Medjugorje: Das Tauziehen hinter den Kulissen zwischen konträren Positionen zum herzegowinischen Ort geht in eine neue Runde. Kardinal Schönborn, Diplomat der hohen Schule, versucht dabei mit Geduld und Insistenz das Heft im entscheidenden Moment in die Hand zu bekommen.
Hintergrund

Medjugorje: Päpstlicher Gesandter bringt Papst und Vatikan in Verlegenheit – Kardinal Schönborns Stunde?

(Medjugorje/​​Rom) Das Ja zu Med­jug­or­je des Apo­sto­li­sche Son­der­ge­sand­ten bringt Papst Fran­zis­kus in Ver­le­gen­heit und stellt für den Vati­kan „ein nicht uner­heb­li­ches Pro­blem“ dar, so Matteo Mat­zuzzi, Vati­ka­nist von Il Foglio. „Die Mari­en­er­schei­nun­gen wer­den noch vor Jah­res­en­de aner­kannt“, so lau­te­te sinn­ge­mäß die Bot­schaft von Bischof Hen­ryk Hoser, den Fran­zis­kus als sei­nen Lega­ten in die Her­ze­go­wi­na ent­sandt
La Nef Kardinal Sarah Summorum Pontificum Liturgie
Hintergrund

Zur Lage der Liturgie: Kardinal Sarahs Blick in die Zukunft und die „Gegenrede“ von Papst Franziskus

(Rom) Papst Fran­zis­kus nahm am ver­gan­ge­nen 25. August zur Lit­ur­gie in der katho­li­schen Kir­che Stel­lung. Er hielt eine Anspra­che an die Teil­neh­mer der jähr­li­chen Lit­ur­gi­schen Woche des Cen­tro di Azio­ne Lit­ur­gi­ca (CAL). Die dar­ge­leg­te Posi­ti­on steht nicht nur in einem Kon­trast zu dem, was der päpst­li­che Lit­ur­gie­be­auf­trag­te, Kar­di­nal Robert Sarah, Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für
Kolosseum und Konstantinsbogen: Symbol des christlichen Martyriums und der Konstantinischen Wende. Nun wollen Muslime ihr Freitagsgebet dort abhalten. Anlaß ist das diesjährige Opferfest. Islamische Überlagerung des Christentums und Verdrängung?
Christenverfolgung

Muslime „wollen“ das Kolosseum, Zeugnis des christlichen Martyriums, für ihr Freitagsgebet

(Rom) Am 31. August beginnt das isla­mi­sche Opfer­fest 2017, das bis zum 4. Sep­tem­ber dau­ern wird.  Die mus­li­mi­sche Gemein­schaft von Rom will das Fest am berühm­ten Kolos­se­um fei­ern. Die Rui­ne ist nicht nur eines der bekann­te­sten Wahr­zei­chen der Stadt und Aus­druck der hoch­ent­wickel­ten Bau­kunst der anti­ken Römer, son­dern vor allem das Sym­bol des früh­christ­li­chen Martyriums.
Italienische Polizei sichert Grenze zum Vatikanstadt. Eine nicht identifizierte Drohne sorgte am Samstag für Aufregung.
Hintergrund

Unbekannte Drohne über dem Vatikan führt zu Terror-Alarm – Vatikan wiegelt ab

(Rom) In Ita­li­en, aber auch im Vati­kan herrscht eine hohe Sicher­heits­stu­fe. Die Gefahr eines isla­mi­sti­schen Ter­ror­an­griffs wird von den Sicher­heits­exper­ten sehr ernst genom­men. Am Sams­tag löste eine nicht iden­ti­fi­zier­te Droh­ne über dem Vati­kan Alarm aus.
Kein Bild
Hintergrund

Ergrautes Japan – Der neue Markt für den „einsamen Konsumenten“

(Tokio) Die Zahl der Akti­vi­tä­ten, die sich an den „ein­sa­men“ Kon­su­men­ten rich­ten, nimmt zu. Ange­bo­ten wer­den iso­lier­te Kabi­nen und Boxen, um in der Öffent­lich­keit allein zu essen, und Karao­ke-Ein­­zel­­zim­­mer. Exper­ten sehen dar­in eine Fol­ge der Über­al­te­rung des Lan­des und einer Gesell­schaft, die „ergraut“.
Trisomie 21: Island ist fast 100 Prozent "Down Free". Der monströse, eugenische Traum.
Hintergrund

Island, das erste „Down Free“-Land der Welt? – Der monströse Traum der Eugeniker

 „Die Ten­denz im Westen, unge­bo­re­ne Kin­der mit Gen­de­fek­ten abzu­trei­ben, ist eine direk­te Fol­ge der Prä­na­tal­dia­gno­stik (PND).“ (Reykja­vik) Island ist drauf und dran das erste Land Euro­pas ohne Men­schen mit Down-Syn­­­drom zu wer­den. Ein Ziel, des­sen Weg mit Lei­chen gepfla­stert ist. Erreicht wird die­ser Pri­mat nur durch eine radi­ka­le Abtrei­bungs­po­li­tik: die Tötung eines unge­bo­re­nen Kin­des mit
Statue des Erzengels Michael in der Kartause Serra San Bruno, in der Dom François de Sales Pollien 1936 gestorben ist.
Buchbesprechungen

Gelebtes Christentum – Das Gegenmittel zur nachkonziliaren Mentalität

von Rober­to de Mat­tei* Man kann sich nicht vom histo­ri­schen Kon­text iso­lie­ren, in dem man lebt, und noch weni­ger gegen die eige­ne Zeit ankämp­fen. Man müs­se sich an die Situa­tio­nen anpas­sen, „aggiorn­ar­si“. Das ist der Refrain, der in der katho­li­schen Welt seit den Zei­ten des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils in Umlauf ist. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris
Victor Manuel Fernandez, Protegé und Ghostwriter des Papstes: "Franziskus hat bezüglich der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene die Disziplin geändert, und das ist irreversibel".
Hintergrund

Papst-Vertrauter läßt Katze aus dem Sack: „Ja, Franziskus hat mit Amoris laetitia die Disziplin der Kirche geändert“, und zwar „irreversibel“

(Bue­nos Aires) Einer der eng­sten Papst-Ver­­trau­ten, Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez, gibt fast andert­halb Jah­re nach Ver­öf­fent­li­chung des umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia zu, daß Papst Fran­zis­kus damit die „Dis­zi­plin“ der Kir­che ändern will und auch geän­dert habe. Bis­her war aus dem päpst­li­chen Umfeld gegen­über Kri­ti­kern mit Nach­druck behaup­tet wor­den, es ände­re sich „nichts“.