Don Uriel Vallejos, Pfarrer in der Diözese Matagalpa (Nicaragua), ist seit Montag "Gefangener" in seiner Pfarrei, die von der Polizei gestürmt wurde.
Christenverfolgung

„Laßt mich nicht allein“ – Hilferuf eines nicaraguanischen Priesters

(Mana­gua) Der nica­ra­gua­ni­sche Prie­ster Uri­el Val­le­jos rief gestern die Gläu­bi­gen sei­ner Pfar­rei Divina Miser­i­cor­dia zu sei­ner Unter­stüt­zung auf. Am Mon­tag waren Poli­zi­sten gewalt­sam in die Pfarr­kir­che und das Pfarr­haus ein­ge­drun­gen und hal­ten sie seit­her besetzt.
Bischof An Shuzin von Baoding mißbraucht die jüngsten vatikanischen China-Dokumente von Papst Franziskus gegen die romtreuen Priester und Gläubigen.
Christenverfolgung

Priester und Gläubige sollen sich „im Namen von Papst Franziskus“ unterwerfen

(Peking) In der Diö­ze­se Hebei ver­öf­fent­lich­te der offi­zi­el­le Bischof einen Hir­ten­brief, in dem er tri­um­phie­rend behaup­tet, in den ver­gan­ge­nen Mona­ten mit 30 Prie­stern kon­ze­le­briert zu haben, die bis­her der Unter­grund­kir­che ange­hör­ten. Die Mit­tei­lung ver­deut­licht den mas­si­ven Druck, der auf Unter­grund­prie­ster aus­ge­übt wird – unter Beru­fung auf Papst Franziskus.
Die "illegale" Kirche von Shijiazhuang, die abgerissen wurde, war eine bescheidene Konstruktion, aber die geistliche Heimat der kirchentreuen Katholiken.
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Untergrundkirche in der Volksrepublik China abgerissen

(Peking) Ende Juni wur­de von den Behör­den der Pro­vinz Hebei (Volks­re­pu­blik Chi­na) in der Stadt Shi­jiaz­huang eine katho­li­sche Unter­grund­kir­che abge­ris­sen. Das Regime schick­te Poli­zei und Arbei­ter und schuf voll­ende­te Tat­sa­chen. „Nach­dem ich ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wor­den war, wur­de die Kir­che am 27. Juni abge­ris­sen“, so Dong Bao­lu, der Prie­ster der Kirche.
In immer schnellerer Abfolge kommt es zu Schlägen, die das sandinistische Regime der Kirche in Nicaragua versetzt.
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Sandinisten besetzen katholische Schulen

(Mana­gua) Einem Medi­en­be­richt zufol­ge hat das san­di­ni­sti­sche Regime Nica­ra­gu­as in einem Hand­streich das Klei­ne Semi­nar (erz­bi­schöf­li­ches Gym­na­si­um) der Erz­diö­ze­se Mana­gua übernommen.
Juntachef Daniel Ortega 1986 mit Mutter Teresa von Kalkutta. Das Versprechen, das er damals der Ordensfrau gab, wurde vom nicaraguanischen Machthaber vergessen.
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Missionarinnen der Nächstenliebe aus Nicaragua ausgewiesen

(Mana­gua) Die Mis­sio­na­rin­nen der Näch­sten­lie­be von Mut­ter Tere­sa von Kal­kut­ta wur­den vom san­di­ni­sti­schen Orte­­ga-Regime aus Nica­ra­gua aus­ge­wie­sen und nach Costa Rica abge­scho­ben. Nica­ra­gua steht zusam­men mit Vene­zue­la und Boli­vi­en an der Spit­ze der Län­der Latein­ame­ri­kas, in denen die Kir­che ver­folgt wird.
Die chinesische Regierung erwiderte prompt die Freundlichkeiten, die Papst Franziskus für das kommunistische Regime äußerte.
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China erwidert die Freundlichkeiten von Papst Franziskus

(Peking) Die Ant­wort auf die freund­li­chen Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus zu den Bezie­hun­gen mit der Volks­re­pu­blik Chi­na ließ nicht lan­ge auf sich war­ten. Das chi­ne­si­sche Außen­mi­ni­ste­ri­um bedank­te sich mit dem Hin­weis, daß das Geheim­ab­kom­men „dank der Bemü­hun­gen bei­der Sei­ten erfolg­reich umge­setzt“ werde.
Papst Franziskus sprach im Reuters-Interview auch über China und die dortige Lage.
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Papst Franziskus: „Das Abkommen mit China funktioniert“

(Rom) Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 2. Juli, führ­te Phil­ip Pul­lel­la, Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­dent von Reu­ters, ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Papst Fran­zis­kus, das am Mon­tag ver­öf­fent­licht wur­de. Ein Abschnitt ist der Volks­re­pu­blik Chi­na gewid­met. Dar­in bekräf­tig­te Fran­zis­kus sei­ne Hal­tung, daß das Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Vati­kan und Peking zwar „nicht ide­al“ sei, aber „funk­tio­niert“. Des­halb hofft das Kir­chen­ober­haupt, daß
Jeden Sonntag im Juni wurden im Norden Nigerias christliche Kirchen während der Gottesdienste von muslimischen Fulani angegriffen.
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Islamischer Terror gegen Christen in Nordnigeria geht weiter

(Abu­ja) Bewaff­ne­te haben am gest­ri­gen Sonn­tag zwei Kir­chen im länd­li­chen Nord­we­sten Nige­ri­as ange­grif­fen und drei Men­schen getö­tet. Bereits am Pfingst­sonn­tag war es wäh­rend der Got­tes­dien­ste zu Angrif­fen auf katho­li­sche Kir­chen gekom­men, bei denen 130 Gläu­bi­ge getö­tet wur­den. West­li­che Pres­se­agen­tu­ren und Medi­en ver­schwei­gen, daß es sich bei den Angrei­fern um Mus­li­me handelt.
Solidaritätserklärung des Lateinamerikanischen Bischofsrates mit Bischof Álvarez und der Kirche in Nicaragua.
Christenverfolgung

Lateinamerikanischer Bischofsrat solidarisiert sich mit verfolgter Kirche in Nicaragua

(Mana­gua) Seit dem 19. Mai befin­det sich Bischof Rolan­do José Álva­rez Lagos von Matag­al­pa in Nica­ra­gua im Hun­ger­streik. Nach der Nica­ra­gua­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz soli­da­ri­sier­te sich nun auch der Latein­ame­ri­ka­ni­sche Bischofs­rat mit ihm.