Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
Forum

Zur Lage der Kirche – Frage 8

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 8: Heißt das also im Umkehr­schluß, man kann dar­aus ablei­ten, wie es um den Kult und die Kul­tur einer Zeit oder an einem Ort bestellt ist, wie es um die Reli­gio­si­tät, den Glau­ben und auch die Gesell­schaft bestellt ist?
Don Michael Gurtner: Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 7

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 7: Und der Vor­wurf der Kri­ti­ker, die alte Lit­ur­gie sei die Lit­ur­gie einer kul­tu­rel­len Elite?
Gestern wurden von Papst Franziskus, ganz ungewöhnlich, sowohl der Präfekt als auch der Sekretär des Ordensdikasteriums empfangen.
Liturgie & Tradition

Eine Audienz, die aufhorchen läßt

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing gestern den Prä­fek­ten und den Sekre­tär des Ordens­dik­aste­ri­ums (Ordens­kon­gre­ga­ti­on) in Audi­enz. Ein sel­te­ner Vor­gang, der mit Blick auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des und die seit­her die­sem Dik­aste­ri­um unter­stell­ten Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaf­ten hell­hö­rig macht.
Seminaristen des Instituts Christus König und Hohepriester, im Vordergrund die Neueintritte vom Herbst 2022.
Hintergrund

Woher rührt die Verbissenheit?

(Mün­chen) Eine Fra­ge treibt zahl­rei­che gläu­bi­ge Katho­li­ken um. Sie erreicht uns immer wie­der, neu­er­dings ver­stärkt: War­um ver­folgt San­ta Mar­ta den über­lie­fer­ten Ritus und sei­ne Ver­tre­ter mit sol­cher Ver­bis­sen­heit? Eine Ant­wort liegt auf der Hand und kann von jedem nach­ge­prüft werden.
Don Gurtner Zur Lage der Kirche
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Zur Lage der Kirche – Frage 6

Von Don Micha­el Gurt­ner* Fra­ge 6: Von daher wäre also die Fra­ge neu zu stel­len: Ist die Form der Lit­ur­gie tat­säch­lich „nur“ gar so zweit­ran­gig, wie man es jahr­zehn­te­lang immer abtat? Haben wir die vita­le Bedeu­tung der Form nicht viel­leicht arg unter­schätzt und somit gera­de das ver­lo­ren, was wir eigent­lich erhal­ten wollten?
Wer den Eingebungen des Geistes treu ist, muß den überlieferten Ritus bekämpfen?
Liturgie & Tradition

Osservatore Romano: Einschränkung des überlieferten Ritus ist „Treue zu den Eingebungen des Geistes“

(Rom) Eini­ges am der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kat ist vor­her­seh­bar, ande­res nicht. Zum Vor­her­seh­ba­ren gehört, daß Kar­di­nal Bla­se Cupich die Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus ver­tei­digt. Bemer­kens­wert ist, daß er dies auf den Sei­ten des Osser­va­to­re Roma­no tun kann.
Ein kafkaeskes Paradox, das Rom in logischer und auch rechtlicher Hinsicht geschaffen hat.
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Kirchenrechtliche Überlegungen zum Reskript vom 21. Februar

Von Nic­colò Tede­schi* Wenn das Rescrip­tum ex Audi­en­tia Ss.mi vom 21. Febru­ar 2023 – das ein Ver­wal­tungs­akt ist, mit dem ein Abtei­lungs­lei­ter am Ende einer Audi­enz (ex Audi­en­tia) den Papst (Sanc­tis­si­mi) um etwas bit­tet und es auch erhält (Rescrip­tum bedeu­tet „zwei­mal geschrie­ben“) – for­mal dar­auf abzielt, das Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des vom 16. Juli 2021