Die Vorgehensweise von Kardinal Arthur Roche (Gottesdienstdikasterium) und Sr. Brambilla (Ordensdikasterium) prägt maßgeblich die Situation um die angekündigten Bischofsweihen der Piusbruderschaft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Römische Willkür als Kern der Notstands-Debatte

Die Beru­fung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf den „Not­stand“ wird oft als ideo­lo­gi­sche Posi­ti­on dar­ge­stellt. Tat­säch­lich gehört die­ses Kon­zept jedoch in den juri­di­schen Bereich. Gemäß can. 1323, 4 des Codex Iuris Cano­ni­ci wird eine Stra­fe aus­ge­schlos­sen, wenn jemand „auf­grund einer Not­la­ge“ han­delt, um ein schwe­res Übel zu ver­mei­den, solan­ge die Hand­lung nicht intrin­sisch uner­laubt
Papst Leo XIV. ernannte eine neue stellvertretende Leiterin des vatikanischen Presseamtes. Im Bild der Papst mit Sr. Nina Benedikta Krapić
Leo XIV.

Neue Vize-Leiterin des vatikanischen Presseamtes – mit Medjugorje-Bezug

Die Ernen­nung von Schwe­ster Nina Bene­dik­ta Kra­pić MVZ zur stell­ver­tre­ten­den Direk­to­rin des vati­ka­ni­schen Pres­se­amts mar­kiert einen Wech­sel in der Füh­rung die­ses zen­tra­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­or­gans des Hei­li­gen Stuhls. Zuvor hat­te Dr. Cri­stia­ne Mur­ray die­se Funk­ti­on inne, die seit Juli 2019 im Amt war und nun auf eige­nen Wunsch zurücktritt.
Erzbischof Marcel Lefebvre wurde am 11. September 1976 von Papst Paul VI. in Audienz empfangen: Ein Schlüsselereignis, wie Chris Jackson in seiner Analyse schreibt.
Leo XIV.

Der Konflikt zwischen Rom und der Piusbruderschaft: eine Rückschau

Die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re 1988 lie­gen bereits 38 Jah­re zurück. Sie sind jedoch ohne ihre Vor­ge­schich­te nicht ver­ständ­lich, und die­se reicht viel wei­ter zurück. Aus die­sem Grund begin­nen wir eine Rei­he, um die ent­schei­den­den dama­li­gen Ereig­nis­se dem Ver­ges­sen zu ent­rei­ßen, da sie durch die Ankün­di­gung der Pius­bru­der­schaft, am kom­men­den 1.
Kardinal Robert Prevost im Moment seiner Eidesleistung beim Eintritt in das Konklave
Leo XIV.

Das Konklave von 2025: Stimmenwanderungen, Blockaden und strategische Allianzen

Die Rekon­struk­ti­on eines Kon­kla­ves gehört zu den schwie­rig­sten Auf­ga­ben vati­ka­ni­scher Bericht­erstat­tung. Sie erfor­dert Zeit, Geduld und den Abgleich zahl­rei­cher Aus­sa­gen, die zumeist unter dem Schutz strik­ter Anony­mi­tät erfol­gen. Hin­zu kommt das durch die Apo­sto­li­sche Kon­sti­tu­ti­on Uni­ver­si Domi­ni­ci Gre­gis nor­mier­te abso­lu­te Schwei­ge­ge­bot, des­sen Ver­let­zung mit der auto­ma­ti­schen Exkom­mu­ni­ka­ti­on (latae sen­ten­tiae) geahn­det wird. Umso vor­sich­ti­ger sind alle
Pater Davide Pagliarani, Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X., gab am 2. Februar bekannt, daß die Bruderschaft am 1. Juli neue Bischöfe weihen wolle.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Una Voce zur Ankündigung von Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft

Stel­lung­nah­me von Una Voce Inter­na­tio­nal zu den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X.: Stel­lung­nah­me Una Voce Inter­na­tio­nal und die Latin Mass Socie­ty haben mit Besorg­nis die Ankün­di­gung des Gene­ral­obe­ren der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX), Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni, zur Kennt­nis genom­men, wonach die FSSPX am 1. Juli die­ses Jah­res Bischofs­wei­hen vor­neh­men wird.
Bischof Joseph Strickland bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Piusbruderschaft und die Frage der apostolischen Kontinuität

Von Msgr. Joseph Strick­land* Die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) hat erneut eine ern­ste und unge­lö­ste Wirk­lich­keit inner­halb der Kir­che offen­ge­legt – eine Wirk­lich­keit, die weder bei­sei­te­ge­scho­ben noch auf unbe­stimm­te Zeit ver­tagt noch durch Schwei­gen beant­wor­tet wer­den kann.
Befindet sich die Liturgiefrage in der Kirche in einer "mexikanischen Pattstellung"?
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Liturgie und die mexikanische Pattstellung

Von Aure­lio Porf­iri* Ob Sie die­sen Ein­druck tei­len, weiß ich nicht, aber wenn man heu­te die Situa­ti­on der Lit­ur­gie betrach­tet, scheint sie jener einer „mexi­ka­ni­schen Patt­stel­lung“ zu ähneln. Die­ser Aus­druck, der mög­li­cher­wei­se im 19. Jahr­hun­dert im Eng­li­schen als Mexi­can stand­off geprägt wur­de, bezeich­net eine Situa­ti­on, in der sich drei oder mehr Akteu­re gegen­sei­tig mit gezo­ge­nen
Leo XIV.

„Das Video vom Papst“ wurde zu „Bete mit dem Papst“

Was unter Papst Fran­zis­kus als „Das Video vom Papst“ bekannt war, trägt nun einen neu­en Namen: „Bete mit dem Papst“. Mit die­ser Umbe­nen­nung wur­de das bekann­te vati­ka­ni­sche Video­for­mat von Leo XIV. offi­zi­ell neu eti­ket­tiert. Der Vati­kan betont, es hand­le sich ledig­lich um eine for­ma­le Anpas­sung ohne inhalt­li­che Ver­än­de­rung. Den­noch berührt der Namens­wech­sel ein For­mat, das