Papst Franziskus
Genderideologie

Bruno Forte in „Pole Position“ für Müller-Nachfolge als Glaubenspräfekt?

(Rom) Zwi­schen Papst Fran­zis­kus und dem von sei­nem Vor­gän­ger geerb­ten Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, rumort es bekannt­lich. Zwi­schen dem ehe­ma­li­gen Regens­bur­ger Bischof aus dem rhein­frän­ki­schen Fin­then bei Mainz und dem argen­ti­ni­schen Papst mit ita­lie­ni­schen Wur­zeln pas­sen vie­le Blät­ter Papier, wie es in Rom heißt. Wur­de vor eini­gen Wochen Wiens Erz­bi­schof, Chri­stoph Kar­di­nal Schön­born,
Amoris laetitia
Hintergrund

„Die einzig mögliche Interpretation“ von Amoris laetitia zieht ihre Kreise – auch ohne offizielle Bestätigung

(Rom) „Es gibt kei­ne ande­ren Inter­pre­ta­tio­nen“ als die mög­li­che Zulas­sung wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­ner zur Kom­mu­ni­on, wo die Lage „sehr kom­plex“ und eine „ver­min­der­te Schuld­haf­tig­keit“ vor­lie­ge. Letz­te­res schrei­ben die Bischö­fe von Jor­ge Mario Berg­o­gli­os Hei­mat­me­tro­po­lie. Erste­res kom­men­tier­te Papst Fran­zis­kus und lob­te damit die Aus­le­gung des nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia durch sei­nen Nach­fol­ger Mario Aure­lio Kar­di­nal Poli von
Papst Johannes Paul II. mit Joseph Kardinal Ratzinger (1978)
Hintergrund

„Zeugnis von Benedikt XVI. grundlegend für Seligsprechung von Johannes Paul I.“

(Rom) „Papst Lucia­ni wird Dank Ratz­in­ger hei­lig­ge­spro­chen“, lau­tet der Titel einer Repor­ta­ge der ita­lie­ni­schen Wochen­zeit­schrift Oggi, die am Diens­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Gemeint ist damit eine Selig­spre­chung und zwei Päp­ste, der jüng­sten Kir­chen­ge­schich­te: der deut­sche Papst Bene­dikt XVI. und Kar­di­nal Albi­no Lucia­ni, der Patri­arch von Vene­dig, der 1978 als Johan­nes Paul I. zum Papst gewählt wur­de.
ARD und Programm-Beschwerden
Forum

Das ARD-Beschwerdeverfahren ist reformbedürftig – medienethisches Versagen ARD (8)

Die Erfah­rung, dass auch noch so gut begrün­de­te Pro­­gramm-Beschwer­­den von den ARD-Anstal­ten abge­wim­melt wer­den, hat nicht nur der Frank­fur­ter Katho­li­ken­kreis gemacht. Sol­che Beteue­run­gen, wie wir sie in einem Schrei­ben vom SWR beka­men, wir­ken äußerst flos­kel­haft: Die Pro­gramm­be­schwer­de sei ein hohes öffen­t­­lich-rech­t­­li­ches Gut und man wür­de sich inten­siv mit der Kri­tik an der Bericht­erstat­tung aus­ein­an­der­set­zen. Ein
Prozession der Arbà«resh auf Sizilien
Hintergrund

Die Einheitspläne von Papst Franziskus für die Byzantiner – Desinteresse an Unierten?

(Rom) „Gro­ßes Lächeln für Kon­stan­ti­no­pel und Mos­kau, aber har­te Hand gegen die byzan­ti­ni­schen Oasen im Westen“, so der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Gemeint sind die „emble­ma­ti­schen Fäl­le“ der alba­ni­schen Diö­ze­sen in Süd­ita­li­en und des Klo­sters von Grot­ta­fer­ra­ta, einem ganz außer­ge­wöhn­li­chen Sym­bol der Ein­heit zwi­schen Ost- und Westkirche.
Katholische Untergrundkatholiken sind "sehr besorgt" über "neue Ostpolitik" des Vatikans
Christenverfolgung

Vatikan-China: Kontakt „frei von Hindernissen“ – Die Sorgen der chinesischen Untergrundkirche

(Rom) Zwi­schen dem Vati­kan und der Volks­re­pu­blik Chi­na scheint sich etwas zu bewe­gen. Der ehe­ma­li­ge Bischof von Hong Kong, Kar­di­nal Joseph Zen, ist wenig erfreut über die jüng­sten Annä­he­rungs­ver­su­che. In meh­re­ren Stel­lung­nah­men warn­te er vor einer Nach­gie­big­keit gegen­über den kom­mu­ni­sti­schen Macht­ha­bern. Sie wer­de die rom­treue Unter­grund­kir­che schä­di­gen, wie er in einem am 4. August ver­öf­fent­lich­ten
Kein Bild
Hintergrund

Selbstentmündigung der Rundfunkräte von HR und NDR – medienethisches Versagen ARD (7)

Die Rund­funk­bei­rä­te der öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Sen­de­an­stal­ten waren eigent­lich als Kon­troll­in­stan­zen gedacht und ein­ge­rich­tet. Sie sind aber im Lau­fe der Jahr­zehn­te durch die Inten­dan­ten für die Zie­le der Anstalts­lei­tung ver­ein­nahmt wor­den. Teil­wei­se haben sich die Rund­funk­rä­te selbst ent­mün­digt. Das lässt sich aus Wirts­wech­seln mit den Sen­dern HR und NDR erschlie­ßen. Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.
Dem kleinen Tiziano Taufe verweigert
Genderideologie

Widersprüche der Kirche „der offenen Türen“: Argentiniens Staatspräsident darf nicht Taufpate sein

(Bue­nos Aires) Argen­ti­ni­ens Kir­che kommt durch die neue Kir­chen­li­nie ins Schlän­geln. Alles scheint sei­ne Ord­nung zu haben, doch so ganz sicher dürf­te sich da nie­mand mehr sein, schon gar nicht das Volk, das durch die Signa­le ins Schleu­dern kom­men könn­te. Oder ist alles nur eine Fra­ge der Politik?