Bischö­fen gerech­net hatte.
China Nationaldenkmal
Christenverfolgung

Annäherung zwischen Vatikan und Peking besorgt Taiwan

(Tai­peh) Tai­wa­ne­si­sche Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­te sind besorgt über ein mög­li­ches Abkom­men zwi­schen der Volks­re­pu­blik Chi­na und dem Hei­li­gen Stuhl über die Bischofs­er­nen­nun­gen. Ein sol­ches Abkom­men könn­te nicht nur die Bezie­hun­gen zwi­schen dem Insel­staat und dem Vati­kan bela­sten, so die Poli­ti­ker, son­dern ins­ge­samt die völ­ker­recht­li­che Stel­lung des Landes.
Amoris laetitia - die Strategie mit dem Dominoeffekt
Hintergrund

Amoris laetitia und der Dominoeffekt

(Rom) Die Bischö­fe der Emi­­lia-Roma­­gna erlau­ben wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen den Zugang zu den Sakra­men­ten. Gestern ver­öf­fent­lich­ten sie Richt­li­ni­en zur Umset­zung des Ach­ten Kapi­tels des umstrit­te­nen, nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia. Sie sagen alles noch deut­li­cher und ein­deu­ti­ger als die Bischö­fe von Bue­nos Aires. Der von Papst Fran­zis­kus ange­sto­ße­ne Pro­zeß ent­fal­tet den beab­sich­tig­ten Dominoeffekt.