Papst Franziskus empfing die Mitglieder der Internationalen Theologischen Kommission.
Nachrichten

„Gute Wellen“ für den Papst?

Gestern bekräf­tig­te Fran­zis­kus sei­ne Ent­schlos­sen­heit zu den Kon­­zils-Fei­ern nach Niz­äa in die Tür­kei zu rei­sen. Dies sag­te der Papst in einer Anspra­che an die Inter­na­tio­na­le Theo­lo­gi­sche Kom­mis­si­on, die er mit einer sei­ner unge­wöhn­li­chen Gruß­for­meln beendete.
Norbert Rollinger mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz 2019
Lebensrecht

Der vatikanische Pensionsfonds und eine Dortmunder Abtreibungszentrale

Über dem vati­ka­ni­schen Pen­si­ons­fonds hän­gen dunk­le Wol­ken. Der Fon­do Pen­sio­ni Vati­ca­ni (FPV) muß drin­gend neu geord­net wer­den, sonst sind die Pen­sio­nen der heu­ti­gen Ange­stell­ten des Kir­chen­staa­tes nicht mehr gesi­chert. Die Pro­ble­me waren zum Medi­en­the­ma gewor­den. Schließ­lich zog Papst Fran­zis­kus die Kon­se­quen­zen und ent­ließ den bis­he­ri­gen FPV-Chef Nor­bert Rollinger.
Die kommunistische Fahne (als Staatsflagge der Volksrepublik China) vor dem Petersdom
Christenverfolgung

Chinesisch erhält im Vatikan mehr Bedeutung

Papst Fran­zis­kus selbst kün­dig­te gestern am Ende sei­ner Gene­ral­au­di­enz an, daß „näch­ste Woche, mit dem Advent, auch die chi­ne­si­sche Über­set­zung der Zusam­men­fas­sung der Kate­che­se der Audi­enz begin­nen wird“. Aller­dings wer­den die Chi­ne­sen, jeden­falls jene in der Volks­re­pu­blik Chi­na, nichts davon mit­be­kom­men. Die Ankün­di­gung erfolgt einen Monat nach der drit­ten Ver­län­ge­rung des Geheim­ab­kom­mens mit den kom­mu­ni­sti­schen …
Kardinal Tucho Fernández, im Bild mit Papst Franziskus, will im Zusammenhang mit Erscheinungsphänomenen den Straftatbestand des "geistlichen Mißbrauchs" einführen
Nachrichten

Neue Daumenschraube gegen Erscheinungsphänomene

Das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re hat gestern das fol­gen­de Doku­ment mit dem Titel „Blatt für die Audi­enz mit dem Hei­li­gen Vater: ‚Fal­sche Mystik und geist­li­cher Miss­brauch‘“ ver­öf­fent­licht. Geneh­migt wur­de es von Papst Fran­zis­kus am 22. Novem­ber. Es soll im Zusam­men­hang mit Erschei­nungs­phä­no­me­nen die Straf­tat des „geist­li­chen Miß­brauchs“ ein­ge­führt werden.
Stefano Fontana sprach am 23. November über Europa und Pseudo-Europa und den europäischen Bürgerkrieg.
Lebensrecht

Europa und Pseudo-Europa, ein materielles und geistiges Drama

Beim Tag der kirch­li­chen Sozi­al­leh­re am 23. Novem­ber 2024 hielt Prof. Ste­fa­no Fon­ta­na in der Vil­la San Fer­mo in Loni­go (Vicen­za) einen Vor­trag über die zwei Visio­nen von Euro­pa, die in einer Kon­fron­ta­ti­on zuein­an­der ste­hen: Euro­pa und Pseu­­do-Euro­­pa. Mit Pseu­­do-Euro­­pa iden­ti­fi­ziert er die Euro­päi­sche Uni­on (EU). Hier der voll­stän­di­ge Wort­laut einer bedeu­ten­den Ana­ly­se: Euro­pa und …
Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Piusbruderschaft, und seine beiden Assistenten Bischof Alfonso de Galarreta und Pater Christian Bouchacourt bekräftigten die Erklärung von Erzbischof Lefebvre von 1974. Daran gebe es "nicht ein Jota" zu ändern.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Nicht ein Jota abrücken“

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) bekräf­tig­te zum 50. Jah­res­tag, daß die Erklä­rung von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re vom 21. Novem­ber 1974 auch heu­te noch gilt. Die­se Grund­satz­er­klä­rung wur­de „zum Leit­bild“ der Pius­bru­der­schaft, wie ihr Gene­ral­obe­rer Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni betont. „Daher kann die Bru­der­schaft nicht ein Jota von ihrem Inhalt und Geist abwei­chen, die auch nach …
Papst Franziskus empfing heute eine Delegation von Jains und machte dabei eine umstrittene Enthüllung.
Nachrichten

Ein Empfang für Jains und ein Tabubruch

Am heu­ti­gen Vor­mit­tag emp­fing Papst Fran­zis­kus eine inter­na­tio­na­le Jains-Dele­­ga­ti­on. Gemeint sind Anhän­ger des Jai­nis­mus, einer indi­schen Reli­gi­on, die zeit­gleich und in enger Ver­bin­dung mit dem Bud­dhis­mus ent­stan­den ist. Wie der Bud­dhis­mus ist auch der Jai­nis­mus transt­he­istisch und stellt über die Göt­ter eine unper­sön­li­che, tran­szen­den­te, über­welt­li­che Wahr­heit. Bei der Begeg­nung kam es zu einem Tabubruch.
Meßzelebration im Maya-Ritus, den es laut mexikanischen Bischöfen aber gar nicht geben soll. Im Vordergrund ein Maya-Altar mit Maya-Priester, den es auch nicht geben soll. Die Aufnahme stammt von Anfang Oktober.
Liturgie & Tradition

Der Maya-Ritus ist kein Maya-Ritus – sagen Mexikos Bischöfe

Am 8. Novem­ber wur­de vom römi­schen Dik­aste­ri­um für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung mit Zustim­mung von Papst Fran­zis­kus ein Maya-Ritus geneh­migt. Nach­dem die­se Tat­sa­che eine brei­te­re mexi­ka­ni­sche Öffent­lich­keit erreich­te, bestrei­ten Mexi­kos Bischö­fe nun jedoch, daß es einen sol­chen Maya-Ritus gibt. Wol­len sie Roms Vor­stoß ein­brem­sen oder geht es vor allem um Verschleierung?
Msgr. Gustavo Carrara, Weihbischof von Buenos Aires, wurde von Papst Franziskus zum neuen Erzbischof von La Plata ernannt
Liturgie & Tradition

Der vierte Erzbischof von La Plata

Das Erz­bis­tum La Pla­ta, die zweit­wich­tig­ste Diö­ze­se Argen­ti­ni­ens, brach­te es inner­halb weni­ger Jah­re auf drei eme­ri­tier­te Ober­hir­ten. Nun wur­de nach sechs Mona­ten der Sedis­va­kanz von Papst Fran­zis­kus ein neu­er, vier­ter leben­der und künf­tig regie­ren­der Erz­bi­schof ernannt. Dabei wäre der älte­ste noch bei bester Gesund­heit und mahn­te vor weni­gen Tagen in Rich­tung Bue­nos Aires und San­ta …
Bischof José Luís Azcona Hermoso OAR, bis 2016 Prälat der Amazonasprälatur Marajó und Kritiker der Pachamama-Amazonas-Agenda, ist gestern verstorben
Nachrichten

Bischof Azcona, der Kritiker des Pachamama-Spektakels, ist verstorben

Am Mor­gen des 20. Novem­ber ist Msgr. José Luís Azco­na Her­mo­so, der eme­ri­tier­te Bischof von Mara­jó in Bra­si­li­en, ver­stor­ben. Als Bischof, der bis 2016 eine Ama­zo­n­as­prä­la­tur gelei­tet hat­te, gehör­te er zu den gewich­ti­gen Kri­ti­kern der Ama­­zo­­nas-Agen­­da von Papst Fran­zis­kus und bekam dafür Repres­sio­nen zu spüren.