Pierre Chaunu, Historiker und Demograph, der als einer der Ersten Europa vor den Gefahren des demographischen Niedergangs warnte.
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Pierre Chaunu – Die demographische Rückeroberung und der jakobinische Völkermord

von Mar­co Respin­ti* Es gibt in der uni­ver­si­tä­ren Welt des heu­ti­gen Frank­reichs eine Kon­stan­te. Bestimm­te, nam­haf­te Demo­gra­phen waren oder sind auch renom­mier­te Histo­ri­ker sowohl im aka­de­mi­schen Sinn des Wor­tes als auch in einem wei­te­ren, aber des­halb nicht weni­ger ernst­zu­neh­men­den Sinn. Das gilt vor allem für Alfred Sau­vy, der 1952 den Begriff „Drit­te Welt“ präg­te, indem
Requiem für Bischof Paul Xie Tingzhe unter Ausschluß der Öffentlichkeit in nur 30 Minuten. Seine Leiche wurde von der Lokalregierung verbrannt. Im Bild die Beisetzung der Asche auf dem Friedhof von Dongshan, die ebenfalls minimalistisch und unter Polizeiüberwachung erfolgen mußte.
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Zweierlei Maß bei Begräbnissen – Regime diktiert (unterschiedliche) Zeremonien für zwei verstorbene Bischöfe

(Peking) Bis in den Tod hin­ein läßt das kom­mu­ni­sti­sche Regime durch unter­schied­li­che Maß­stä­be spü­ren, was gewollt ist und was nicht – und wer Herr im chi­ne­si­schen Haus ist. Das gilt auch für die Beer­di­gun­gen der bei­den vor kur­zem ver­stor­be­nen katho­li­schen Bischö­fe. Die Lei­che von Msgr. Xie Ting­zhe, der die Mit­glied­schaft in der regi­me­hö­ri­gen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung
USCIRF-Jahresbericht 2017 über die Religionsfreiheit in der Welt
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„Lage der Religionsfreiheit hat sich weltweit verschlechtert“ – Jahresbericht 2017 der US-Kommission für Religionsfreiheit vorgestellt

(Washing­ton) 2016 hat sich die Lage für die Reli­gi­ons­frei­heit in der Welt ver­schlech­tert. Dies geht aus dem soeben ver­öf­fent­lich­ten Jah­res­be­richt der United Sta­tes Com­mis­si­on on Inter­na­tio­nal Reli­gious Free­dom (USCIRF) her­vor. „Ins­ge­samt ist die Situa­ti­on schlech­ter gewor­den. 2016 haben sich die Ver­let­zun­gen der Reli­gi­ons­frei­heit ver­schlim­mert und aus­ge­wei­tet“, so P. Tho­mas Ree­se SJ, der Vor­sit­zen­de der Kom­mis­si­on.
Bischof Xie Xie Tingzhe von Urumtschi. Mehr als 20 Jahre seines Lebens mußte er wegen seines Glaubens im Gefängnis und als Zwangsarbeiter verbringen.
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Zwei chinesische Untergrundbischöfe gestorben – Zusammen mehr als 35 Jahre Gefängnis und Zwangsarbeit

(Peking) In der Volks­re­pu­blik Chi­na sind zwei kir­chen­treue Bischö­fe gestor­ben. Am 13. August starb Msgr. Syl­ve­ster Li Jian­t­ang von Tai­yu­an und am heu­ti­gen 14. August Msgr. Xie Ting­zhe von Urumt­schi (Xin­jang). Bei­de Bischö­fe ver­brach­ten vie­le Jah­re ihres Lebens im Gefäng­nis und in kom­mu­ni­sti­schen Straf­la­gern. Bei­de waren vom Hei­li­gen Stuhl anerkannt.
Kardinal Sarah am Grab des heiligen Louis-Marie Grignion de Montfort, der aus der Bretagne stammte, aber in der Vendée gestorben ist und begraben wurde.
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„Jeder Christ ist geistig ein Vendéaner“ – Kardinal Sarah über einen „inneren Aufstand“ gegen die „Höllenkolonnen“

(Paris) Eine außer­ge­wöhn­li­che und pro­phe­ti­sche Pre­digt hielt Robert Kar­di­nal Sarah, der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, in Saint Lau­rent sur Sèv­res in der Ven­dée. Anlaß war die Eröff­nung der 700-Jahr­­fei­ern des Bis­tums Luçon. Die katho­li­sche und königs­treue Bevöl­ke­rung die­ser fran­zö­si­schen Land­schaft und ihrer Umge­bung erhob sich 1793 – 1796 in einem
Politikberater des Papstes nennt Volksrepublik China als "Modell" für eine Antwort auf die "Globalisierung"
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Kommunistisches China als „Modell“ für eine Antwort auf die „Globalisierung“? – Politikberater des Papstes in Peking

(Rom/​​Peking) Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo Sanchez Sor­on­do, der eng­ste Mit­ar­bei­ter von Papst Fran­zis­kus in poli­ti­schen Fra­gen, ist in die Volks­re­pu­blik Chi­na gereist. Am Don­ners­tag bezeich­ne­te er das kom­mu­ni­sti­sche Regime in Peking als mög­li­ches „Modell, das wir brau­chen, um auf die Glo­ba­li­sie­rung zu antworten“.
Auffindung der sterblichen Überreste des heiligen Stephanus im Jahr 415
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3. August – Gedenken an die wunderbare Auffindung der sterblichen Überreste des heiligen Stephanus

„1960 wur­de unter dem Pon­ti­fi­kat von Johan­nes XXIII. ein für die Kir­che sehr wich­ti­ges Fest abge­schafft: Am 3. August wur­de der wun­der­ba­ren Auf­fin­dung der sterb­li­chen Über­re­ste des hei­li­gen Ste­pha­nus gedacht. Ein histo­ri­sches und über­na­tür­li­ches Ereig­nis von sol­cher Grö­ße, daß des Pro­to­mär­ty­rers lit­ur­gisch sogar an zwei Fest­ta­gen gedacht wur­de.“ Mit die­sen Wor­ten erin­nert die Histo­ri­ke­rin Cri­sti­na
Waffenschau der chinesischen Volksbefreiungsarmee (1927 als Rote Armee gegründet).
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China feiert 90 Jahre Volksbefreiungsarmee mit „nie dagewesener“ Waffenschau – „Jede Armee besiegen“

(Peking) Zum 90. Jah­res­tag der Grün­dung der Volks­be­frei­ungs­ar­mee (ehe­mals Rote Armee), des mili­tä­ri­schen Armes der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas (KPCh), führ­te das Pekin­ger Regime eine „nie dage­we­se­ne“ Waf­fen­schau durch, so Asia­news. Alle gezeig­ten Waf­fen sind „Made in Chi­na“. Nach­dem Staats- und Par­tei­chef Xi Jin­ping die Armee von „kor­rup­ten Gene­rä­len“ und sei­nen par­tei­in­ter­nen Geg­ner gesäu­bert hat, trat
Spanischer Kirchenhistoriker kritisiert Versuche, das historische Gedächtnis manipulieren zu wollen. Das sei besonders bedenklich, da in Spanien seit 1931 (fünf Jahre vor Ausbruch des Bürgerkrieges) Vertreter der Volksfront mit "revolutionären Exhumierungen" begonnen haben. Dabei wurden die Gräber von Klerikern und Ordensleuten aufgerissen und die Laien herausgezerrt als "Beweis", daß nach dem Tod nur die Verwesung ist, und als "Sieg" über die Religion und die Kirche. Im Bild: Volksfront-Vertreter mit der aus dem Grab geholten Leiche eines Priesters.
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Spaniens Bürgerkrieg gingen fünf Jahre der grausamsten Kirchenverfolgung voraus – Dokumente des Geheimarchivs des Vatikans veröffentlicht

(Madrid) Die Kir­chen­ver­fol­gung seit 1931 durch das Volks­­­front-regier­te Spa­ni­en war beson­ders grau­sam. Heu­te gibt es Ver­su­che, die Geschich­te umzu­schrei­ben. Die histo­ri­schen Fak­ten spre­chen eine ande­re Spra­che. Die Biblio­te­ca de Auto­res Cri­stia­nos (BAC, Biblio­thek christ­li­cher Autoren) ver­öf­fent­lich­te soeben den fünf­ten Band der Rei­he „Die Zwei­te Repu­blik und der Bür­ger­krieg im Geheim­ar­chiv des Vati­kans“ des valen­cia­ni­schen Histo­ri­kers Vicen­te