Papst Franziskus mit Kardinal Becciu, dem die Purpurwürde bleibt, aber die Kardinalsrechte entzogen wurden. Die ungewöhnliche Reaktion auf die Vorwürfe gegen seinen Vertrauten.
Hintergrund

Kardinal ohne Rechte – die Detonation eines Finanzskandals

(Rom) Gestern akzep­tier­te Papst Fran­zis­kus den Rück­tritt von Kar­di­nal Ange­lo Becciu vom Amt des Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Hei­­lig- und Selig­spre­chungs­ver­fah­ren sowie, was noch sen­sa­tio­nel­ler ist, „von allen Rech­ten” eines Kar­di­nals. Der Vati­kan nann­te kei­ne Grün­de für die­sen unge­wöhn­li­chen Schritt, wes­halb sie hier nach­ge­reicht wer­den sollen.
Antonio Luis Kardinal Tagle, Präfekt der römischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker.
Nachrichten

Der genesene Papabile

(Rom) Als Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird von des­sen Umfeld und von Fran­zis­kus selbst ein Pur­pur­trä­ger beson­ders ins Auge gefaßt: der phil­ip­pi­ni­sche Kar­di­nal Luis Anto­nio Tag­le. Am 10. Sep­tem­ber war der 63-jäh­ri­­ge Kar­di­nal bei sei­ner Ankunft am Flug­ha­fen von Mani­la posi­tiv auf das Coro­na­vi­rus gete­stet wor­den. Da der­zeit Mel­dun­gen zur Unter­stüt­zung des Pan­­de­­mie-Nar­ra­tivs täg­lich will­kom­me­ne …
Prof. Roberto de Mattei, Herausgeber der Corrispondenza Romana: „Eine Hauptfolge des Coronavirus ist, daß das Pontifikat von Papst Franziskus am Ende ist“.
Hintergrund

Das Pontifikat von Franziskus „ist klinisch tot“

Ver­gan­ge­ne Woche ver­öf­fent­lich­te der lang­jäh­ri­ge Vati­ka­nist des ita­lie­ni­schen Staats­fern­se­hens RAI, Aldo Maria Val­li, ein Inter­view mit Prof. Rober­to de Mat­tei. Val­li, der ab 1996 für RAI 3 und ab 2007 für RAI 1 über den Vati­kan berich­te­te, ging im ver­gan­ge­nen Janu­ar in Pen­si­on. Seit eini­gen Jah­ren betreibt er den Blog Duc in alt­um, auf dem …
Auf die Erklärung von Abu Dhabi (2019) folgt am 3. Oktober die Enzyklika Omnes fratres (Wir sind alle Brüder).
Hintergrund

Die Kirche ändert mit der neuen Enzyklika „nicht ihre Position, sondern das Paradigma“

(Rom) Heu­te kam in Ita­li­en die erste Aus­ga­be einer neu­en Tages­zei­tung an die Kios­ke. Sie heißt Doma­ni (Mor­gen). Laut Leit­ar­ti­kel schei­nen Redak­ti­on und Her­aus­ge­ber den Namen weder tages­zeit­lich als „Der Mor­gen” zu ver­ste­hen, noch adver­bi­al bezo­gen auf den näch­sten Tag. Es wird der Anspruch erho­ben, eine gan­ze Dimen­si­on grö­ßer zu den­ken, näm­lich an „Das Mor­gen”, …
Papst Franziskus sprach am vergangenen Samstag zu den "Gemeinschaften Laudato si'"
Nachrichten

Rätselhafte Worte des Papstes

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 12. Sep­tem­ber, emp­fing Papst Fran­zi­kus in der Päpst­li­chen Audi­enz­hal­le die „Teil­neh­mer des Tref­fens der Gemein­schaf­ten Lau­da­to si’, ange­führt von Car­lo Pet­ri­ni, genannt „Car­lìn”.
Papst Franziskus bedient sich einer Sprache, die nicht bewegt, nicht anrührt, nicht inspiriert, so der Intellektuelle Giuliano Ferrara.
Forum

Dieser Papst ist ganz Moralismus, Ideologismus und Pauperismus

Giu­lia­no Fer­ra­ra, bis 2015 Chef­re­dak­teur der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Foglio, war zuvor bereits Mini­ster und Regie­rungs­spre­cher unter Sil­vio Ber­lus­co­ni, unab­hän­gi­ger Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ter in den Rei­hen der Sozia­li­sti­schen Frak­ti­on und bis zum 37. Lebens­jahr Kom­mu­nist. 2008 reg­te er ein inter­na­tio­na­les Abtrei­bungs­mo­ra­to­ri­um an. Fer­ra­ra, einer der bekann­te­sten Intel­lek­tu­el­len Ita­li­ens bezeich­net sich selbst als „from­men Athe­isten“. Dem Pon­ti­fi­kat von …
Bei der gestrigen Generalaudienz nahm Papst Franziskus zum Corona-Impfstoff Stellung, blieb dabei aber hinter den Erwartungen zurück.
Lebensrecht

Der Coronaimpfstoff und ein moralisches Problem

In den kom­men­den Mona­ten könn­te die Kir­che in zahl­rei­chen Län­dern vor einem nicht gerin­gen mora­li­schen Pro­blem ste­hen. Meh­re­re EU-Staa­ten, dar­un­ter die Regie­run­gen in Ber­lin, Paris und Rom, haben Kauf­ab­sich­ten für den in Oxford vom Phar­ma­un­ter­neh­men Astra­Ze­ne­ca her­ge­stell­ten Coro­na­impf­stoff abge­ge­ben. Die Kauf­op­ti­on betrifft gleich meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Impf­do­sen. Mit dem Unter­neh­men, vor allem mit dem Impf­stoff …
Generalaudienz/ Katechese

„Wenn wir die Liebe Gottes annehmen, können wir nicht nur die lieben, die uns nahestehen, sondern sogar unsere Feinde“

Lie­be Brü­der und Schwe­stern,  die christ­li­che Ant­wort auf die gegen­wär­ti­ge Kri­se fin­det ihre Grund­le­gung in der Lie­be Got­tes, die uns immer vor­aus­geht. Er liebt uns bedin­gungs­los und, wenn wir die­se gött­li­che Lie­be anneh­men, kön­nen wir nicht nur die lie­ben, die uns nahe­ste­hen, son­dern sogar unse­re Feinde. 
Ansgar Wucherpfennig: Unschärfe als Spielraum.
Forum

Unschärfe als Spielraum?

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Am 4. Sep­tem­ber 2020 hat der Frank­fur­ter Jesu­it Pater Ans­gar Wucher­pfen­nig auf katho​lisch​.de ein Inter­view gege­ben, in dem er die Ämter- und Geschlech­ter­fra­ge auf­greift und meint, die Unschär­fe, die das früh­kirch­li­che Amt der Dia­ko­nis­se umge­be, gewäh­re der Kir­che einen umso grö­ße­ren Gestal­tungs­spiel­raum, soll­te sie (zunächst) einen weib­li­chen Dia­ko­nat ein­füh­ren. Die­ser Spiel­raum …