Kardinal Porras in Rom, zu der Zeit, als er Venezuela noch verlassen konnte
Christenverfolgung

Regierung Maduro versucht Kardinal Porras einzuschüchtern

Die Regie­rung von Nicolás Madu­ro setzt ihre Tak­tik der Ein­schüch­te­rung und Repres­si­on gegen­über der katho­li­schen Kir­che in Vene­zue­la fort. Ein jüng­stes Bei­spiel ist der Vor­fall vom 10. Dezem­ber 2025 am inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Mai­quetía, als Kar­di­nal Bal­ta­zar Por­ras, Erz­bi­schof eme­ri­tus von Cara­cas, an der Aus­rei­se gehin­dert wur­de. Dies geschah, als der 80jährige Kir­chen­mann zu einem bevor­ste­hen­den
Untergrundbischof Joseph Zhang Weizhu (links) , seit vier Jahren in Haft, wurde nun vom Regime "anerkannt", aber dafür vom Vatikan gleichzeitig emeritiert. Francis Li Jianlin (rechts) ist der vom Regime ernannte und vom Heiligen Stuhl bestätigte Nachfolger.
Christenverfolgung

Der Preis der neuen Ostpolitik – ein Bischof verschwindet, ein anderer wird gefeiert

Mit auf­fäl­li­ger Genug­tu­ung ver­kün­de­te der Lei­ter des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes Matteo Bruni am 6. Dezem­ber 2025 die „behörd­li­che Aner­ken­nung“ der bischöf­li­chen Wür­de von Joseph Zhang Weiz­hu, Ordi­na­ri­us der Apo­sto­li­schen Prä­fek­tur Xinxiang, und gab zugleich des­sen Eme­ri­tie­rung bekannt. Die lapi­da­re For­mu­lie­rung soll­te einen Erfolg des Dia­logs zwi­schen Rom und Peking sug­ge­rie­ren. Doch wer die Lage der Kir­che
Nigeria, als Staat ein Produkt der britischen Kolonialmacht, ist ein zerrissenes Land, in dem die Christen Verfolgung durch Islamisten erleiden
Christenverfolgung

Menschenrechtsaktivist kritisiert Kardinal Parolin wegen Relativierung der Christenverfolgung

Der nige­ria­ni­sche Men­schen­rechts­ak­ti­vist Eme­ka Umeag­ba­la­si kri­ti­sier­te den vati­ka­ni­schen Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin scharf. Umeag­ba­la­si, Vor­sit­zen­der von Inter­so­cie­ty, wirft dem Kar­di­nal vor, die extre­me Gewalt gegen Chri­sten in Nige­ria zu ver­harm­lo­sen und damit den isla­mi­sti­schen Tätern indi­rekt Schutz zu gewähren. 
Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel
Christenverfolgung

Papst Leo XIV. am Grab des heiligen Scharbel

Papst Leo XIV. besuch­te heu­te das Klo­ster des hei­li­gen Maron in Anna­ya im Liba­non. Dort ruht der hei­li­ge Schar­bel, ein maro­ni­ti­scher Mönch von gro­ßer Bedeu­tung für die Maro­ni­ten. In sei­ner Anspra­che am Grab des Hei­li­gen sprach Leo XIV. über des­sen Ver­mächt­nis und stell­te es in den Zusam­men­hang mit dem Leit­mo­tiv sei­nes neu­en Pon­ti­fi­kats: dem Wunsch
Die Christen in Teilen Nigerias befinden sich unter ständigen islamistischen Angriffen
Christenverfolgung

Appelle nigerianischer Bischöfe

Die katho­li­sche Kir­che in Nige­ria steht ange­sichts zuneh­men­der Gewalt und Chri­sten­ver­fol­gung vor einer dra­ma­ti­schen Bewäh­rungs­pro­be. Das gilt aber nicht nur für die Kir­che, son­dern für Nige­ria selbst. Zwei hoch­ran­gi­ge nige­ria­ni­sche Bischö­fe haben in den ver­gan­ge­nen Tagen ein­dring­li­che Appel­le an die natio­na­le und inter­na­tio­na­le Gemein­schaft gerich­tet, die Lage der Gläu­bi­gen nicht län­ger zu ignorieren.
Der Priester Ma Xianshi, bis vor einem Jahr hoher Funktionär der regimehörigen Patriotischen Vereinigung, befindet sich seither in Haft. Nun wird ihm vor dem Volksgerichthof der Prozeß gemacht.
Christenverfolgung

Strafverfolgung in China wegen Kirchenliedern

Der ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de der regi­me­hö­ri­gen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung in der Diö­ze­se Wenz­hou (der Hei­li­ge Stuhl führt die Diö­ze­se unter dem alten Namen Yongjia), Ma Xian­shi, befin­det sich seit einem Jahr gemein­sam mit Zhuang Qian­tu­an, einem Lai­en, in Haft. Ihnen wird der „ille­ga­le Ver­kauf“ eines kirch­li­chen Gesang­buchs vor­ge­wor­fen – ein Vor­wurf, den Ma ent­schie­den zurück­weist, da er
Bischof Mkrtitsch, Vorsteher der Eparchie Aragazotn der Armenischen Apostolischen Kirche, wurde wegen seiner Regierungskritik von der Polizei festgenommen.
Christenverfolgung

Verhaftungen von Bischöfen und Priestern in Armenien

Von Wla­di­mir Rosan­ski* Im Kon­text des ent­schie­de­nen Wider­stands gegen die Poli­tik von Pre­mier­mi­ni­ster Paschin­jan wur­de Bischof Mkrtitsch der Epar­chie Ara­ga­zotn gemein­sam mit sechs Diö­ze­san­prie­stern fest­ge­nom­men. Seit Juni befin­det sich bereits Erz­bi­schof Bagrat Gal­stan­jan in Haft – er war der erste Kir­chen­ver­tre­ter, der offen gegen die arme­ni­sche Regie­rung Stel­lung bezog. Die Anwäl­te der Arme­ni­schen Apo­sto­li­schen Kir­che
Hat die Antifa das Schloß der Fürsten von Thurn und Taxis niedergebrannt? Und kam der Anstoß dazu von einem hetzerischen ARD-Podcast?
Christenverfolgung

Die Antifa auch in Europa stoppen

Gast­kom­men­tar von Car­los Kirch­mair Das Jagd­schloß der Fami­lie Thurn und Taxis in Donaus­tauf liegt in Schutt und Asche — und mit ihm auch ein Stück unse­res kul­tu­rel­len Gedächt­nis­ses. Wer die Brand­stif­ter fei­ern oder ihre Tat rela­ti­vie­ren will, steht nicht auf der Sei­te des Rechts­staats, son­dern auf der Sei­te der kul­tu­rel­len Bar­ba­rei. Wer Gebäu­de abfackelt, ist
Papst Leo XIV. wird Ende November die Türkei und den Libanon besuchen
Christenverfolgung

Erste Apostolische Reise von Papst Leo XIV. steht fest

Das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt gab heu­te offi­zi­ell die erste Aus­lands­rei­se von Papst Leo XIV. bekannt. Mehr als ein hal­bes Jahr nach sei­ner Wahl wird er in die Tür­kei rei­sen, um Iznik, das anti­ke Nicäa, zu besu­chen, wo vor 1700 Jah­ren das erste öku­me­ni­sche Kon­zil der Kir­che stattfand.
Jean-François Roberge, Bildungsminister von Québec und staatlicher Wächter über die Laizität, will das Gebet im öffentlichen Raum verbieten
Christenverfolgung

Regierung von Québec will öffentliches Gebet verbieten

Die Regie­rung von Qué­bec unter der Füh­rung der Coali­ti­on Ave­nir Qué­bec (CAQ) hat ein Geset­zes­vor­ha­ben ange­kün­digt, das Gebe­te in öffent­li­chen Räu­men ver­bie­ten soll. Dies ist Teil einer neu­en Offen­si­ve, die dar­auf abzielt, die Säku­la­ri­tät als ein fun­da­men­ta­les Prin­zip der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Pro­vinz Kana­das durch­zu­set­zen. Pierre-Alain Depauw von Médi­as-Press spricht von einer „zwang­haf­ten Säku­la­ri­tät, dik­tiert durch die